Krisen-Helfer bekommen LTE-Basisstationen in Rucksäcken & Drohnen
In Katastrophenfällen kann die Verfügbarkeit funktionierender Telekommunikations-Infrastrukturen entscheidend sein, um Menschenleben zu retten. In Südkorea setzt man hierfür aber nicht auf spezielle Funktechnologien für die Rettungskräfte, sondern auf den normalen Mobilfunk.
LTE-Rucksack der KT
Hierzulande arbeitet man seit längerer Zeit am Aufbau des neuen Tetra-Netzes und ist dabei mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Ersatzweise greifen daher viele Mitarbeiter von Polizei und Feuerwehren auf ihre privaten Smartphones zurück, da diese wenigstens wie erwartet funktionieren. Der südkoreanische Netzbetreiber KT präsentierte jetzt Lösungen, wie der normale Mobilfunk auch bei größeren Zwischenfällen nutzbar bleibt.
Denn meist ist die normale Infrastruktur dann schnell überlastet - wenn sie denn überhaupt noch funktioniert. Um dem entgegenzuwirken suchte man in Südkorea im Rahmen des "Public Safety LTE"-Projektes nach Möglichkeiten, in sehr kurzer Zeit und flexibel den Betrieb der Standard-Infrastruktur sicherzustellen. Nun konnten zwei Neuentwicklungen öffentlich demonstriert werden, mit denen man die Sache angehen will.
Ein entsprechendes System ist ein LTE-Rucksack. Hier wurde die Idee portabler Basisstationen weiterverfolgt und eine solche so weit verkleinert, dass sie möglichst Leistungsfähig ist und trotzdem von Angehörigen der Rettungskräfte auf dem Rücken in ein Krisengebiet transportiert werden kann. Binnen kurzer Zeit können so gezielt zusätzliche Mobilfunk-Kapazitäten in Umgebungen bereitgestellt werden, wo man sie benötigt.
Weniger anschaulich, aber nicht weniger wichtig, ist laut der KT der weitergehende Ausbau des "Triple GiGA Networks" im Zuge des Projektes. Hier dreht es sich um die Infrastruktur, die im Hintergrund der gezeigten Systeme arbeitet. Immerhin muss sichergestellt sein, dass die LTE-Rucksäcke und -Drohnen auch stets eine Verbindung an den Backbone haben. Hier setzt man auf eine Kombination aus Glasfaser-Netz, terrestrischem Funk und Satelliten-Anbindungen, um jederzeit flexibel eine Backbone-Konnektivität gewährleisten zu können.
Die KT arbeitet im Zuge des Projektes außerdem mit Geräte-Herstellern an Produkten, die als Clients mit der Infrastruktur arbeiten und an die speziellen Anforderungen angepasst sind. Insgesamt fließen rund 1,74 Milliarden Dollar in Entwicklung und Aufbau einer flexiblen Notfall-Infrastruktur. Auslöser für das Projekt war der Untergang einer Fähre im vergangenen Jahr, bei dem über 300 Menschen starben. Die hohe Zahl der Opfer wurde teils auch darauf zurückgeführt, dass durch eine mangelhafte Kommunikations-Infrastruktur zu spät umfassende Hilfe am Unglücksort ankam.
LTE-Rucksack der KT
Hierzulande arbeitet man seit längerer Zeit am Aufbau des neuen Tetra-Netzes und ist dabei mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Ersatzweise greifen daher viele Mitarbeiter von Polizei und Feuerwehren auf ihre privaten Smartphones zurück, da diese wenigstens wie erwartet funktionieren. Der südkoreanische Netzbetreiber KT präsentierte jetzt Lösungen, wie der normale Mobilfunk auch bei größeren Zwischenfällen nutzbar bleibt.
Denn meist ist die normale Infrastruktur dann schnell überlastet - wenn sie denn überhaupt noch funktioniert. Um dem entgegenzuwirken suchte man in Südkorea im Rahmen des "Public Safety LTE"-Projektes nach Möglichkeiten, in sehr kurzer Zeit und flexibel den Betrieb der Standard-Infrastruktur sicherzustellen. Nun konnten zwei Neuentwicklungen öffentlich demonstriert werden, mit denen man die Sache angehen will.
Ein entsprechendes System ist ein LTE-Rucksack. Hier wurde die Idee portabler Basisstationen weiterverfolgt und eine solche so weit verkleinert, dass sie möglichst Leistungsfähig ist und trotzdem von Angehörigen der Rettungskräfte auf dem Rücken in ein Krisengebiet transportiert werden kann. Binnen kurzer Zeit können so gezielt zusätzliche Mobilfunk-Kapazitäten in Umgebungen bereitgestellt werden, wo man sie benötigt.
Drohne und Backbone
Präsentiert wurde aber auch eine Drohne, die für die speziellen Anforderungen in dem Bereich ausgestattet wurde. Das Fluggerät verfügt über Kameras, die Rettungskräften Aufnahmen im normalen und infraroten Spektrum Live-Videos liefern können. Auch diese sind zusätzlich mit kleinen LTE-Sendern ausgestattet und spannen so schnell direkt über einem betroffenen Gelände eine Mobilfunkzelle auf.Weniger anschaulich, aber nicht weniger wichtig, ist laut der KT der weitergehende Ausbau des "Triple GiGA Networks" im Zuge des Projektes. Hier dreht es sich um die Infrastruktur, die im Hintergrund der gezeigten Systeme arbeitet. Immerhin muss sichergestellt sein, dass die LTE-Rucksäcke und -Drohnen auch stets eine Verbindung an den Backbone haben. Hier setzt man auf eine Kombination aus Glasfaser-Netz, terrestrischem Funk und Satelliten-Anbindungen, um jederzeit flexibel eine Backbone-Konnektivität gewährleisten zu können.
Die KT arbeitet im Zuge des Projektes außerdem mit Geräte-Herstellern an Produkten, die als Clients mit der Infrastruktur arbeiten und an die speziellen Anforderungen angepasst sind. Insgesamt fließen rund 1,74 Milliarden Dollar in Entwicklung und Aufbau einer flexiblen Notfall-Infrastruktur. Auslöser für das Projekt war der Untergang einer Fähre im vergangenen Jahr, bei dem über 300 Menschen starben. Die hohe Zahl der Opfer wurde teils auch darauf zurückgeführt, dass durch eine mangelhafte Kommunikations-Infrastruktur zu spät umfassende Hilfe am Unglücksort ankam.
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