Mehr Mobilfunkanbindungen als Menschen - 1,4 GB pro Smartphone
Es hat sich bereits seit einigen Jahren angedeutet und nun ist es tatsächlich soweit. Bei den Mobilfunkbetreibern rund um die Welt sind inzwischen mehr Anschlüsse geschaltet, als es Menschen auf der Erde gibt. Theoretisch hat also quasi jede Person eine Mobilfunkanbindung.
7,3 Milliarden aktive SIM-Karten beziehungsweise vergleichbare Schaltungen sind derzeit im Einsatz, wie aus der aktuellsten Ausgabe des Mobility Reports von Ericsson hervorgeht. Allerdings bedeutet das in der Praxis natürlich nicht, dass wirklich jeder Mensch ein Mobiltelefon hat. Denn inzwischen gibt es nicht nur immer mehr Nutzer, die über zwei oder mehr aktive Verbindungen verfügen - etwa ein Smartphone und Tablet. Zunehmend werden auch Autos und zahlreiche Embedded-Systeme, die ohne Kabelanbindung funktionieren müssen, über Mobilfunk angesprochen.
Infografik: Entwicklung des Mobilfunks
Die Schätzungen gehen aber dahin, dass die Zahl aktiver Mobilfunknutzer sich weltweit um die Marke von 5 Milliarden herum bewegt. Und bei diesen verbreiten sich Smartphones immer schneller. Es dauerte noch fünf Jahre, bis 2012 erstmals eine Milliarde dieser Geräte im Einsatz waren. Zwei Jahre später wurde dann die 2-Milliarden-Marke geknackt. Und schon im kommenden Jahr rechnet man mit 4 Milliarden aktiven Smartphones.
Die Entwicklung sorgt auch dafür, dass die Mobilfunkbetreiber immer größere Datenmengen in ihren Netzen stemmen müssen. Binnen des letzten Jahres ist der durchschnittliche Traffic jedes Smartphones auf der Welt um 65 Prozent auf nunmehr 1,4 Gigabyte im Monat gestiegen. Schätzungen gehen von einer Verzehnfachung des Datenverkehrs in den Mobilfunknetzen bis 2021 aus. In der gleichen Zeit wird sich der Traffic der kabelgebundenen Anschlüsse hingegen lediglich verdreifachen.
Infografik: Entwicklung des Mobilfunks
Die Schätzungen gehen aber dahin, dass die Zahl aktiver Mobilfunknutzer sich weltweit um die Marke von 5 Milliarden herum bewegt. Und bei diesen verbreiten sich Smartphones immer schneller. Es dauerte noch fünf Jahre, bis 2012 erstmals eine Milliarde dieser Geräte im Einsatz waren. Zwei Jahre später wurde dann die 2-Milliarden-Marke geknackt. Und schon im kommenden Jahr rechnet man mit 4 Milliarden aktiven Smartphones.
Smartphone ist Fenster nach draußen
Während Smartphones hierzulande von vielen als kleiner Luxus angesehen werden, sind die Geräte in vielen Ländern der zentrale und oft einzige Zugang zum Internet. So stellen die Geräte beispielsweise für viele Menschen in den ärmeren Ländern Afrikas die einzige Möglichkeit dar, andere Zahlungsmöglichkeiten als Bargeld zu verwenden. Entsprechend stark sieht dort das Wachstum aus: Binnen der letzten fünf Jahre hat sich die Zahl der Mobilfunknutzer auf dem Kontinent verdoppelt.Die Entwicklung sorgt auch dafür, dass die Mobilfunkbetreiber immer größere Datenmengen in ihren Netzen stemmen müssen. Binnen des letzten Jahres ist der durchschnittliche Traffic jedes Smartphones auf der Welt um 65 Prozent auf nunmehr 1,4 Gigabyte im Monat gestiegen. Schätzungen gehen von einer Verzehnfachung des Datenverkehrs in den Mobilfunknetzen bis 2021 aus. In der gleichen Zeit wird sich der Traffic der kabelgebundenen Anschlüsse hingegen lediglich verdreifachen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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