Erstmals mit eigenen Cores:
Samsung stellt neuen Exynos 8-SoC vor
Etwas überraschend hat der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung heute einen neuen Exynos-Prozessor vorgestellt. Dieser bildet quasi den Stamm der Exynos 8-Serie und ist mit der Typenkennung 8890 versehen. Der Chip wird sehr wahrscheinlich im kommenden Galaxy S7 zum Einsatz kommen.
Das Grundkonzept bleibt dabei im Wesentlichen erhalten. Samsung setzt weiterhin auf ein so genanntes 4+4 big.LITTLE-Design. Der Chip verfügt also über acht Prozessorkerne, von denen vier möglichst stromsparend arbeiten und Alltagsaufgaben erledigen sollen, während vier weitere Hochleistungs-Cores zugeschaltet werden, wenn mehr Rechenkraft erforderlich ist.
Die neuen High End-Cores werden von Samsung nun als Exynos M1 bezeichnet. Es handelt sich um die ersten Kerne, die aus Samsungs eigener Entwicklungsabteilung hervorgegangen sind. Ähnlich wie beim Konkurrenten Apple handelt es sich zwar weiterhin um ein Design, das grundlegend auf einer Standard-Architektur von ARM aufbaut, letztlich aber an vielen Stellen noch ordentlich optimiert wurde.
Nach Angaben Samsungs wird der neue Exynos 8890 rund 30 Prozent mehr Leistung bereitstellen und dabei auch unter Volllast rund 10 Prozent weniger Energie benötigen als sein direkter Vorgänger Exynos 7420. Wie die Sache dann in der Praxis aussehen wird, bleibt natürlich abzuwarten.
In den SoC integrierte Samsung natürlich auch gleich das Mobilfunk-Modul. Dieses unterstützt nun die verschiedensten Standards bis hinauf zu LTE Category 12, das Carrier Aggregation verwenden kann und es damit auf Download-Bandbreiten von bis zu 600 Megabit pro Sekunde bringt. Im Upload werden 150 Megabit pro Sekunde möglich. Samsung will noch zum Ende dieses Jahres die Massenproduktion des neuen Chips aufnehmen, so dass er für das Galaxy S7 dann in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen wird.
Die neuen High End-Cores werden von Samsung nun als Exynos M1 bezeichnet. Es handelt sich um die ersten Kerne, die aus Samsungs eigener Entwicklungsabteilung hervorgegangen sind. Ähnlich wie beim Konkurrenten Apple handelt es sich zwar weiterhin um ein Design, das grundlegend auf einer Standard-Architektur von ARM aufbaut, letztlich aber an vielen Stellen noch ordentlich optimiert wurde.
Nach Angaben Samsungs wird der neue Exynos 8890 rund 30 Prozent mehr Leistung bereitstellen und dabei auch unter Volllast rund 10 Prozent weniger Energie benötigen als sein direkter Vorgänger Exynos 7420. Wie die Sache dann in der Praxis aussehen wird, bleibt natürlich abzuwarten.
Volle GPU-Kraft voraus!
In den gesamten SoC baut Samsung dann auch noch eine ebenfalls von ARM entwickelte Mali T880MP12-Grafikeinheit ein. Dabei handelt es sich um die leistungsfähigste GPU, den der britische Chipdesigner derzeit anbieten kann. Bei dieser ist also ebenso klar, dass zukünftige Samsung-Flaggschiffe wesentlich mehr Grafikleistung bekommen, als alles bisherige.In den SoC integrierte Samsung natürlich auch gleich das Mobilfunk-Modul. Dieses unterstützt nun die verschiedensten Standards bis hinauf zu LTE Category 12, das Carrier Aggregation verwenden kann und es damit auf Download-Bandbreiten von bis zu 600 Megabit pro Sekunde bringt. Im Upload werden 150 Megabit pro Sekunde möglich. Samsung will noch zum Ende dieses Jahres die Massenproduktion des neuen Chips aufnehmen, so dass er für das Galaxy S7 dann in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen wird.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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