Apple: Desktops und Notebooks bald mit eigenen SoCs von AMD
Erst die Gerüchte um eine Verlagerung der Chip-Produktion für iPhones zu Intel und jetzt neue Spekulationen um eine Partnerschaft mit AMD. Es scheint fast so, als würde Apple die Chip-Strategie für den größten Teil seiner Produktpalette einer Neuausrichtung unterziehen.
Im Moment verbaut Apple in all seinen Desktop-Rechnern und Notebooks Prozessoren von Intel. Von AMD kommen aber durchaus verschiedene Grafikeinheiten in iMacs und MacBooks. Hinzu kommt, dass man bei Apple durch den Mobile-Bereich inzwischen gute Erfahrungen damit gemacht hat, die verschiedenen Chips in einem System-on-Chip zu einer hochperformanten Einheit zu verschmelzen.
Im x86-Bereich kommen solche Custom-SoCs derzeit in großer Zahl in den aktuellen Spielekonsolen zum Einsatz. Und bei Apple ist man offenbar zufrieden mit dem, was da geboten wird und kann es sich auch in seinen eigenen Rechnern vorstellen. Entsprechend will das Magazin Bits and Chips von informierten Quellen erfahren haben, dass Apple im Jahr 2017 oder 2018 erste Rechner auf den Markt bringen könnte, in denen speziell für diese entwickelte SoCs zum Einsatz kommen.
Die Kooperation hätte für Apple den Vorteil, sich ähnlich wie im Mobile-Bereich mit sehr stark optimierten Chips von der Konkurrenz abheben zu können, die derzeit schlicht die gleichen Intel-CPUs verbaut. Für AMD wäre ein solcher Deal natürlich ein riesiger Segen - immerhin kämpft der kleine Intel-Konkurrent im Grunde seit Jahren nur noch ums Überleben.
Im x86-Bereich kommen solche Custom-SoCs derzeit in großer Zahl in den aktuellen Spielekonsolen zum Einsatz. Und bei Apple ist man offenbar zufrieden mit dem, was da geboten wird und kann es sich auch in seinen eigenen Rechnern vorstellen. Entsprechend will das Magazin Bits and Chips von informierten Quellen erfahren haben, dass Apple im Jahr 2017 oder 2018 erste Rechner auf den Markt bringen könnte, in denen speziell für diese entwickelte SoCs zum Einsatz kommen.
Eigenes Entwickler-Team wahrscheinlich
Viel schneller dürfte das auch kaum hinzubekommen sein. Denn es wäre relativ unwahrscheinlich, dass Apple hier schlicht einen Entwicklungs-Auftrag an AMD vergeben würde. Vielmehr dürfte die Sache darauf hinauslaufen, dass man erneut intern ein eigenes Team von Halbleiter-Spezialisten aufbaut - nur diesmal eben nicht mit ARM- sondern mit x86-Experten. Die Basis dürften dann Kerne von AMD bilden und auch die Produktion wird dann wohl über die Auftragshersteller des Unternehmens laufen.Die Kooperation hätte für Apple den Vorteil, sich ähnlich wie im Mobile-Bereich mit sehr stark optimierten Chips von der Konkurrenz abheben zu können, die derzeit schlicht die gleichen Intel-CPUs verbaut. Für AMD wäre ein solcher Deal natürlich ein riesiger Segen - immerhin kämpft der kleine Intel-Konkurrent im Grunde seit Jahren nur noch ums Überleben.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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