IBM: PC-Ersatz durch Macs spart dem IT-Support sehr viel Arbeit
Der Technologie-Konzern IBM ist hinsichtlich seiner Arbeitsplätze traditionell eigentlich ein Windows-orientiertes Unternehmen. Neuerdings werden aber auch größere Mengen von Macs in die Büros gestellt - was sich für die Firma letztlich als großer Segen entpuppt.
Vor gut zehn Jahren galt es quasi als Binsenweisheit, dass die Systeme von Apple intuitiver zu verwenden und damit benutzerfreundlicher sind. Das sehen viele heute aber als eine antiquierte Vorstellung an - immerhin hat Microsoft in den letzten Jahren deutliche Fortschritte bei der Verbesserung seiner Windows-Systeme gemacht.
Doch was Fletcher Previn, der bei IBM für die IT an den Arbeitsplätzen verantwortlich ist, jetzt über seine Erfahrungen berichtet, zeigt, dass es noch immer große Unterschiede geben muss. Wie er ausführte, wenden sich lediglich 5 Prozent der Mac-Nutzer mit Problemen an den internen Support. Bei den Beschäftigten, die einen Windows-PC auf dem Schreibtisch haben, seien es hingegen 40 Prozent.
Um die Bereitstellung der neuen Apple-Rechner mit möglichst wenig Aufwand über die Bühne zu bekommen, wurden automatisierte Prozesse errichtet. Wer von den Angestellten einen Mac will, kann sich diesen im Grunde selbst abholen und ins Büro stellen. Die Einrichtung erfolgt dann weitgehend komplett durch die neuen Nutzer selbst.
IBM setzt hierfür auf das "Device Enrollment Program" von Apple und zieht auch noch eine Software des externen Dienstleisters JAMF hinzu. Über diese können die Mitarbeiter dann beispielsweise unter den von der IT-Abteilung geprüften Anwendungen jene heraussuchen, die sie benötigen. Diese werden dann inklusive der benötigten Konfiguration direkt auf die Rechner gespielt. Die Lizenzierung erfolgt ohnehin automatisch über die IT-Abteilung, die die Verträge mit den verschiedenen Herstellern verwaltet.
Wie Previn ausführte, sei die Anschaffung der Apple-Systeme anfangs durchaus weiterhin und auch für einen Großkunden wie IBM teurer, als wenn man sich bei den PC-Partnern eindeckt. Allerdings kompensieren sich diese Ausgaben durch den geringeren Support-Aufwand relativ schnell und längerfristig ist der Einsatz der Macs so sogar finanziell von Vorteil.
Doch was Fletcher Previn, der bei IBM für die IT an den Arbeitsplätzen verantwortlich ist, jetzt über seine Erfahrungen berichtet, zeigt, dass es noch immer große Unterschiede geben muss. Wie er ausführte, wenden sich lediglich 5 Prozent der Mac-Nutzer mit Problemen an den internen Support. Bei den Beschäftigten, die einen Windows-PC auf dem Schreibtisch haben, seien es hingegen 40 Prozent.
1.900 neue Macs pro Woche
Seit dem 1. Juni lässt der Konzern seinen Angestellten die Wahl, ob sie ihr Tagewerk lieber an einem Windows-PC oder einem Mac verrichten wollen. Und die Zahl der Umsteiger ist groß. Laut Previn werden aktuell in jeder Woche rund 1.900 neue Macs im Unternehmen installiert. Insgesamt seien bei IBM inzwischen 130.000 Geräte im Einsatz, die mit OS X oder iOS arbeiten. Um den IT-Support für diese sicherzustellen, reichen dem Technikchef ganze 24 Mitarbeiter in der Help Desk-Abteilung.Um die Bereitstellung der neuen Apple-Rechner mit möglichst wenig Aufwand über die Bühne zu bekommen, wurden automatisierte Prozesse errichtet. Wer von den Angestellten einen Mac will, kann sich diesen im Grunde selbst abholen und ins Büro stellen. Die Einrichtung erfolgt dann weitgehend komplett durch die neuen Nutzer selbst.
IBM setzt hierfür auf das "Device Enrollment Program" von Apple und zieht auch noch eine Software des externen Dienstleisters JAMF hinzu. Über diese können die Mitarbeiter dann beispielsweise unter den von der IT-Abteilung geprüften Anwendungen jene heraussuchen, die sie benötigen. Diese werden dann inklusive der benötigten Konfiguration direkt auf die Rechner gespielt. Die Lizenzierung erfolgt ohnehin automatisch über die IT-Abteilung, die die Verträge mit den verschiedenen Herstellern verwaltet.
Wie Previn ausführte, sei die Anschaffung der Apple-Systeme anfangs durchaus weiterhin und auch für einen Großkunden wie IBM teurer, als wenn man sich bei den PC-Partnern eindeckt. Allerdings kompensieren sich diese Ausgaben durch den geringeren Support-Aufwand relativ schnell und längerfristig ist der Einsatz der Macs so sogar finanziell von Vorteil.
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Christian Kahle
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