Reactions: Facebook startet den Test einer "Gefällt mir"-Alternative
Mark Zuckerberg, Chef des sozialen Netzwerks hat im vergangenen September wieder einmal laut darüber nachgedacht, wie man den "Gefällt mir"-Button flexibler machen könnte. Daraus hatten viele geschlossen, dass Facebook so etwas wie einen "Gefällt mir nicht"-Knopf einführen will. Nun scheint klar zu sein, was man vorhat, nämlich eine Emoji-basierte Funktion namens "Reaktionen".
So könnten Reaktionen aussehen
Mark Zuckerberg hat Mitte September nicht zum ersten Mal über das alte Dilemma von Facebook gesprochen, nämlich was man als Nutzer beispielsweise bei der Nachricht über einen Todesfall oder sonstigen Schicksalsschlag tun kann, wenn man nicht einen Kommentar hinterlassen kann oder will.
Denn der "Like"-Button ist nicht als Zeichen des Mitgefühls oder der Empathie geeignet. Gleichzeitig will das Netzwerk keinen Dislike-Knopf haben, da das vor allem für Unternehmen und auch Formen von Cybermobbing negative Folgen hätte.
Bei der Illustration von Engadget handelt es sich allerdings um ein Mockup, es ist nicht bekannt, ob die Emojis, die man darauf erkennen kann, tatsächlich alle und in dieser Form zum Einsatz kommen werden. Ganz neu ist ein solches Reaktionssystem aber nicht, Buzzfeed hat etwas ganz Ähnliches.
So könnten Reaktionen aussehen
Mark Zuckerberg hat Mitte September nicht zum ersten Mal über das alte Dilemma von Facebook gesprochen, nämlich was man als Nutzer beispielsweise bei der Nachricht über einen Todesfall oder sonstigen Schicksalsschlag tun kann, wenn man nicht einen Kommentar hinterlassen kann oder will.
Denn der "Like"-Button ist nicht als Zeichen des Mitgefühls oder der Empathie geeignet. Gleichzeitig will das Netzwerk keinen Dislike-Knopf haben, da das vor allem für Unternehmen und auch Formen von Cybermobbing negative Folgen hätte.
Testphase, nicht mehr, nicht weniger
Die mögliche Lösung aus diesem Dilemma heißt "Reactions": Laut Engadget wird Facebook dieser Tage in Spanien und Irland einen Test starten, bei dem man nicht länger nur "liken" kann, sondern aus einer Reihe an Reaktionsmöglichkeiten auswählen kann. Das bedeutet übrigens nicht, dass das gute alte "Gefällt mir" verschwindet, das Markieren per Emoji soll dazukommen.Bei der Illustration von Engadget handelt es sich allerdings um ein Mockup, es ist nicht bekannt, ob die Emojis, die man darauf erkennen kann, tatsächlich alle und in dieser Form zum Einsatz kommen werden. Ganz neu ist ein solches Reaktionssystem aber nicht, Buzzfeed hat etwas ganz Ähnliches.
Bild-Experiment ging in die Hose
Auch die Online-Ausgabe der Bild-Zeitung hat eine Zeit lang mit etwas Vergleichbarem experimentiert, allerdings wurde das recht schnell wieder eingestellt. Dort konnte man ebenfalls Reaktionen zu einem Thema abgeben und auf "Lachen", Weinen", Wut" etc. drücken. Was aber mehrfach gründlich schief ging, da sich laut BILDblog bei einem Artikel über einen toten Elfjährigen zwar viele wütende und traurige Reaktionen beim "Mood Tagging" fanden, aber auch 34, die "lachten".
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