Lenovo kann und will keine Smartphones für andere bauen *Update*
Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo konnte mit seiner Abteilung für mobile Endgeräte bisher nicht so recht die erhofften Erfolge feiern. Eine der Maßnahmen, um mehr Geld mit Smartphones zu verdienen: Lenovo will die Geräte anderer Marken bauen.
Update 17:30 Uhr: Inzwischen hat Lenovo die Meldung aus Taiwan als Hirngespinst abgetan und in einer offiziellen Stellungnahme erklärt, dass man weder Smartphones für ander Marken bauen wolle, noch dazu im Stande sei. Hier die ungekürzte Originalfassung des Statements von Lenovo: "Lenovos Fertigungsstätten stellen weltweit ausschließlich Smartphones für die Marken Lenovo, Moto und ZUK her. Wir haben weder die Absicht noch Kapazitäten, OEM für Smartphones anderer Anbieter zu werden." /Update
Zwar ist Lenovo in China einer der Marktführer und auch international durchaus gut vertreten, doch die geringen Margen, der harte Konkurrenzdruck und die Verluste von Motorola lassen die Manager des Konzerns nun kreativ werden. Statt seine Produktionsstätten nur für die Fertigung von Geräten der Marken Motorola und Lenovo zu nutzen, sollen laut einem Bericht des taiwanischen Branchendiensts DigiTimes bald auch die Produkte anderer Anbieter dort von den Bändern laufen.
Zuletzt hatte Lenovo eine Umstrukturierung seiner Mobilgerätesparte angekündigt, nachdem die Abteilung im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015 einen Verlust von 292 Millionen Dollar eingefahren hatte. Einer der Gründe dafür ist, dass sich Lenovo nach dem Zukauf der zuvor zu Google gehörigen US-Marke Motorola in einigen Märkten praktisch selbst Konkurrenz macht.
Motorola selbst arbeitet ohnehin nicht profitabel und die Verkäufe von Lenovos unter eigener Marke vertriebenen Smartphones gingen jüngst sogar zurück. Hinzu kommt natürlich, dass auch in China der Markt hart umkämpft ist, denn dort treten neben Lenovo diverse Anbieter wie Xiaomi, LeTV, Meizu und Huawei sowie zahllose kleinere Hersteller gegen etablierte ausländische Marken wie Apple und Samsung an.
Lenovos angebliche Entscheidung für einen Einstieg in die Vertragsproduktion von Smartphones, bei der man sozusagen als Dienstleister die Fertigung von Geräten diverser Marken übernimmt, dürfte für eine Welle der Empörung bei den bisher von dem Unternehmen selbst genutzten Vertragsfertigern sorgen. Partner wie Compal und FIH hatten bisher teilweise die Produktion von Lenovo- und Motorola-Smartphones übernommen - weil Lenovo so Geld sparen konnte.
Zwar ist Lenovo in China einer der Marktführer und auch international durchaus gut vertreten, doch die geringen Margen, der harte Konkurrenzdruck und die Verluste von Motorola lassen die Manager des Konzerns nun kreativ werden. Statt seine Produktionsstätten nur für die Fertigung von Geräten der Marken Motorola und Lenovo zu nutzen, sollen laut einem Bericht des taiwanischen Branchendiensts DigiTimes bald auch die Produkte anderer Anbieter dort von den Bändern laufen.
Zuletzt hatte Lenovo eine Umstrukturierung seiner Mobilgerätesparte angekündigt, nachdem die Abteilung im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015 einen Verlust von 292 Millionen Dollar eingefahren hatte. Einer der Gründe dafür ist, dass sich Lenovo nach dem Zukauf der zuvor zu Google gehörigen US-Marke Motorola in einigen Märkten praktisch selbst Konkurrenz macht.
Motorola selbst arbeitet ohnehin nicht profitabel und die Verkäufe von Lenovos unter eigener Marke vertriebenen Smartphones gingen jüngst sogar zurück. Hinzu kommt natürlich, dass auch in China der Markt hart umkämpft ist, denn dort treten neben Lenovo diverse Anbieter wie Xiaomi, LeTV, Meizu und Huawei sowie zahllose kleinere Hersteller gegen etablierte ausländische Marken wie Apple und Samsung an.
Lenovos angebliche Entscheidung für einen Einstieg in die Vertragsproduktion von Smartphones, bei der man sozusagen als Dienstleister die Fertigung von Geräten diverser Marken übernimmt, dürfte für eine Welle der Empörung bei den bisher von dem Unternehmen selbst genutzten Vertragsfertigern sorgen. Partner wie Compal und FIH hatten bisher teilweise die Produktion von Lenovo- und Motorola-Smartphones übernommen - weil Lenovo so Geld sparen konnte.
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