Qualcomm MuLTEfire-Konzept:
einfach wie Wlan, leistungsfähig wie LTE
Qualcomm gibt die Idee, LTE in einem freien Spektrum anzubieten, nicht auf. Mit einem neuen Konzept, dem MuLTEfire, soll nun der Mobilfunkstandard LTE auf freien Frequenzen ohne Kopplung an das Mobilfunknetz erweitert werden.
Gesendet wird dabei auf den gleichen Frequenzen, die für Wlan genutzt werden. Damit will Qualcom eine Koexistenz zwischen der Leistung von LTE und der Einfachheit von Wlan schaffen. Vor rund einem Monat hatte Qualcomm die neue Technologie zum ersten Mal präsentiert. Das Projekt gehört im Rahmen der "1000x Data Challenge" zu dem Ausbau der Nutzung des mobilen Internets. Um in Zukunft den stetig wachsenden, höheren Datenverbrauch bestmöglich anbieten zu können, setzt Qualcomm auf eine Kombination von Technologie, die aber kein festes Spektrum benötigt, wie man es heute bei LTE einsetzt.
MuLTEfire erweitert die gerade im Aufbau befindlichen neuen Standards LTE-U und LAA.
Qualcomm will mit MuLTEfire einen schnelleren Mobilfunkstandard etablieren, der es also jedermann - egal ob privat oder im Unternehmen - ermöglicht, ein LTE-Netz aufzubauen, das so einfach einzurichten sein soll wie Wlan.
Mit MuLTEfire fallen etliche technische Hürden.
MuLTEfire ist zudem das, was LTE-U und LAA eigentlich hätten sein sollen: Während aber bei LTE-U (LTE Unlicensed) und LAA (LTE Licensed-Assisted Access) noch hohe technische Limitierungen bestehen, fallen diese für MuLTEfire praktisch weg.
Ähnliche Ansätze gibt es in der Branche bereits. So hatte der Suchmaschinenriese Google mit seinem "Projekt FI" ein eigenes Mobilfunk-Angebot entwickelt, welches sowohl die beiden in den USA üblichen Mobilfunknetze CDMA und GSM nutzt, als auch auf Wlan-Hotspots zugreifen kann. Mit MuLTEfire könnte sich der Wechsel zwischen diesen Quellen in Zukunft sehr viel einfacher gestalten.
Siehe auch: Google ist jetzt Mobilfunkanbieter: Die Kraft der zwei Netze
MuLTEfire erweitert die gerade im Aufbau befindlichen neuen Standards LTE-U und LAA.
Vorteile
Damit entfallen dann zum Beispiel auch die Kosten für die Frequenzgänge wie sie noch üblich sind im Mobilfunk, und damit verbunden entfallen auch die technischen Hürden. So sollen in Zukunft auch Privatpersonen selbst mobile Netze per MuLTEfire aufbauen können.Qualcomm will mit MuLTEfire einen schnelleren Mobilfunkstandard etablieren, der es also jedermann - egal ob privat oder im Unternehmen - ermöglicht, ein LTE-Netz aufzubauen, das so einfach einzurichten sein soll wie Wlan.
Mit MuLTEfire fallen etliche technische Hürden.
Mobilität und Reichweite wie "klassisches" LTE
MuLTEfire kombiniert somit die Performance der LTE-Technologie wie zum Beispiel die Mobilität und Reichweite, mit der Einfachheit der Wlan-Bereitstellung.MuLTEfire ist zudem das, was LTE-U und LAA eigentlich hätten sein sollen: Während aber bei LTE-U (LTE Unlicensed) und LAA (LTE Licensed-Assisted Access) noch hohe technische Limitierungen bestehen, fallen diese für MuLTEfire praktisch weg.
Ähnliche Ansätze gibt es in der Branche bereits. So hatte der Suchmaschinenriese Google mit seinem "Projekt FI" ein eigenes Mobilfunk-Angebot entwickelt, welches sowohl die beiden in den USA üblichen Mobilfunknetze CDMA und GSM nutzt, als auch auf Wlan-Hotspots zugreifen kann. Mit MuLTEfire könnte sich der Wechsel zwischen diesen Quellen in Zukunft sehr viel einfacher gestalten.
Siehe auch: Google ist jetzt Mobilfunkanbieter: Die Kraft der zwei Netze
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