Ein Problemkind names Twitter:
CEO Dick Costolo nimmt seinen Hut
Der Kurznachrichtendienst Twitter ist einer der zentralen Eckpfeiler in der Welt der sozialen Medien, für viele gilt der Dienst als der direkteste und schnellste Kanal für Informationen aller Art. Doch Twitter hat seit Beginn ein Problem: Man weiß nicht so ganz, wie man Geld verdienen kann. Das ist wohl auch der Grund, warum CEO Dick Costolo nun seinen Rücktritt bekannt gegeben hat.
Costolo hat in der Nacht auf heute einigermaßen überraschend bekannt gegeben, dass er sich als Chief Executive Officer im Juli zurückzieht. Als Interims-CEO wird bis auf weiteres Twitter-Mitgründer Jack Dorsey auftreten. Über die Gründe für Costolos Rücktritt kann man letztlich nur spekulieren, das aber ausführlich.
Der Guardian analysiert, dass Twitter immer wieder mit Facebook verglichen wird, meist nicht zum Vorteil von Twitter. Und das, obwohl man ein "sehr unterschiedliches Produkt" einer "sehr unterschiedlichen Zielgruppe" liefere. Das führe aber beim Kurznachrichten-Medium zu einer gewissen Identitätskrise.
Viele Anleger sind der Ansicht, dass Twitter nicht aggressiv genug Werbung schaltet. Das Unternehmen steckt diesbezüglich in der Zwickmühle, da die Twitter-Nutzer wesentlich sensibler auf jede Art von Werbeaktivitäten reagieren als jene von Facebook. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Twitter-Nutzerschaft zu einem wesentlichen Teil aus besonders Technik-affinen Menschen zusammensetzt, diese sind in dieser Hinsicht "konservativer" als der durchschnittliche Facebook-Besucher.
Die Börse jedenfalls reagierte positiv auf die Ankündigung Costolos, nachbörslich legte die Aktie zwischenzeitlich um acht Prozent zu, danach pendelte sich das Plus bei etwa drei Prozent ein.
Wachstum und Geld
Denn das Börsen-notierte Unternehmen hat immerhin 302 Millionen aktive Nutzer, das ist eine Zahl, von der viele nur träumen können. Trotz dieser hohen Zahl wächst aber die Unzufriedenheit an der Börse, denn dort ist man schon länger unzufrieden mit der Wachstumsrate und vor allem dem Potenzial zum Geldverdienen.Der Guardian analysiert, dass Twitter immer wieder mit Facebook verglichen wird, meist nicht zum Vorteil von Twitter. Und das, obwohl man ein "sehr unterschiedliches Produkt" einer "sehr unterschiedlichen Zielgruppe" liefere. Das führe aber beim Kurznachrichten-Medium zu einer gewissen Identitätskrise.
Viele Anleger sind der Ansicht, dass Twitter nicht aggressiv genug Werbung schaltet. Das Unternehmen steckt diesbezüglich in der Zwickmühle, da die Twitter-Nutzer wesentlich sensibler auf jede Art von Werbeaktivitäten reagieren als jene von Facebook. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Twitter-Nutzerschaft zu einem wesentlichen Teil aus besonders Technik-affinen Menschen zusammensetzt, diese sind in dieser Hinsicht "konservativer" als der durchschnittliche Facebook-Besucher.
Die Börse jedenfalls reagierte positiv auf die Ankündigung Costolos, nachbörslich legte die Aktie zwischenzeitlich um acht Prozent zu, danach pendelte sich das Plus bei etwa drei Prozent ein.
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