Telefonica lässt die Marke Base aus dem Straßenbild verschwinden
Die bisherigen Kunden der E-Plus-Stammmarke Base müssen sich demnächst neu orientieren. Ihre Anlaufstellen in Form von Ladenfilialen werden bald nicht mehr auffindbar sein. Stattdessen müssen sie sich nach Geschäften mit dem O2-Logo des neuen Mutterkonzerns Telefonica umschauen.
Infografik: O2 und E-Plus zusammen im deutschen Markt
Wie der Konzern mitteilte, werden alle Base-Shops in der nächsten Zeit schrittweise zu O2-Filialen umgebaut. Die Umsetzung dessen soll spätestens bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Bis zur vollständigen Umstellung der einzelnen Filialen können dort weiterhin auch Base-Verträge abgeschlossen werden. Anschließend ist dies wohl nicht mehr möglich - doch der Support bestehender Verträge soll auch nach der Umstellung auf die O2-Marke weitergeführt werden.
Den Angaben zufolge wird die Marke Base nach dem Abschluss der Laden-Umstellungen nur noch als Online-Produkt weitergeführt. Sie soll also weiter bestehen bleiben - wenn auch deutlich eingeschränkt. Dadurch soll die Markenstrategie nach dem Zusammenschluss der beiden Mobilfunkbetreiber O2 und E-Plus auf einen engeren Fokus begrenzt werden.
Telefonica betonte, dass man weiterhin ein großes Filialnetz anbieten wolle, in dem die Kunden vor Ort Beratung erhalten. Dessen Umgestaltung geht nun allerdings bereits in eine zweite Phase. Zuvor wurde das Filialnetz bereits ausgedünnt - immerhin waren in einigen Regionen auch die Geschäfte der ehemals getrennt bestehenden Unternehmen in direkter Nachbarschaft angesiedelt. Im Zuge dessen werden rund 300 Filialen an den Mobilfunk-Anbieter Drillisch übergeben, der mit seinen Diensten auch das Telefonica-Netz verwendet.
Der Deal mit Drillisch war ein Teil der Zugeständnisse, den Telefonica für die Kartellbehörden machte, um die E-Plus-Übernahme genehmigt zu bekommen. Durch den Zusammenschluss wurden aus der Nummern 3 und 4 am Markt nach Kunden der größte Mobilfunkbetreiber in Deutschland.
Weitere Informationen: O2 im Web
Infografik: O2 und E-Plus zusammen im deutschen Markt
Wie der Konzern mitteilte, werden alle Base-Shops in der nächsten Zeit schrittweise zu O2-Filialen umgebaut. Die Umsetzung dessen soll spätestens bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Bis zur vollständigen Umstellung der einzelnen Filialen können dort weiterhin auch Base-Verträge abgeschlossen werden. Anschließend ist dies wohl nicht mehr möglich - doch der Support bestehender Verträge soll auch nach der Umstellung auf die O2-Marke weitergeführt werden.
Den Angaben zufolge wird die Marke Base nach dem Abschluss der Laden-Umstellungen nur noch als Online-Produkt weitergeführt. Sie soll also weiter bestehen bleiben - wenn auch deutlich eingeschränkt. Dadurch soll die Markenstrategie nach dem Zusammenschluss der beiden Mobilfunkbetreiber O2 und E-Plus auf einen engeren Fokus begrenzt werden.
Telefonica betonte, dass man weiterhin ein großes Filialnetz anbieten wolle, in dem die Kunden vor Ort Beratung erhalten. Dessen Umgestaltung geht nun allerdings bereits in eine zweite Phase. Zuvor wurde das Filialnetz bereits ausgedünnt - immerhin waren in einigen Regionen auch die Geschäfte der ehemals getrennt bestehenden Unternehmen in direkter Nachbarschaft angesiedelt. Im Zuge dessen werden rund 300 Filialen an den Mobilfunk-Anbieter Drillisch übergeben, der mit seinen Diensten auch das Telefonica-Netz verwendet.
Der Deal mit Drillisch war ein Teil der Zugeständnisse, den Telefonica für die Kartellbehörden machte, um die E-Plus-Übernahme genehmigt zu bekommen. Durch den Zusammenschluss wurden aus der Nummern 3 und 4 am Markt nach Kunden der größte Mobilfunkbetreiber in Deutschland.
Weitere Informationen: O2 im Web
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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