Telefónica will Mobilfunktochter O2 an British Telecom verkaufen
Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica strebt einem Medienbericht zufolge eine "strategische Allianz" mit der British Telecom (BT) an: Dabei soll die britische Mobilfunktochter O2 an das Festnetz-Unternehmen verkauft werden, im Gegenzug erhielte Telefónica 20 Prozent am Festnetzgeschäft der BT.
Die angestrebte strategische Allianz soll über eine gegenseitige Beteiligung erfolgen: O2, das in Deutschland erst vor kurzem mit E-Plus fusioniert worden war, soll an die British Telecom verkauft werden, im Gegenzug bekäme Telefónica eine BT-Beteiligung in Höhe von 20 Prozent.
Die Gespräche zwischen den beiden Unternehmen sollen laut mehreren Quellen bereits weit fortgeschritten sein, eine finale Vereinbarung wurde aber noch nicht erreicht. Grund dafür soll vor allem das parallele Interesse der British Telecom am Mobilfunkprovider Everything Everywhere (EE) sein.
Der spanische Konzern, für den der britische Markt besonders wichtig ist, betreibt auf der Insel kein eigenes Festnetzgeschäft. Derzeit werden dort alle Optionen ausgelotet, laut El Confidencial erwägt man den O2-Verkauf, wenn die Kunden zu "konvergierenden Angeboten" mit Festnetz, Mobil und Fernsehen tendieren. O2 hat aktuell in Großbritannien etwas mehr als 24 Millionen Kunden, der überwiegende Großteil von ihnen im Mobilfunkbereich.
Siehe auch: O2 ist ab heute größter Mobilfunkbetreiber in Deutschland
Neuer europäischer Telekommunikationsgigant
Das jedenfalls will das spanische Portal El Confidencial in Erfahrung gebracht haben: Demnach soll durch diese Partnerschaft ein neuer europäischer "Telekommunikationsgigant" entstehen. Hintergrund dieser Pläne sollen die Bestrebungen des US-Konzerns AT&T sein, auch in Europa verstärkt Fuß fassen zu wollen.Die angestrebte strategische Allianz soll über eine gegenseitige Beteiligung erfolgen: O2, das in Deutschland erst vor kurzem mit E-Plus fusioniert worden war, soll an die British Telecom verkauft werden, im Gegenzug bekäme Telefónica eine BT-Beteiligung in Höhe von 20 Prozent.
Die Gespräche zwischen den beiden Unternehmen sollen laut mehreren Quellen bereits weit fortgeschritten sein, eine finale Vereinbarung wurde aber noch nicht erreicht. Grund dafür soll vor allem das parallele Interesse der British Telecom am Mobilfunkprovider Everything Everywhere (EE) sein.
Der spanische Konzern, für den der britische Markt besonders wichtig ist, betreibt auf der Insel kein eigenes Festnetzgeschäft. Derzeit werden dort alle Optionen ausgelotet, laut El Confidencial erwägt man den O2-Verkauf, wenn die Kunden zu "konvergierenden Angeboten" mit Festnetz, Mobil und Fernsehen tendieren. O2 hat aktuell in Großbritannien etwas mehr als 24 Millionen Kunden, der überwiegende Großteil von ihnen im Mobilfunkbereich.
Siehe auch: O2 ist ab heute größter Mobilfunkbetreiber in Deutschland
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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