Apples TV-Pläne gab es, aber sie wurden im Vorjahr aufgegeben
Der kalifornische Konzern wurde viele Jahre lang mit der Entwicklung eines (UHD-)TV-Geräts in Zusammenhang gebracht. Und das offenbar auch alles andere als unbegründet, die Gerüchte waren mehr als bloß Spekulation. Die Betonung liegt aber auf "waren", denn das Projekt wurde im vergangenen Jahr vorerst oder auch endgültig auf das Abstellgleis geschoben.
Der entscheidende Punkt dabei war, dass Apple nach einem bahnbrechenden Feature gesucht hat, um die Herstellung bzw. Markteinführung eines eigenen Geräts "rechtfertigen" zu können. Zusätzlich zu einem Ultra-HD-Display gab es Überlegungen, Sensoren-unterstützte Kameras zu integrieren, damit sollte unter anderem Videotelefonie ermöglicht werden.
Doch letztlich musste man feststellen, dass keine der Ideen "unwiderstehlich" genug war, um im stark umkämpften TV-Markt ein Alleinstellungsmerkmal bieten zu können. Denn ein "Killer-Feature" sowie eine besonders einfache Software sind Grundvoraussetzungen für neue Apple-Produktkategorien, das ist ein Anspruch, den das Unternehmen vor allem an sich selbst stellt.
In Sachen TV konzentrieren sich die Kalifornier aktuell auf kleinere Brötchen, laut WSJ arbeitetet man an einem schlankeren Apple-TV-Modell sowie einem (Streaming-)TV-Dienst. Beides ist wesentlich wahrscheinlicher als ein "ausgewachsener" Fernseher.
Fast ein Jahrzehnt Entwicklung
Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) waren die immer wieder auftauchenden Gerüchte und Berichte zu einem TV-Gerät aus dem Hause Apple alles andere als unbegründet. Der Konzern aus Cupertino habe demnach "fast ein Jahrzehnt" lang an einem eigenen Fernseher gearbeitet.Der entscheidende Punkt dabei war, dass Apple nach einem bahnbrechenden Feature gesucht hat, um die Herstellung bzw. Markteinführung eines eigenen Geräts "rechtfertigen" zu können. Zusätzlich zu einem Ultra-HD-Display gab es Überlegungen, Sensoren-unterstützte Kameras zu integrieren, damit sollte unter anderem Videotelefonie ermöglicht werden.
Doch letztlich musste man feststellen, dass keine der Ideen "unwiderstehlich" genug war, um im stark umkämpften TV-Markt ein Alleinstellungsmerkmal bieten zu können. Denn ein "Killer-Feature" sowie eine besonders einfache Software sind Grundvoraussetzungen für neue Apple-Produktkategorien, das ist ein Anspruch, den das Unternehmen vor allem an sich selbst stellt.
Icahn gibt keine Ruhe
Doch diese Pläne liegen - wohl endgültig - auf Eis. Und das trotz der anhaltenden und lautstarken Forderungen des Groß-Investors Carl Icahn, der erst gestern in einem offenen Brief an Tim Cook die Einführung von gleich zwei Fernsehern (55 und 65 Zoll) gefordert bzw. "vorausgesagt" hat. Icahn stellte zudem in Aussicht, dass Apple im Jahr 2020 ein eigenes Auto auf den Markt werfen wird, doch auch daran kann man durchaus Zweifel haben.In Sachen TV konzentrieren sich die Kalifornier aktuell auf kleinere Brötchen, laut WSJ arbeitetet man an einem schlankeren Apple-TV-Modell sowie einem (Streaming-)TV-Dienst. Beides ist wesentlich wahrscheinlicher als ein "ausgewachsener" Fernseher.
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