Emailsortierer Clutter wird ab Juni zum Standard in Office 365
Microsoft will das noch recht neue Email-Feature für eine aufgeräumte Inbox namens Clutter schon im kommenden Monat für alle Office-365-Nutzer als Standard aktivieren. Das kündigte Microsoft Marketing Manager Brian Shiers gemeinsam mit dem Chef des Exchance-Teams, Kumar Venkateswar, heute an.
Clutter ist ein interessantes Tool, um der täglichen Flut an Emails Herr zu werden. Microsoft hat die neue Funktion für Outlook bereits vor rund einem Jahr erstmals präsentiert und dann seit Ende vergangenen Jahres zunächst den Business-Kunden angeboten. Clutter ist ein intelligentes System, das automatisch unwichtige von wichtigen Emails trennt - also zum Beispiel jedes Mal die Newsletter nach vorn bringt, die man jeden Tag öffnet, oder anders herum die ausfiltert, die man gern ignoriert.
Emails, die ein Anwender grundsätzlich links liegen lässt, zeigt Clutter irgendwann gar nicht erst im regulären Eingang an.
Clutter gehört zum neuen Outlook im Office 365 und wird in zwei Schüben zum 1. und 15. Juni für alle 365-Abonnenten als Standard aktiviert. Laut Marketing-Manager Brian Shiers bewegt Clutter schon heute über eine Million Emails pro Tag und spart dem Nutzer damit im Durchschnitt gut 82 Minuten im Monat an Zeit, die ansonsten für das bloße Sichten und Sortieren von Emails draufgehen.
Clutter lernt dabei zum einen von dem Verhalten des Nutzers, zum anderen durch direkte Nachfrage per Benachrichtigung. Clutter basiert auf den Office Graph von Microsoft. Die Auswertung des Nutzerverhaltens ermöglicht eine Vorsortierung des Posteingangs nach wahrscheinlich relevanten und irrelevanten Mails.
Microsoft fragt nach, welche Emails wichtig sein können und errechnet daraus ein Muster.
Dazu hat man laut Kumar Venkateswar einiges an der Interaktionsmöglichkeit zwischen Nutzer und Clutter verändert. Die bisherigen Inbox-Benachrichtigungen werden nun ersetzt durch Alarmoptionen und zusammenfassende Benachrichtigungen.
Angekündigt hatte Microsoft das neue Tool für eine aufgeräumte Inbox bereits vor gut einem Jahr. In der Zwischenzeit wurde der Open Graph zur Auswertung noch deutlich verbessert.
Siehe auch: "Einfach und schnell": Outlook.com bekommt Apps und Add-Ins
Emails, die ein Anwender grundsätzlich links liegen lässt, zeigt Clutter irgendwann gar nicht erst im regulären Eingang an.
Clutter gehört zum neuen Outlook im Office 365 und wird in zwei Schüben zum 1. und 15. Juni für alle 365-Abonnenten als Standard aktiviert. Laut Marketing-Manager Brian Shiers bewegt Clutter schon heute über eine Million Emails pro Tag und spart dem Nutzer damit im Durchschnitt gut 82 Minuten im Monat an Zeit, die ansonsten für das bloße Sichten und Sortieren von Emails draufgehen.
Clutter lernt dabei zum einen von dem Verhalten des Nutzers, zum anderen durch direkte Nachfrage per Benachrichtigung. Clutter basiert auf den Office Graph von Microsoft. Die Auswertung des Nutzerverhaltens ermöglicht eine Vorsortierung des Posteingangs nach wahrscheinlich relevanten und irrelevanten Mails.
Microsoft fragt nach, welche Emails wichtig sein können und errechnet daraus ein Muster.
Dazu hat man laut Kumar Venkateswar einiges an der Interaktionsmöglichkeit zwischen Nutzer und Clutter verändert. Die bisherigen Inbox-Benachrichtigungen werden nun ersetzt durch Alarmoptionen und zusammenfassende Benachrichtigungen.
So kann Clutter dazulernen
Ein Alarm erschient, sobald eine bisher nicht kategorisierte Email auftaucht, also eine, mit der Clutter zunächst einmal nicht weiß, wie man sie behandeln sollte. Einen solchen Alarm soll es aber höchstens einmal am Tag geben - Clutter wird also keine Dauernervensäge. Die zusammenfassenden Benachrichtigungen kommen einmal die Woche und bringen so den Überblick, was Clutter so im Hintergrund tut.Angekündigt hatte Microsoft das neue Tool für eine aufgeräumte Inbox bereits vor gut einem Jahr. In der Zwischenzeit wurde der Open Graph zur Auswertung noch deutlich verbessert.
Siehe auch: "Einfach und schnell": Outlook.com bekommt Apps und Add-Ins
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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