Anonymous: Unterstützer bleiben aus, DDoS-Botnetz ersetzt sie
Die Anhänger des Anonymous-Netzwerkes können offenbar nicht mehr ausreichend Unterstützer für ihre DDoS-Aktionen gewinnen, um wirkungsvoll agieren zu können. Um trotzdem schlagkräftig zu bleiben, griffen sie nun allem Anschein nach auf ein eigens aufgebautes Botnetz zurück, das von der Sicherheitsfirma Incapsula analysiert wurde.
In der Hochphase von Anonymous beteiligten sich viele tausend Nutzer an Attacken, bei denen die Webserver von Unternehmen und Institutionen blockiert wurden, zu denen man politische Widersprüche hatte. Die Unterstützer gaben ihren Rechner durch die Installation eines eigens entwickelten Tools frei, um gemeinsam DDoS-Attacken durchzuführen. Doch dies ist seit geraumer Zeit Geschichte.
Damit wollten sich einige Nutzer, die sich mit Anonymous verbunden fühlen, aber wohl nicht abfinden und sorgten auf anderem Weg dafür, dass ausreichend Schlagkraft vorhanden war. Sie kaperten mit einer Malware kurzerhand anfällige Home-Router. Ausgenutzt wurde dafür das Problem, dass eine ganze Reihe solcher Geräte bei technisch wenig versierten Nutzern im Einsatz sind, auf denen ab Werk eine einheitliche Kennung zum Einsatz kommt.
Die meisten Geräte, die in das Botnetz eingebunden wurden, machten die Sicherheitsexperten dabei in den USA, Thailand und Brasilien aus. Ab dem Dezember letzten Jahres wurden die Router dann dazu missbraucht, DDoS-Angriffe auf verschiedene Ziele zu beginnen.
Die Routinen der Malware kommunizierten dabei nicht auf die übliche Weise mit einem zentralen Command-and-Controll-Server, sondern verbanden sich mit Kanälen auf dem IRC-Server, der unter der AnonOps.com-Domain betrieben wird. Dies gab bei den Nachforschungen den ersten Hinweis auf den Zweck hinter dem Botnetz, der sich angesichts des Einsatzbereiches dann auch bestätigte. Wer konkret hinter der Malware steht, ist bisher nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen aber weiter.
Damit wollten sich einige Nutzer, die sich mit Anonymous verbunden fühlen, aber wohl nicht abfinden und sorgten auf anderem Weg dafür, dass ausreichend Schlagkraft vorhanden war. Sie kaperten mit einer Malware kurzerhand anfällige Home-Router. Ausgenutzt wurde dafür das Problem, dass eine ganze Reihe solcher Geräte bei technisch wenig versierten Nutzern im Einsatz sind, auf denen ab Werk eine einheitliche Kennung zum Einsatz kommt.
Die meisten Geräte, die in das Botnetz eingebunden wurden, machten die Sicherheitsexperten dabei in den USA, Thailand und Brasilien aus. Ab dem Dezember letzten Jahres wurden die Router dann dazu missbraucht, DDoS-Angriffe auf verschiedene Ziele zu beginnen.
Die Routinen der Malware kommunizierten dabei nicht auf die übliche Weise mit einem zentralen Command-and-Controll-Server, sondern verbanden sich mit Kanälen auf dem IRC-Server, der unter der AnonOps.com-Domain betrieben wird. Dies gab bei den Nachforschungen den ersten Hinweis auf den Zweck hinter dem Botnetz, der sich angesichts des Einsatzbereiches dann auch bestätigte. Wer konkret hinter der Malware steht, ist bisher nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen aber weiter.
Thema:
Videos zum Thema Sicherheit
- E-Mail-Sicherheitslücke in Microsoft Office lässt sich einfach abstellen
- Vorsicht vor Windows Toolbox: Malware kommt unerkannt mit
- Geht immer noch: So kann sich Malware per E-Mail einschleichen
- Cambridge Analyticas großer Hack - Neuer Trailer zur Netflix-Doku
- Zum Abschuss freigegeben: iOS-Geräte sind per Funk angreifbar
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- Hardware-Firewall:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Taiwan simuliert massiven Internet-Ausfall - 30 Min. kein mobiles Netz
- Virgin Galactic: Neues Touristen-Raumschiff startet erst Anfang 2027
- Elder Scrolls 6: Fans wollen per Starfield den Untertitel erraten haben
- Analysten: AMD soll Fertigung von Chips bei Intel planen
- Apple: Support-Ende für legendäres iPhone und ein MacBook Pro
- Twitch zapft heimlich eure Streams für Amazons KI-Training an
- 'Personifizierung von Copilot': Microsoft gibt KI-Wölkchen Mico auf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen