Microsoft Office-Apps bald auch auf LGs Android-Smartphones?
Der koreanische Elektronikhersteller LG könnte es dem heimischen Konkurrenten Samsung bald gleichtun und auch auf seinen Smartphones die Dienste und Apps von Microsoft vorinstallieren. Im Gegenzug könnte LG von Nachlässen bei den Abgaben für die Nutzung von Microsofts Android-Patenten profitieren.
Wie die Korea Times berichtet, will Microsoft nun auch LG dazu bringen, seine mobilen Office-Apps und OneDrive auf seinen Android-Smartphones vorzuinstallieren. Im Gegenzug könnte LG einen Nachlass auf die im Rahmen seines Abkommens mit Microsoft gezahlten Abgaben für die Verwendung bestimmter Technologien bei seinen Android-Geräten erhalten.
Samsung und Microsoft haben bereits eine entsprechende Partnerschaft geschlossen, in deren Rahmen das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge mit den mobilen Varianten der Office-Apps, OneDrive und Skype ausgeliefert werden. Auch einige andere OEM-Partner haben entsprechende Kooperationen geschlossen, darunter Dell und der deutsche Anbieter TrekStor.
LG will angeblich nicht etwa seine Topmodelle wie das LG G4 und das LG G Flex2 mit den Microsoft-Apps ausrüsten, sondern seine günstigeren Smartphones. Für das Unternehmen würden sich daraus Vorteile in Sachen Profitabilität ergeben, heißt es. Außerdem könnte LG seine Position im Bereich der günstigen Smartphones ausbauen, da eine wachsende Nachfrage für gut ausgestattete Android-Modelle mit niedrigen Preisen besteht.
Siehe auch: Office: Microsoft gibt mobile Partnerschaft mit Samsung bekannt
Microsoft profitiert seinerseits durch eine wachsende Zahl von Nutzern seiner mobilen Apps und Dienste. Die Redmonder versuchen seit einiger Zeit unabhängig von der jeweiligen Betriebssystem-Plattform ihre Präsenz auszubauen. So gibt es die diversen Office-Apps schon lange nicht mehr nur für Windows und Windows Phone, sondern auch für Android und iOS. Auf diese Weise erzielt man indirekt zusätzliche Einnahmen und gewinnt immer mehr Nutzer für die eigenen Produkte.
Samsung und Microsoft haben bereits eine entsprechende Partnerschaft geschlossen, in deren Rahmen das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge mit den mobilen Varianten der Office-Apps, OneDrive und Skype ausgeliefert werden. Auch einige andere OEM-Partner haben entsprechende Kooperationen geschlossen, darunter Dell und der deutsche Anbieter TrekStor.
LG will angeblich nicht etwa seine Topmodelle wie das LG G4 und das LG G Flex2 mit den Microsoft-Apps ausrüsten, sondern seine günstigeren Smartphones. Für das Unternehmen würden sich daraus Vorteile in Sachen Profitabilität ergeben, heißt es. Außerdem könnte LG seine Position im Bereich der günstigen Smartphones ausbauen, da eine wachsende Nachfrage für gut ausgestattete Android-Modelle mit niedrigen Preisen besteht.
Siehe auch: Office: Microsoft gibt mobile Partnerschaft mit Samsung bekannt
Microsoft profitiert seinerseits durch eine wachsende Zahl von Nutzern seiner mobilen Apps und Dienste. Die Redmonder versuchen seit einiger Zeit unabhängig von der jeweiligen Betriebssystem-Plattform ihre Präsenz auszubauen. So gibt es die diversen Office-Apps schon lange nicht mehr nur für Windows und Windows Phone, sondern auch für Android und iOS. Auf diese Weise erzielt man indirekt zusätzliche Einnahmen und gewinnt immer mehr Nutzer für die eigenen Produkte.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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