Foursquare: Schießt sich selbst ins Knie, nun folgt Rolle rückwärts
Die Macher der (seinerzeit) überaus populären Standort-App Foursquare haben es in den vergangenen Monaten allen Nachwuchsentwicklern mobiler Dienste gezeigt, wie man es *nicht* macht. Mit der Aufteilung auf zwei Dienste bzw. der Einführung der Swarm-App vergrämte man die Nutzer, nun folgt die endgültige Kapitulation, da man nun jene Features zurückbringt, die man vor einem Jahr rausgeworfen hat.
Sticker sind die neuen Badges
Das Problem: In Swarm "vergaß" man den Spaß, allen voran die Erfolge sowie die Mayorships, beides konnte man sich durch häufiges Einchecken an bestimmten Orten verdienen (wenn man keine Bedenken hatte, seine Standort-Daten zu teilen). Gleichzeitig fehlte auch der Anreiz, die Foursquare-App selbst zu nutzen.
In Blogeinträgen und sozialen Netzwerken ignorierte man etwaige Kritik an diesen Maßnahmen und betonte mehrfach, dass die Nutzer sich erst an die neuen Funktionalitäten (etwa "Freunde in der Nähe") gewöhnen mussten. Doch wer Foursquare gerne genutzt hat und auch Swarm widerwillig, aber doch eine Chance gegeben hat, der konnte feststellen, dass der Nutzer-Exodus signifikant war. Das wird den Verantwortlichen sicherlich auch selbst aufgefallen sein, man versuchte auch entsprechend den einen oder anderen spielerischen Aspekt nachzureichen.
Demnächst folgen auch die Mayorships, bei der man mit Freunden und Fremden um die Check-In-"Herrschaft" wetteifern konnte ("Mayor of Aldi"). Daraus kann man lernen, dass man sich sehr gut überlegen sollte, welche Stärken eine App hat - denn im Fall von Foursquare hat man demnächst alle Features von früher wieder, aber zweifellos weniger aktive Nutzer.
Sticker sind die neuen Badges
Nicht nachmachen
Mitte Mai des Vorjahres hat Foursquare viele seiner Nutzer verärgert, indem man seine neue App Swarm gestartet hat. Diese sollte die spielerischen Aspekte ("Gamification") des Standort-Dienstes bieten, Foursquare selbst wollte in der "Haupt-App" fortan einen Empfehlungs- und Bewertungsdienst für Restaurants, Bars etc. bieten.Das Problem: In Swarm "vergaß" man den Spaß, allen voran die Erfolge sowie die Mayorships, beides konnte man sich durch häufiges Einchecken an bestimmten Orten verdienen (wenn man keine Bedenken hatte, seine Standort-Daten zu teilen). Gleichzeitig fehlte auch der Anreiz, die Foursquare-App selbst zu nutzen.
In Blogeinträgen und sozialen Netzwerken ignorierte man etwaige Kritik an diesen Maßnahmen und betonte mehrfach, dass die Nutzer sich erst an die neuen Funktionalitäten (etwa "Freunde in der Nähe") gewöhnen mussten. Doch wer Foursquare gerne genutzt hat und auch Swarm widerwillig, aber doch eine Chance gegeben hat, der konnte feststellen, dass der Nutzer-Exodus signifikant war. Das wird den Verantwortlichen sicherlich auch selbst aufgefallen sein, man versuchte auch entsprechend den einen oder anderen spielerischen Aspekt nachzureichen.
Erfolge und Mayorships
Nun folgte die endgültige Rolle rückwärts: Wie Foursquare in einem Blogbeitrag bekannt gab, reicht man im aktuellen Update die Achievements nach. Diese heißen (wie schon bisher) Stickers, bieten aber nun die frühere Funktionalität. Einige der alten Foursquare-"Badges" können sogar in das neue System importiert werden.Demnächst folgen auch die Mayorships, bei der man mit Freunden und Fremden um die Check-In-"Herrschaft" wetteifern konnte ("Mayor of Aldi"). Daraus kann man lernen, dass man sich sehr gut überlegen sollte, welche Stärken eine App hat - denn im Fall von Foursquare hat man demnächst alle Features von früher wieder, aber zweifellos weniger aktive Nutzer.
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