Amazon übernimmt ClusterK, Anbieter eines AWS-Preissparmodells
Amazon übernimmt das in Palo Alto ansässige junge Startup ClusterK. ClusterK war erst vor wenigen Wochen mit einer Lösung für die Amazon Web Services (AWS) auf dem Markt gekommen, mit denen Kunden ihre Apps zu einem Zehntel des normalen Preises laufen lassen können.
Das Startup ClusterK soll für einen Preis zwischen 20 und 50 Millionen US-Dollar von Amazon aufgekauft worden sein. Das berichtet das Online-Magazin Venture Beat. Die Informationen zu der Übernahme stammen von Marc Parrish, der laut eigenen Angaben zu den bisherigen Investoren von ClusterK gehört. Den genauen Kaufpreis konnte Parrish allerdings nicht nennen. Amazon bestätigte die Übernahmegerüchte auf Nachfrage von Venture Beat mittlerweile. Zu den Details - voranging zu dem Preis - wollte Amazon jedoch nichts sagen, schreibt Venture Beat.
Nun hat sich Amazon mit der Übernahme die dahinterstehende Software einverleibt. Das Angebot soll künftig ein Teil der Amazon EC2 Spot Instances werden.
Amazon ist weltweit der größte Anbieter von Cloud-Infrastruktur für die Nutzung von Anwendungen wie für Software as a Service. Die Konkurrenz wie zum Beispiel Microsoft Azure und die Google Cloud Plattform haben lange noch nicht so ein Volumen wie es Amazon hat. Allein im vergangenen Geschäftsjahr machte Amazon mit den Web Services einen Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar.
Mehr dazu: Cloud-Geschäft: Amazon dominiert, Microsoft wächst am schnellsten
Preissparmodell
ClusterK hatte nach der Veröffentlichung ihres Preissparmodells für die Amazon Web Services viel Aufmerksamkeit bekommen. Immerhin lassen sich mit der ClusterK-Software Apps in den AWS mit einem Preisvorteil von bis zu 90% zum Standard-Angebot betreiben. Zudem gab es für ClusterK daraufhin in einer neuen Finanzierungsrunde 1,2 Millionen US-Dollar Wagniskapital. Das clevere Geschäftsmodell des Startups gilt als zukunftsweisend für die Nutzung schwach genutzter Spots bei den AWS. ClusterK bietet dabei einen Weg, mit dem Kunden ihre benötigten Kapazitäten bei den Amazon Web Services durch die günstigsten Möglichkeiten ersetzen können.Nun hat sich Amazon mit der Übernahme die dahinterstehende Software einverleibt. Das Angebot soll künftig ein Teil der Amazon EC2 Spot Instances werden.
Team arbeitet künftig bei Amazon
Das kleine Unternehmen besteht in der jetzigen Form seit 2013 und soll in Zukunft bei Amazon in Seattle arbeiten. Das gesamte aktuelle Team wird von Amazon übernommen.Amazon ist weltweit der größte Anbieter von Cloud-Infrastruktur für die Nutzung von Anwendungen wie für Software as a Service. Die Konkurrenz wie zum Beispiel Microsoft Azure und die Google Cloud Plattform haben lange noch nicht so ein Volumen wie es Amazon hat. Allein im vergangenen Geschäftsjahr machte Amazon mit den Web Services einen Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar.
Mehr dazu: Cloud-Geschäft: Amazon dominiert, Microsoft wächst am schnellsten
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
- Blade Runner 2099: Amazon zeigt den Teaser-Trailer zur Miniserie
- Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht - Teaser zu Staffel 3 ist da
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- SpaceX-Rakete wird in Kürze auf dem Mond einschlagen
- Pollin Electronic: Traditionshändler aus Bayern rutscht in die Insolvenz
- Wurden Hits geklaut? Gema verklagt Suno AI vor deutschem Gericht
- EEG-Reform 2026: Die Regierung streicht feste Solarförderung
- Renault 2026: Elektroautos bringen Autobauer wieder in die Gewinnzone
- Elektro-Abfangdrohne aus Deutschland bricht Geschwindigkeitsrekord
- xAI klagt gegen strenges Nudify-Verbot: Streit um Nackt-KI-Gesetz
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen