Zuviel Verkehr in New York:
Amazons Express-Kuriere fahren U-Bahn
Der Online-Händler Amazon verspricht seinen Premium-Kunden inzwischen teilweise so schnelle Lieferungen, dass die Kuriere an der Verkehrssituation zu scheitern drohen. In New York weichen diese inzwischen bereits auf die U-Bahn aus, um auch wirklich schnell genug beim Kunden anzukommen.
Hierzulande sind die Kunden von Online-Shops in der Regel schon froh, wenn eine Lieferung tatsächlich wie zugesagt am nächsten Tag bei ihnen eintrifft und der Paketbote auch wirklich klingelt, statt aus Zeitdruck lediglich anzugeben, den Empfänger nicht angetroffen und die Sendung beim nächsten Postamt abgegeben zu haben. In den USA bietet Amazon hingegen in den ersten Städten einen neuen Service namens "Prime Now" an, der eine Lieferung binnen nur einer Stunde garantiert.
Verfügbar ist der Service bisher in Atlanta, Miami, Dallas, New York und Baltimore. Insbesondere in New York stellt dies die Kuriere aber vor quasi kaum lösbare Aufgaben. Denn insbesondere in Stoßzeiten ist es weitgehend unrealistisch, mit einem Lieferwagen schnell genug einen bestimmten Ort in der Innenstadt zu erreichen. Amazon greift hier daher kurzerhand auf jene öffentlichen Verkehrsmittel zurück, die garantiert nicht in einen Stau geraten und schickt die Kuriere schlicht mit der U-Bahn los.
Laut einem Bericht der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times wurden Lieferanten, die im Auftrag des Unternehmens unterwegs sind, dafür eigens mit Wagen ausgestattet, die sich problemlos in der U-Bahn mitnehmen lassen und Platz für mehrere Pakete bieten. Aber auch andere Verkehrsmittel stehen für die New Yorker Innenstadt zur Verfügung. "In Manhatten laufen unsere Leute, fahren mit dem Fahrrad oder nutzen öffentliche Verkehrsmittel", bestätigte das Unternehmen die Lage. In den Lieferwagen würden sie nur einsteigen, wenn Kunden große Flachbildfernseher oder Ähnliches bestellen.
Über Prime Now werden aber ohnehin in erster Linie kleinere Waren verkauft, die schnell benötigt werden. Dazu gehören beispielsweise Tiernahrung oder Hygiene-Artikel. Hier zeigt sich aber, was hinter den Plänen des Unternehmens steckt, zukünftig autonom agierende Drohnen für Lieferungen einzusetzen. Denn diese würden noch schneller und effizienter Kunden erreichen, deren Standort mitten im Verkehrschaos der großen Metropolen liegt.
Zum Thema: Amazon: Patente zeigen viel komplexeres Drohnen-Liefersystem
Verfügbar ist der Service bisher in Atlanta, Miami, Dallas, New York und Baltimore. Insbesondere in New York stellt dies die Kuriere aber vor quasi kaum lösbare Aufgaben. Denn insbesondere in Stoßzeiten ist es weitgehend unrealistisch, mit einem Lieferwagen schnell genug einen bestimmten Ort in der Innenstadt zu erreichen. Amazon greift hier daher kurzerhand auf jene öffentlichen Verkehrsmittel zurück, die garantiert nicht in einen Stau geraten und schickt die Kuriere schlicht mit der U-Bahn los.
Laut einem Bericht der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times wurden Lieferanten, die im Auftrag des Unternehmens unterwegs sind, dafür eigens mit Wagen ausgestattet, die sich problemlos in der U-Bahn mitnehmen lassen und Platz für mehrere Pakete bieten. Aber auch andere Verkehrsmittel stehen für die New Yorker Innenstadt zur Verfügung. "In Manhatten laufen unsere Leute, fahren mit dem Fahrrad oder nutzen öffentliche Verkehrsmittel", bestätigte das Unternehmen die Lage. In den Lieferwagen würden sie nur einsteigen, wenn Kunden große Flachbildfernseher oder Ähnliches bestellen.
Über Prime Now werden aber ohnehin in erster Linie kleinere Waren verkauft, die schnell benötigt werden. Dazu gehören beispielsweise Tiernahrung oder Hygiene-Artikel. Hier zeigt sich aber, was hinter den Plänen des Unternehmens steckt, zukünftig autonom agierende Drohnen für Lieferungen einzusetzen. Denn diese würden noch schneller und effizienter Kunden erreichen, deren Standort mitten im Verkehrschaos der großen Metropolen liegt.
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Amazons Aktienkurs in Euro
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