Github kämpft mit tagelanger DDoS-Attacke aus China
Die Entwickler-Plattform Github ist seit Tagen einer anhaltenden DDoS (Distributed Denial of Service) Attacke ausgeliefert. Bisher gelangt es Github zwar, die größten Angriffe abzuwehren und schlimmeres zu verhindern, jedoch gilt immer noch "Alarmstufe Rot" bei dem beliebten Dienst.
Der Angriff ist laut aktueller Status-Meldung noch immer im Gang. Seit heute gibt es scheinbar sogar eine verstärkte Aktivität von Seiten der Hacker. Das Sicherheitsteam von Github erklärte, dass es der größten Angriff auf das Netzwerk seit der Gründung im Jahr 2008 sei. Man sei aber gut aufgestellt, um den Angreifern Paroli bieten zu können. Ziel der DDoS-Attacke ist aber soweit derzeit bekannt gar nicht Github direkt, sondern zwei dort beheimatete Projekte.
Wer dahintersteckt, kann derzeit nur spekuliert werden. Laut einem Bericht des Wall Street Journals konnte man die Anfragen bis zu der chinesischen Suchmaschine Baidu zurückverfolgen. Baidu selbst wird allerdings nur zum Routen des Angriffs genutzt, heißt es. Allerdings gäbe es einige Hinweise, die die Vermutung zuließen, dass die chinesische Regierung mit involviert sei. Mikko Hypponen vom Sicherheitsunternehmens F-Secure sagte, anders sei ein solcher Angriff aus China nicht denkbar.
Dazu gehört ein Github-Projekt, das die New York Times in Mandarin veröffentlicht sowie der Dienst Greatfire.org, mit dem die chinesische Zensur umgangen werden kann. Beide Projekte sind aktuell offline, beziehungsweise stehen derzeit nicht zur Verfügung.
Nutzer können unbesorgt sein
Nutzer brauchen demnach keine Angst um ihre bei Github gehosteten Daten haben. Selbst wenn es den Angreifern gelingen sollte, die Seite kurzfristig lahmzulegen, sind alle Daten in Sicherheit, beruhigt Github-Sprecher Jesse Newland. Gleiches gelte auch für die Accountdaten.Wer dahintersteckt, kann derzeit nur spekuliert werden. Laut einem Bericht des Wall Street Journals konnte man die Anfragen bis zu der chinesischen Suchmaschine Baidu zurückverfolgen. Baidu selbst wird allerdings nur zum Routen des Angriffs genutzt, heißt es. Allerdings gäbe es einige Hinweise, die die Vermutung zuließen, dass die chinesische Regierung mit involviert sei. Mikko Hypponen vom Sicherheitsunternehmens F-Secure sagte, anders sei ein solcher Angriff aus China nicht denkbar.
Chinesische Zensur
Zu großen Einschränkungen für die Nutzer ist es bislang noch nicht gekommen: sieht man einmal ab von den Github-Projekten, die von der chinesischen Regierung gesperrte Webseiten spiegeln und so für Internetnutzer in China diese Inhalte einsehbar machen.Dazu gehört ein Github-Projekt, das die New York Times in Mandarin veröffentlicht sowie der Dienst Greatfire.org, mit dem die chinesische Zensur umgangen werden kann. Beide Projekte sind aktuell offline, beziehungsweise stehen derzeit nicht zur Verfügung.
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