Windows mit Bing soll auf Displays unter 14 Zoll beschränkt werden
Die für Hardware-Hersteller de facto kostenlose Windows-8.1-Version, die mit vorinstallierter Bing-Suchmaschine daherkommt, soll nach rund einem Jahr Verfügbarkeit "beschnitten" werden. Microsoft soll derzeit eine Einschränkung auf Geräte mit kleineren Bildschirmen planen.
Mit Windows 8.1 mit Bing konnte das Redmonder Unternehmen für einen kräftigen Schub an Hardware-Verkäufen sorgen, da die OEMs dadurch besonders günstige Geräte anbieten konnten. Diese Maßnahme, die sich unter anderem auch gegen die Konkurrenz durch Googles Chromebooks richtete, wird aber einem Bericht von The Register zufolge ab dem nächsten Monat zurückgefahren.
The Register beruft sich dabei auf "hochrangige Quellen bei PC-Herstellern" und will dabei auch erfahren haben, dass die Windows 8.1 mit Bing-Lizenzen auch geringfügig teurer werden. Denn bisher gab es diese Windows-Version für die Hersteller unter dem Strich für lau, da es für die OEMs einen so genannten "Configuration Discount" gab.
Eine gewisse Rolle dürfte für Microsoft auch der bevorstehende Marktstart von Windows 10 spielen, das neue OS wird für die meisten Windows-Nutzer im ersten Jahr kostenlos nutzbar sein. Wie es danach in Sachen Preisgestaltung (für Endkunden sowie OEMs) weitergeht, hat Microsoft noch nicht bekannt gegeben.
Siehe auch: Windows 8.1 mit Bing - Preisliste zeigt, was OEMs tatsächlich zahlen
Download Windows 10 - ISO-Dateien zur Neuinstallation
Unter 14 Zoll
Denn ab März sollen nur noch Geräte bzw. Notebooks mit weniger als 14 Zoll-Displays ein derartiges Betriebssystem (bzw. Lizenz) in Anspruch nehmen dürfen. Ein Grund dafür ist der Umstand, dass Microsoft vor allem in Europa die "Bedrohung" durch Chromebooks überschätzt hat.The Register beruft sich dabei auf "hochrangige Quellen bei PC-Herstellern" und will dabei auch erfahren haben, dass die Windows 8.1 mit Bing-Lizenzen auch geringfügig teurer werden. Denn bisher gab es diese Windows-Version für die Hersteller unter dem Strich für lau, da es für die OEMs einen so genannten "Configuration Discount" gab.
Hersteller nicht traurig
Betroffen sind dem Bericht zufolge rund 80 Prozent der mit einer derartigen Lizenz verkauften Notebooks, da die meisten davon 15-Zoll-Bildschirme hatten. Die Hersteller selbst dürften Windows mit Bing aber wohl nicht nachweinen, da das "Billig-Betriebssystem" insgesamt die Preise gedrückt hat.Eine gewisse Rolle dürfte für Microsoft auch der bevorstehende Marktstart von Windows 10 spielen, das neue OS wird für die meisten Windows-Nutzer im ersten Jahr kostenlos nutzbar sein. Wie es danach in Sachen Preisgestaltung (für Endkunden sowie OEMs) weitergeht, hat Microsoft noch nicht bekannt gegeben.
Siehe auch: Windows 8.1 mit Bing - Preisliste zeigt, was OEMs tatsächlich zahlen
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