Kein Hack bei Minecraft, Passwörter wurden per Phishing erlangt
Minecraft-Betreiber Mojang beruhigt all jene Spieler, die Sorge haben, dass ihre Login-Details womöglich unsicher sind. Vergangene Woche tauchte nämlich eine Liste auf, in der Nutzername und Passwort von 1800 Spielern in Klartext einsehbar waren. Doch diese wurden über so genanntes Phishing abgefangen und nicht per Hack.
Vor knapp einer Woche tauchte im Netz eine Liste mit rund 1800 Zugangsdaten für den Klötzchen-Hit Minecraft auf. Die Liste umfasste sowohl Mail-Adressen als auch die dazugehörigen Passwörter. Laut dem ursprünglichen Bericht waren die Daten auch aktuell, man konnte damit auch tatsächlich Zugang zum mittlerweile zu Microsoft gehörenden Spiel erhalten.
Auch wenn die Anzahl von 1800 angesichts der vielen Minecraft-Nutzer einen minimalen Anteil darstellt, so befürchtete der eine oder andere, dass es sich hierbei um einen Vorboten eines wesentlich größeren Hacker-Angriffs handeln könnte. Infografik: Ein sicheres Passwort wählen
Mojang schreibt weiter, dass alle Betroffenen E-Mails erhalten hätten und die Zugangsdaten zurückgesetzt worden seien. Wer keine Mail bekommen hat, der müsse sich auch keine Sorgen machen, so die Minecraft-Macher. Und selbst wenn es zu einem (erfolgreichen) Angriff auf die zentrale Datenbank gekommen wäre: Die Nutzerdaten dort sind in einem "stark verschlüsselten Format" abgelegt, so der schwedische Entwickler.
Man teilt den Nutzern mit, dass sie nie auf fremden und/oder verdächtigen Seiten ihre Login-Daten eingeben sollten, zudem empfiehlt man, für jede Seite eine eigene Nutzer/Passwort-Kombination zu verwenden.
Siehe auch: Alter Schwede - Markus Persson kauft 70-Millionen-Dollar-Mega-Villa
Auch wenn die Anzahl von 1800 angesichts der vielen Minecraft-Nutzer einen minimalen Anteil darstellt, so befürchtete der eine oder andere, dass es sich hierbei um einen Vorboten eines wesentlich größeren Hacker-Angriffs handeln könnte. Infografik: Ein sicheres Passwort wählen
Phishing
Wie Gamespot unter Berufung auf einen Blogbeitrag von Minecraft-Betreiber Mojang berichtet, ist diese Sorge aber völlig unbegründet: Demnach habe auf das dazugehörige Mainframe keine Attacke stattgefunden. Vielmehr sei es zu einem klassischen Phishing gekommen: "Einige böse Leute haben einige Nutzer ausgetrickst, damit diese ihre Konto-Informationen enthüllen."Mojang schreibt weiter, dass alle Betroffenen E-Mails erhalten hätten und die Zugangsdaten zurückgesetzt worden seien. Wer keine Mail bekommen hat, der müsse sich auch keine Sorgen machen, so die Minecraft-Macher. Und selbst wenn es zu einem (erfolgreichen) Angriff auf die zentrale Datenbank gekommen wäre: Die Nutzerdaten dort sind in einem "stark verschlüsselten Format" abgelegt, so der schwedische Entwickler.
Man teilt den Nutzern mit, dass sie nie auf fremden und/oder verdächtigen Seiten ihre Login-Daten eingeben sollten, zudem empfiehlt man, für jede Seite eine eigene Nutzer/Passwort-Kombination zu verwenden.
Siehe auch: Alter Schwede - Markus Persson kauft 70-Millionen-Dollar-Mega-Villa
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