MySpace feiert still und heimlich ein Comeback und hat noch viel vor
Es war einmal, und das ist kein Märchen, ein soziales Netzwerk, das alle anderen überstrahlte. Allerdings lag das auch daran, dass MySpace eines der ersten Angebote dieser Art überhaupt war. Doch vor einigen Jahren brachen die Nutzerzahlen ein, der soziale Pionier versank in der Bedeutungslosigkeit. Doch tot ist MySpace nicht und feiert (noch eher still und heimlich) ein Comeback.
Ja, es gab einmal eine Zeit, da war MySpace, mit Verlaub, der ganz heiße Scheiß. Das soziale Netzwerk der ersten Stunde war unter anderem bei Bands und Musikern beliebt, bestes Beispiel sind die Arctic Monkeys, die über eine MySpace-Seite eine Weltkarriere starteten. Doch dann kam der rasante Abstieg von MySpace, der sicherlich auch der Popularität von Konkurrent Facebook zuzuschreiben ist.
Tim Vanderhook, Chef der MySpace-Muttergesellschaft Viant Inc., sagt dazu, dass es der Seite "ziemlich gut" gehe. Überraschenderweise kommen vor allem viele jüngere Leute im Alter zwischen 17 und 25 Jahren wieder auf die Seite. Die Zahl von rund 50,6 Millionen Unique-Usern im November 2014 klingt zunächst nach nicht besonders viel. Allerdings bedeutet das im Vergleich zum Vergleichszeitraum 2013 einen Anstieg von immerhin 575 Prozent.
Laut den Seitenbetreibern könne man auch so manchen Nutzer von damals zu einer Rückkehr bewegen und zwar mit Hilfe von Aktionen wie "Throwback Thursday", bei dem User sich ihre noch in alten Zeiten gespeicherten Fotos wieder holen, und diese kommen dann auch ein weiteres Mal oder sogar mehrmals wieder.
Vanderhook verweist zudem auf das Potenzial, das MySpace immer noch habe: 465 Millionen Nutzer seien nach wie vor mit E-Mails auf der Seite registriert, weltweit ist es sogar mehr als eine Milliarde. Darauf will man auch in Sachen Werbevermarktung aufbauen, auch wenn man die meisten Nutzer nicht im eigentlichen Sinne zurückholen kann.
Siehe auch: MySpace startet in überarbeitetem Design neu
Noch nicht tot, im Gegenteil
Tot ist MySpace aber nicht, ganz im Gegenteil, da die jüngsten Reanimierungsversuche zu fruchten scheinen: Wie das Wall Street Journal berichtet, kommen pro Monat etwa 50 Millionen Nutzer auf die Seite, im vergangenen November konnte die Seite immerhin mehr als 300 Millionen Video-Abrufe generieren.Tim Vanderhook, Chef der MySpace-Muttergesellschaft Viant Inc., sagt dazu, dass es der Seite "ziemlich gut" gehe. Überraschenderweise kommen vor allem viele jüngere Leute im Alter zwischen 17 und 25 Jahren wieder auf die Seite. Die Zahl von rund 50,6 Millionen Unique-Usern im November 2014 klingt zunächst nach nicht besonders viel. Allerdings bedeutet das im Vergleich zum Vergleichszeitraum 2013 einen Anstieg von immerhin 575 Prozent.
Laut den Seitenbetreibern könne man auch so manchen Nutzer von damals zu einer Rückkehr bewegen und zwar mit Hilfe von Aktionen wie "Throwback Thursday", bei dem User sich ihre noch in alten Zeiten gespeicherten Fotos wieder holen, und diese kommen dann auch ein weiteres Mal oder sogar mehrmals wieder.
Vanderhook verweist zudem auf das Potenzial, das MySpace immer noch habe: 465 Millionen Nutzer seien nach wie vor mit E-Mails auf der Seite registriert, weltweit ist es sogar mehr als eine Milliarde. Darauf will man auch in Sachen Werbevermarktung aufbauen, auch wenn man die meisten Nutzer nicht im eigentlichen Sinne zurückholen kann.
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