Abhörversuche erkennen:
Anti-Hack-App SnoopSnitch vorgestellt
Von den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden bis hin zu den jüngsten Informationen zu unsicheren UMTS-Netzen: Smartphone-Nutzer können theoretisch ständig überwacht werden. Die Android-App SnoopSnitch soll Abhörversuche erkennbar machen.
SnoopSnitch: Die digitale Sicherheitslage im Überblick
Die App soll dem Nutzer einen Überblick über seine aktuelle Sicherheitssituation geben. So kann die Anwendung beispielsweise die Sicherheit bewerten, die das genutzte Mobilfunknetz bietet. Dafür führt die App eine Analyse durch, die aufzeigt, ob der Netzbetreiber in Sachen Konfiguration des Netzwerks korrekt gearbeitet hat - hier muss erwähnt werden: Laut Einschätzung von Experten hat aktuell kein deutscher Mobilfunkanbieter sein Netz optimal in Sachen Sicherheit konfiguriert.
Die mit der neuen Anwendung gewonnen Daten können von den Nutzern freigegeben werden - die Macher von Security Research Labs (SR Labs) integrieren diese dann unter anderem in das Projekt GSM Security Map. Damit lassen sich auf der digitalen Bedrohungs-Karte ab sofort auch Einschätzungen zur Sicherheit in 3G-Netzen finden. Wie Golem in seinem Bericht schreibt, sichert sich aktuell O2 den unrühmlichen ersten Platz bei den unsichersten deutschen Netzen.
Die App kann auch erkennen, wenn IMSI-Catcher zum Einsatz kommen, mit denen Hacker wichtige Informationen aus Smartphones auslesen und sogar Gespräche mithören können. Darüber hinaus kann die Anwendung auch bei Angriffen mit "stillen SMS" Alarm schlagen, wie sie beispielsweise durch die kürzlich entdeckte Sicherheitslücke im SS7-Netzwerk möglich werden.
SnoopSnitch steht im PlayStore von Google und auf der Plattform Aptoid zum kostenlosen Download bereit. Weitere Informationen zu SnoopSnitch, der GSM Security Map und Sicherheit in Mobilfunknetzen liefert der entsprechenden 31C3-Talk mit der Überschrift "Relive! Mobile self-defense" (Danke an Nutzer Sturmovik82 für den Hinweis)
Der persönliche Abhör-Alarm
Dass böswillige Hacker, Regierungsbehörden und andere Interessengruppen sehr leicht Zugang zu unseren Smartphones und Handys erhalten können, haben die Schlagzeilen dieses Jahres wieder einmal eindrücklich bewiesen. Aktuell beschäftigen sich Experten rund um den Chaos Computer Club auf einem Kongress in Hamburg mit dem Thema digitale Sicherheit. Im Rahmen der 31 C3 wurde jetzt auch die Android-Anwendung SnoopSnitch vorgestellt und zum Download freigegeben.
SnoopSnitch: Die digitale Sicherheitslage im Überblick
Die App soll dem Nutzer einen Überblick über seine aktuelle Sicherheitssituation geben. So kann die Anwendung beispielsweise die Sicherheit bewerten, die das genutzte Mobilfunknetz bietet. Dafür führt die App eine Analyse durch, die aufzeigt, ob der Netzbetreiber in Sachen Konfiguration des Netzwerks korrekt gearbeitet hat - hier muss erwähnt werden: Laut Einschätzung von Experten hat aktuell kein deutscher Mobilfunkanbieter sein Netz optimal in Sachen Sicherheit konfiguriert.
Die mit der neuen Anwendung gewonnen Daten können von den Nutzern freigegeben werden - die Macher von Security Research Labs (SR Labs) integrieren diese dann unter anderem in das Projekt GSM Security Map. Damit lassen sich auf der digitalen Bedrohungs-Karte ab sofort auch Einschätzungen zur Sicherheit in 3G-Netzen finden. Wie Golem in seinem Bericht schreibt, sichert sich aktuell O2 den unrühmlichen ersten Platz bei den unsichersten deutschen Netzen.
Die App kann auch erkennen, wenn IMSI-Catcher zum Einsatz kommen, mit denen Hacker wichtige Informationen aus Smartphones auslesen und sogar Gespräche mithören können. Darüber hinaus kann die Anwendung auch bei Angriffen mit "stillen SMS" Alarm schlagen, wie sie beispielsweise durch die kürzlich entdeckte Sicherheitslücke im SS7-Netzwerk möglich werden.
Nur mit Android 4.1, Root und Qualcomm
Aktuell gelten für die Nutzung von SnoopSnitch noch viele Einschränkungen. Die Anwendung steht nur für Android-Smartphones bereit, die mindestens die Version 4.1 des Google OS installiert haben. Darüber hinaus müssen Nutzer über Root-Zugriff verfügen. Die größte Hürde ist aktuell aber wohl die Hardware-Voraussetzung: Der Hack-App-Alarm funktioniert nur bei Geräten mit Qualcomm-Chipsatz. Zu den getesteten Geräten zählen das Galaxy S5, LGs G2, das Sony Xperia Z1 sowie das Moto E von Motorola.SnoopSnitch steht im PlayStore von Google und auf der Plattform Aptoid zum kostenlosen Download bereit. Weitere Informationen zu SnoopSnitch, der GSM Security Map und Sicherheit in Mobilfunknetzen liefert der entsprechenden 31C3-Talk mit der Überschrift "Relive! Mobile self-defense" (Danke an Nutzer Sturmovik82 für den Hinweis)
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