Datenaustausch von Smartwatches lässt sich problemlos mitlesen
Der Einsatz von Smartwatches öffnet Angreifern einen neuen und nicht gerade komplizierten Weg, verschiedene sensible Informationen über einen Nutzer zu entwenden. Der ideale Angriffspunkt ist dabei die Verbindung zum Smartphone, die nur geringfügig geschützt ist.
Sicherheits-Forscher des Unternehmens Bitdefender haben versuchsweise eine Attacke auf die Kommunikation zwischen zwei solchen Geräten gestartet. Eine Smartwatch mit Android Wear-Betriebssystem war hier mit einem Google Nexus 4-Smartphone verbunden. Der Erfolg stellte sich relativ schnell ein.
Es bedarf dabei nicht einmal einer kritischen Sicherheitslücke, um sich in den Kommunikationskanal, der über Bluetooth abgewickelt wird, einzuklinken. Die Verbindung ist zwar verschlüsselt, der Key beruht letztlich aber nur auf einer sechsstelligen Zahl, wie es bei vielen Bluetooth-Systemen üblich ist. Das bedeutet, dass es lediglich eine Million mögliche Kombinationen gibt - was für einen automatisierten Brute-Force-Angriff ein Kinderspiel darstellt.
In dem Versuch gelang es so auch relativ schnell, die richtige Kombination zu finden, mit der man die durchlaufenden Informationen entschlüsseln konnte. Die dafür benötigten Tools sind problemlos im Netz zu beschaffen. Das Gleiche gilt auch für jene, mit denen dann der Datenverkehr abgeschnüffelt werden kann.
Den dann abgefangenen Datenverkehr konnten die Sicherheitsforscher schlicht durchsuchen und stießen beispielsweise auf den Klartext einer Mitteilung, die sie zuvor verschickt hatten. Mit etwas Arbeitsaufwand sollte es auch möglich sein, alle möglichen Daten, die von der Uhr zum Smartphone geschickt werden, korrekt auszuwerten und zuzuordnen.
Voraussetzung für einen erfolgreichen Angriff ist es, dass man nahe genug am Ziel dran ist - immerhin ist die Bluetooth-Reichweite beschränkt. Gerade in einem Umfeld, in dem das der Fall ist, sind Zugriffe auf die Informationen aber wohl besonders interessant. Denn die Daten, die zwischen den Geräten ausgetauscht werden, sind für viele Kriminelle vermutlich nicht sonderlich interessant - wohl aber für Menschen im direkten Umfeld. So ließe sich beispielsweise der Inhalt von eingehenden SMS auf dem Diensthandy des Chefs lesen - vielleicht kommen aber auch Personaler auf die Idee, heimlich einige Gesundheitsdaten eines Bewerbers auszuspionieren.
Es bedarf dabei nicht einmal einer kritischen Sicherheitslücke, um sich in den Kommunikationskanal, der über Bluetooth abgewickelt wird, einzuklinken. Die Verbindung ist zwar verschlüsselt, der Key beruht letztlich aber nur auf einer sechsstelligen Zahl, wie es bei vielen Bluetooth-Systemen üblich ist. Das bedeutet, dass es lediglich eine Million mögliche Kombinationen gibt - was für einen automatisierten Brute-Force-Angriff ein Kinderspiel darstellt.
In dem Versuch gelang es so auch relativ schnell, die richtige Kombination zu finden, mit der man die durchlaufenden Informationen entschlüsseln konnte. Die dafür benötigten Tools sind problemlos im Netz zu beschaffen. Das Gleiche gilt auch für jene, mit denen dann der Datenverkehr abgeschnüffelt werden kann.
Den dann abgefangenen Datenverkehr konnten die Sicherheitsforscher schlicht durchsuchen und stießen beispielsweise auf den Klartext einer Mitteilung, die sie zuvor verschickt hatten. Mit etwas Arbeitsaufwand sollte es auch möglich sein, alle möglichen Daten, die von der Uhr zum Smartphone geschickt werden, korrekt auszuwerten und zuzuordnen.
Voraussetzung für einen erfolgreichen Angriff ist es, dass man nahe genug am Ziel dran ist - immerhin ist die Bluetooth-Reichweite beschränkt. Gerade in einem Umfeld, in dem das der Fall ist, sind Zugriffe auf die Informationen aber wohl besonders interessant. Denn die Daten, die zwischen den Geräten ausgetauscht werden, sind für viele Kriminelle vermutlich nicht sonderlich interessant - wohl aber für Menschen im direkten Umfeld. So ließe sich beispielsweise der Inhalt von eingehenden SMS auf dem Diensthandy des Chefs lesen - vielleicht kommen aber auch Personaler auf die Idee, heimlich einige Gesundheitsdaten eines Bewerbers auszuspionieren.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum Thema Smartwatch
- Pixel Watch 5: Googles Upgrade auf die Smartwatch im Test
- Birdfy Feeder 2 Pro im Test: Smarter Vogel-Fütterer meldet Besucher
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- Anker: Neue Powerbank und 3-in-1-Wireless-Ladestation im Test
- Ugreen MagFlow: Drahtlos-Ladestation für iPhone, Watch & Co. im Test
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 10/11 Patch-Day Oktober: Das große Sicherheitsupdate ist da
- Windows 11 KB5127648: Erstes Update für Version 26H2 wird verteilt
- Telekom: Streit um Kündigungsbutton und Rückholangebote
- Beats kündigt Pill-Lautsprecher in Pokémon-Sonderedition an
- GTA 6 für PC soll angeblich im ersten Quartal 2027 starten
- Nvidia verdoppelt die Leistung von DLSS 5 und senkt den VRAM-Bedarf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen