CERN: Techniker müssen IT-Systeme für hunderte Petabyte aufrüsten
Das wohl größte Physik-Labor der Welt, das europäische Kernforschungszentrum CERN, will in den kommenden Jahren noch aufwändigere Experimente als bisher durchführen. Die dabei anfallenden Datenmengen werden dabei in bisher unerreichte Höhen steigen.
Bereits jetzt sind die Informationen, die von den Sensoren am riesigen Teilchenbeschleuniger LHC gesammelt werden, nur sehr schwer zu handhaben. Rund 100 Petabyte an Daten sind aktuell in den Archiven gespeichert. Und in diesem Jahr wächst der Bestand um weitere 27 Petabyte, berichtete das Magazin V3. Zum Vergleich: Alle Informationen in den Bibliotheken sämtlicher Universitäten in den USA entsprechen etwa einer Menge von 2 Petabyte.
Dabei muss angemerkt werden, dass dies noch nicht einmal der Menge der Informationen entspricht, die insgesamt anfallen. Wenn die Experimente laufen, werden die abfallenden Datenströme bereits von Algorithmen unter die Lupe genommen. Informationen, die für die Wissenschaftler eher nicht interessant sind, sind so schon aussortiert, bevor die eigentliche Analyse beginnt.
Doch die IT-Techniker werden von den Physikern demnächst vor noch weitaus größere Herausforderungen gestellt. Ab 2017 wird der LHC aufgerüstet, um Teilchen-Kollisionen mit noch weitaus höheren Energien als bisher herbeizuführen. Aktuell rechnet man damit, dass man die jährlich hinzukommende Datenmenge dadurch bis 2023 auf rund 400 Petabyte steigern wird.
Das ist mit einem Datenzentrum vor Ort auch bei der bis dahin zu erwartenden Weiterentwicklung der Computer-Technik nicht mehr zu handhaben. Allein schon die Kühlung der zusätzlich benötigten Server wäre kaum mehr zu realisieren. Eine Lösung will man deshalb mit OpenStack hinbekommen, einer Cloud-Infrastruktur aus dem Open Source-Bereich. Mit dieser arbeitet man am CERN bereits heute und die Weiterentwicklung läuft auf Hochtouren.
"Es gibt jetzt vier OpenStack-Clouds am CERN, die größte verfügt über 7.000 Kerne in rund 3.000 Servern", erklärte Tim Bell, der für die IT-Infrastruktur zuständig ist. In den kommenden Wochen sollen hier bereits weitere Datenzentren zugeschaltet werden, durch die dann insgesamt etwa 150.000 Rechenkerne zur Verfügung gestellt werden können. Um bei der Skalierung nach oben überhaupt noch einen Überblick zu behalten, werden dabei große Gruppen von Computing-Knoten zu virtuellen Zellen zusammengefasst, die dann relativ flexibel mit Aufgaben betraut werden können.
Dabei muss angemerkt werden, dass dies noch nicht einmal der Menge der Informationen entspricht, die insgesamt anfallen. Wenn die Experimente laufen, werden die abfallenden Datenströme bereits von Algorithmen unter die Lupe genommen. Informationen, die für die Wissenschaftler eher nicht interessant sind, sind so schon aussortiert, bevor die eigentliche Analyse beginnt.
Doch die IT-Techniker werden von den Physikern demnächst vor noch weitaus größere Herausforderungen gestellt. Ab 2017 wird der LHC aufgerüstet, um Teilchen-Kollisionen mit noch weitaus höheren Energien als bisher herbeizuführen. Aktuell rechnet man damit, dass man die jährlich hinzukommende Datenmenge dadurch bis 2023 auf rund 400 Petabyte steigern wird.
Das ist mit einem Datenzentrum vor Ort auch bei der bis dahin zu erwartenden Weiterentwicklung der Computer-Technik nicht mehr zu handhaben. Allein schon die Kühlung der zusätzlich benötigten Server wäre kaum mehr zu realisieren. Eine Lösung will man deshalb mit OpenStack hinbekommen, einer Cloud-Infrastruktur aus dem Open Source-Bereich. Mit dieser arbeitet man am CERN bereits heute und die Weiterentwicklung läuft auf Hochtouren.
"Es gibt jetzt vier OpenStack-Clouds am CERN, die größte verfügt über 7.000 Kerne in rund 3.000 Servern", erklärte Tim Bell, der für die IT-Infrastruktur zuständig ist. In den kommenden Wochen sollen hier bereits weitere Datenzentren zugeschaltet werden, durch die dann insgesamt etwa 150.000 Rechenkerne zur Verfügung gestellt werden können. Um bei der Skalierung nach oben überhaupt noch einen Überblick zu behalten, werden dabei große Gruppen von Computing-Knoten zu virtuellen Zellen zusammengefasst, die dann relativ flexibel mit Aufgaben betraut werden können.
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Christian Kahle
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