Vodafone beginnt mit Carrier Aggregation-Ausbau für Speed-LTE
Der Mobilfunkkonzern Vodafone beginnt damit, seine Netze mit der Carrier Aggregation-Technologie auszustatten. Diese ermöglicht es, mehrere LTE-Verbindungen parallel für die Datenübertragung zu verwenden und damit die verfügbare Bandbreite noch einmal beträchtlich zu steigern.
Der Ausbau beginnt derzeit in Vodafones Heimat Großbritannien. Doch auch hierzulande ist die Carrier Aggregation, die im LTE-Advanced-Standard spezifiziert ist, Bestandteil der Planungen für die Aufrüstung der Infrastruktur bis zum Ende des kommenden Jahres. Vor allem in den Kernpunkten der Nutzung in großen Städten soll der Einsatz der Technik dafür sorgen, dass Datenübertragungen zu einzelnen Nutzern möglichst schnell abgewickelt werden und die Kapazitäten wieder frei werden.
"Die Technologie ist der nächste große Schritt, um für die Nutzer höhere Geschwindigkeiten bereitzustellen und die Kapazitäten auszubauen, so dass mehr Kunden das 4G-Erlebnis haben können, wann und wo sie es wollen", erklärte Fergal Kelly, Technikchef von Vodafone UK, gegenüber dem Magazin ISPReview.
Verschiedene Smartphones, die den Einsatz von Carrier Aggregation unterstützen, sind bereits auf dem Markt. Die ersten von ihnen, sind beispielsweise die Flaggschiff-Modelle von Samsung und Apple. Allerdings beschränken sich deren Funkmodule bisher auf LTE Kategorie 4, wo bei Übertragungsraten von 150 Megabyte pro Sekunde Schluss ist. Die volle Bandbreite wird man mit der LTE Kategorie 6 nutzen können, die derzeit langsam am Markt ankommt, wie beispielsweise im Galaxy Alpha von Samsung.
Weitere Informationen: Vodafones Red-Tarife
Kanalbündelung auf 225 Mbit/s
Vodafone-Kunden in Großbritannien werden somit bald Daten parallel über die 800-Megahertz- und 2,6-Gigahertz-Bänder übertragen können. Diese bieten theoretisch maximale Bandbreiten von 75 beziehungsweise 150 Megabit pro Sekunde. Theoretisch können durch die Koppelung also bis zu 225 Megabit pro Sekunde erreicht werden - was in der Praxis aber wohl eher nicht der Fall sein wird. Trotzdem könnten Kunden, die bisher vor allem über das 800-Megahertz-Band funkten, damit rechnen, bis zu dreifache Übertragungsraten zu erhalten, hieß es seitens des Unternehmens."Die Technologie ist der nächste große Schritt, um für die Nutzer höhere Geschwindigkeiten bereitzustellen und die Kapazitäten auszubauen, so dass mehr Kunden das 4G-Erlebnis haben können, wann und wo sie es wollen", erklärte Fergal Kelly, Technikchef von Vodafone UK, gegenüber dem Magazin ISPReview.
Verschiedene Smartphones, die den Einsatz von Carrier Aggregation unterstützen, sind bereits auf dem Markt. Die ersten von ihnen, sind beispielsweise die Flaggschiff-Modelle von Samsung und Apple. Allerdings beschränken sich deren Funkmodule bisher auf LTE Kategorie 4, wo bei Übertragungsraten von 150 Megabyte pro Sekunde Schluss ist. Die volle Bandbreite wird man mit der LTE Kategorie 6 nutzen können, die derzeit langsam am Markt ankommt, wie beispielsweise im Galaxy Alpha von Samsung.
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