U2-Sänger Bono entschuldigt sich bei iTunes-Usern für Gratis-Album
Der Sänger der irischen Rockband U2 hat sich in einem jetzt veröffentlichten Videointerview praktisch dafür entschuldigt, dass man das neueste Album kostenlos an alle Nutzer von Apples iTunes verteilen ließ. Apple hatte die Platte zuvor den Nutzern von iTunes im Zuge der Vorstellung von iOS 8 und des iPhone 6 "geschenkt".
Auf die Bitte eines Fans, der per Facebook anfragte, dass man doch bitte nie wieder ein Album über iTunes veröffentlichen möge, das automatisch in die Playlisten aller Nutzer geladen wird, weil dies nicht gerade nett sei, erklärte Bono, dass man bei der Aktion wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen sei. Apple hatte auf die massive Kritik an der ungefragten Auslieferung des U2-Albums an alle iTunes-User kurzfristig mit einem Tool zum Entfernen des Geschenks reagiert.
Infografik: iTunes-Nutzer geben immer weniger Geld aus
Es tue ihm Leid, auch wenn es sich seiner Meinung nach um eine schöne Idee gehandelt habe, so der Musiker weiter. Künstlern könne es schonmal passieren, dass sie etwas zu überschwänglich vorgehen würden, wenn sich eine solche Möglichkeit anbiete. Vielleicht sei das Ganze ein Anfall von Größenwahn gewesen oder ein Schub von Spendabilität oder ein unverhohlener Fall von Selbst-Promotion, scherzte er.
Außerdem habe man sich wohl Sorgen gemacht, dass die über die letzten Jahre mit viel Aufwand produzierten Musikstück vielleicht nicht gehört werden würden. Man habe wohl selbst etwas zu viel Lärm um das neue Album mit dem Titel "Songs of Innocence" gemacht, so Bono abschließend. Tatsächlich dürften sich viele Fans der Gruppe dennoch über den kostenlosen Erhalt des Albums gefreut haben.
"Songs of Innocence" dürfte an hunderte Millionen iTunes-User verteilt worden sein, schließlich hatte Apple im April verkündet, dass es rund 800 Millionen Nutzerkonten bei dem Musikdienst gibt. Nach Angaben des Unternehmens wurden die Titel bisher von rund 81 Millionen Nutzern auch tatsächlich angehört.
Schon kurz nach der Veröffentlichung kam lautstarke Kritik von Nutzern auf, die keineswegs Fans der Pop-Musiker sind und gerne auf den Zwangs-Download des U2-Albums verzichtet hätten. Apple soll die Aktion rund 100 Millionen Dollar gekostet haben.
Download Apple iTunes 11.4
Es tue ihm Leid, auch wenn es sich seiner Meinung nach um eine schöne Idee gehandelt habe, so der Musiker weiter. Künstlern könne es schonmal passieren, dass sie etwas zu überschwänglich vorgehen würden, wenn sich eine solche Möglichkeit anbiete. Vielleicht sei das Ganze ein Anfall von Größenwahn gewesen oder ein Schub von Spendabilität oder ein unverhohlener Fall von Selbst-Promotion, scherzte er.
Außerdem habe man sich wohl Sorgen gemacht, dass die über die letzten Jahre mit viel Aufwand produzierten Musikstück vielleicht nicht gehört werden würden. Man habe wohl selbst etwas zu viel Lärm um das neue Album mit dem Titel "Songs of Innocence" gemacht, so Bono abschließend. Tatsächlich dürften sich viele Fans der Gruppe dennoch über den kostenlosen Erhalt des Albums gefreut haben.
"Songs of Innocence" dürfte an hunderte Millionen iTunes-User verteilt worden sein, schließlich hatte Apple im April verkündet, dass es rund 800 Millionen Nutzerkonten bei dem Musikdienst gibt. Nach Angaben des Unternehmens wurden die Titel bisher von rund 81 Millionen Nutzern auch tatsächlich angehört.
Schon kurz nach der Veröffentlichung kam lautstarke Kritik von Nutzern auf, die keineswegs Fans der Pop-Musiker sind und gerne auf den Zwangs-Download des U2-Albums verzichtet hätten. Apple soll die Aktion rund 100 Millionen Dollar gekostet haben.
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