'Vergiftete Marke': K. Dotcom nach Wahlschlappe ungewohnt demütig
Nach der eindeutigen Niederlage auf der politischen Bühne Neuseelands gibt sich der sonst so von sich selbst überzeugte Unternehmer Kim Dotcom ungewohnt selbstkritisch. Für die Wahlschlappe am vergangenen Wochenende übernehme er die volle Verantwortung, erklärte er.
Dotcom schickte die von ihm mit gegründete Internet Party ins Rennen um die Sitze im neuseeländischen Parlament. Allerdings trat diese nicht allen ein, sondern bildete ein Bündnis mit der Mana Party, einer kleineren Abspaltung der größeren Organisation der Ureinwohner. Die Gruppe Internet-Mana erhielt letztlich 1,2 Prozent der Stimmen, womit auch der bisherige Mana-Abgeordnete Hone Harawira seinen Sitz verlor.
Manch einer hätte die Ursachen in verschiedenen äußeren Einflüssen oder einer zu kurzen Zeit seit der Parteigründung gesucht. Ausgerechnet von Dotcom hätte man wohl kaum erwartet, dass er sich in dem Fall in dem Mittelpunkt rückt. "Die Marke 'Kim Dotcom' war zu vergiftet für das, was wir erreichen wollten", erklärte er laut einem Bericht der britischen BBC. "Es tut mir leid. Ich übernehme die volle Verantwortung für die Niederlage."
Der Unternehmer ist in der Partei zwar eine wichtige Figur, stand aber selbst nicht auf dem Wahlzettel, da er kein neuseeländischer Staatsbürger ist. An der Spitze steht daher die Gewerkschafterin Laila Harre. Diese kündigte bereits an, dass sich Internet-Mana nun zusammensetzen und die Niederlage genau analysieren wolle. Dabei soll auch die zukünftige Zusammenarbeit mit Dotcom eine Rolle spielen.
Manch einer hätte die Ursachen in verschiedenen äußeren Einflüssen oder einer zu kurzen Zeit seit der Parteigründung gesucht. Ausgerechnet von Dotcom hätte man wohl kaum erwartet, dass er sich in dem Fall in dem Mittelpunkt rückt. "Die Marke 'Kim Dotcom' war zu vergiftet für das, was wir erreichen wollten", erklärte er laut einem Bericht der britischen BBC. "Es tut mir leid. Ich übernehme die volle Verantwortung für die Niederlage."
Themen verfangen nicht
Die Internet Party hatte sich im Wahlkampf auf zwei Themen konzentriert: Nach den Snowden-Enthüllungen, in denen Neuseeland als enger Partner der USA eine zentrale Rolle spielte, thematisierte man die Überwachung der Nutzer. Aber auch die Verbesserung der Internet-Zugänge im Land spielte eine wichtige Rolle. Es ist anzunehmen, dass diese Themen allein aber auch ohne Dotcom nicht gerade in großem Umfang Wähler angezogen hätten.Der Unternehmer ist in der Partei zwar eine wichtige Figur, stand aber selbst nicht auf dem Wahlzettel, da er kein neuseeländischer Staatsbürger ist. An der Spitze steht daher die Gewerkschafterin Laila Harre. Diese kündigte bereits an, dass sich Internet-Mana nun zusammensetzen und die Niederlage genau analysieren wolle. Dabei soll auch die zukünftige Zusammenarbeit mit Dotcom eine Rolle spielen.
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