Kim Dotcom muss sein Vermögen vor Gericht offenlegen
Kim Schmitz alias Kim Dotcom muss sein Vermögen offenlegen, so ein neuseeländisches Gericht: Der ehemalige Betreiber der Plattform Megaupload wird verdächtigt, seine laut der Filmindustrie durch Piraterie erlangten Profite in seine neu gegründete Internet-Partei umzuschichten.
Die Filmindustrie wirft Dotcom vor, dass dieser bis zur Schließung von Megaupload Anfang 2012 Profite in Höhe von 175 Millionen US-Dollar gemacht haben soll. Deshalb haben die Studios 20th Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia Pictures und Warner Bros. eine zivilrechtliche Klage gegen Dotcom und seine engsten Mitstreiter eingereicht.
Demnach habe Dotcom "substantielle Zahlungen" an die von ihm gegründete Internet-Partei gemacht, auch das von ihm ausgesetzte "Kopfgeld" für das Aufspüren von angeblicher "Korruption" (bei den Regierungen der USA sowie Neuseelands etc.) sei ein Hinweis darauf, dass es hier zu einer Verschiebung des Vermögens komme.
Die Richterin meinte, dass die "Gefahr besteht, dass die Forderungen der Kläger bei einem Urteil - teilweise oder ganz - nicht erfüllt werden können, wenn Mr. Dotcom zuvor sein Vermögen zur Seite geschafft hat." Der gebürtige Deutsche hat nun bis zum 20. August Zeit, die entsprechenden Unterlagen vorzulegen.
Siehe auch: Kim Dotcom lobt Millionen-Belohnung für Korruptions-Beweise aus
Geld zur Seite geschafft?
Doch die Kläger fürchten, dass Kim Dotcom einen Teil des Geldes in seine Partei stecken will bzw. das schon gemacht hat, womit man selbst über eine einstweilige Verfügung keinen Zugriff darauf mehr hätte. Die Anwälte der Kläger gaben an, dass es sich um zumindest vier Millionen australische Dollar handelt, die schon auf diese Weise geflossen sind. Laut einem Bericht des New Zealand Herald folgte Richterin Patricia Courtney der Argumentation der Vertreter der Filmindustrie und sah die vorgelegten Beweise als ausreichend an.Demnach habe Dotcom "substantielle Zahlungen" an die von ihm gegründete Internet-Partei gemacht, auch das von ihm ausgesetzte "Kopfgeld" für das Aufspüren von angeblicher "Korruption" (bei den Regierungen der USA sowie Neuseelands etc.) sei ein Hinweis darauf, dass es hier zu einer Verschiebung des Vermögens komme.
Die Richterin meinte, dass die "Gefahr besteht, dass die Forderungen der Kläger bei einem Urteil - teilweise oder ganz - nicht erfüllt werden können, wenn Mr. Dotcom zuvor sein Vermögen zur Seite geschafft hat." Der gebürtige Deutsche hat nun bis zum 20. August Zeit, die entsprechenden Unterlagen vorzulegen.
Siehe auch: Kim Dotcom lobt Millionen-Belohnung für Korruptions-Beweise aus
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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