Neue Micron-SSDs mit 16nm-Chips und Finessen zu gutem Preis
Der Chiphersteller Micron hat SSDs vorgestellt, die mit einem neuen Flash-Chip ausgestattet sind. Bei der M600-Serie vollzog das Unternehmen einen Wechsel bei der Prozess-Technologie von 20 auf 16 Nanometer, was aber nicht die einzigen Finessen bei den Speichern sind.
Eine optimierte Architektur und die geringere Strukturweite ermöglichten es Micron, die Speicherdichte nun auf 128 Gigabit pro Chip hochzutreiben. Hinzu kommt eine Technologie, bei der die Speicherelemente von der Firmware so beeinflusst werden können, dass sie sich entweder wie performanter SLC-Flash verhalten, oder als MLC eine höhere Kapazität mitbringen.
Microns M600-Serie
Die geschrumpfte Architektur führt außerdem zu einem niedrigeren Stromverbrauch. Im Sleep-Modus ziehen die SSDs so nun nur noch 2 Milliwatt, während im vollen Betrieb maximal 150 Milliwatt benötigt werden. Die Lesegeschwindigkeit wird vom Hersteller mit 560 Megabyte pro Sekunde angegeben, während Daten mit 510 Megabyte pro Sekunde auf die Bauelemente geschrieben werden können. Dabei arbeiten die Chips beim Lesen mit bis zu 100.000, beim Schreiben mit bis zu 88.000 I/O-Operationen pro Sekunde.
Die Verbindungen der einzelnen Speicherchips laufen in einem Marvell-Controller zusammen, der bei Bedarf eine AES-Verschlüsselung mit einem 256-Bit-Schlüssel auf den Datenstrom anwendet. Der beschriebene Wechsel zwischen SLC- und MLC-Verhalten bringt es mit sich, dass im Zweifel des Öfteren Daten zwischen verschiedenen Speicherbereichen verschoben und gelöscht werden müssen. Das wirkt sich natürlich auf die Lebensdauer der Speicherzellen aus. Trotzdem sollen die Chips laut Micron mindestens einen Datenfluss von 72 Terabyte aushalten, bis die ersten Fehler auftreten. Da die einzelnen Chips ausgeglichener belastet werden können, wenn mehr von ihnen zur Verfügung stehen, soll dieser Wert steigen, je mehr Kapazität das Produkt insgesamt hat.
Microns M600-Serie
Die geschrumpfte Architektur führt außerdem zu einem niedrigeren Stromverbrauch. Im Sleep-Modus ziehen die SSDs so nun nur noch 2 Milliwatt, während im vollen Betrieb maximal 150 Milliwatt benötigt werden. Die Lesegeschwindigkeit wird vom Hersteller mit 560 Megabyte pro Sekunde angegeben, während Daten mit 510 Megabyte pro Sekunde auf die Bauelemente geschrieben werden können. Dabei arbeiten die Chips beim Lesen mit bis zu 100.000, beim Schreiben mit bis zu 88.000 I/O-Operationen pro Sekunde.
Die Verbindungen der einzelnen Speicherchips laufen in einem Marvell-Controller zusammen, der bei Bedarf eine AES-Verschlüsselung mit einem 256-Bit-Schlüssel auf den Datenstrom anwendet. Der beschriebene Wechsel zwischen SLC- und MLC-Verhalten bringt es mit sich, dass im Zweifel des Öfteren Daten zwischen verschiedenen Speicherbereichen verschoben und gelöscht werden müssen. Das wirkt sich natürlich auf die Lebensdauer der Speicherzellen aus. Trotzdem sollen die Chips laut Micron mindestens einen Datenfluss von 72 Terabyte aushalten, bis die ersten Fehler auftreten. Da die einzelnen Chips ausgeglichener belastet werden können, wenn mehr von ihnen zur Verfügung stehen, soll dieser Wert steigen, je mehr Kapazität das Produkt insgesamt hat.
Guter Preis für diese Klasse
Die reduzierte Strukturweite führt dazu, dass Micron den Preis pro Gigabyte spürbar reduzieren konnte. Dieser liegt nun bei etwa 45 Cent, was derzeit zwar nicht das absolute Minimum am Markt, in der Leistungsklasse, in denen die neuen SSDs mitspielen, aber durchaus bemerkenswert ist. Im M.2-Formfaktor, wie er in kompakten Notebooks zum Einsatz kommt, bietet Micron die M600-SSD mit 128 Gigabyte so nun für rund 80 Dollar an, die 256-Gigabyte-Version für 140 Dollar und ein Produkt mit 512 Gigabyte für 260 Dollar. In einem klassischen 2,5-Zoll-Gehäuse ist die SSD auch mit einem Terabyte Speicherplatz zu haben, der dann 450 Dollar kosten soll.Im WinFuture-Preisvergleich:
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