Copyright: BBC will, dass Provider VPN-Verbindungen überwachen
Die britische Sendeanstalt BBC will im andauernden Streit um die Verschärfung von Repressionen gegen Urheberrechtsverletzer nun am liebsten VPN-Verbindungen unter Beobachtung stellen lassen. Dabei sollen die Provider am besten als Hilfspolizisten eingespannt werden.
Die öffentlich-rechtliche Organisation hat sich in den letzten Jahren zunehmend vom britischen Sender zu einem international agierenden Inhalte-Anbieter gewandelt. Eine ganze Reihe von Produktionen werden inzwischen in alle Welt exportiert. Das bringt es mit sich, dass sich die BBC nun auch berufen fühlt, in den Diskussionen um die gesetzlichen Regelungen zum Urheberrecht in anderen Ländern mitzumischen - aktuell beispielsweise in Australien.
Neben den üblichen Verdächtigen aus der internationalen Medienbrache hat dort auch die BBC eine Stellungnahme zu geplanten Gesetzesnovellen in dem Bereich abgegeben, berichtete das Magazin TorrentFreak. Darin beklagt man sich nicht mehr nur wie schon seit Jahren über das Problem der Filesharing-Netze, sondern rückt auch VPN-Dienste in den Fokus. Diese haben für die BBC eine besondere Bedeutung, da sie die Maßnahmen, Inhalte nur einem regional begrenzten Nutzerkreis anzubieten und anschließend am Export in andere Länder etwas verdienen zu können, aushebeln können.
Um generell gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorzugehen, unterstützt die BBC laut ihrer Stellungnahme ein Warnmodell. Auch hier soll der Ausgangspunkt darin liegen, dass die Provider das Nutzungsverhalten ihrer Kunden überwachen. Erkennen sie ein Fehlverhalten, könnten demnach Hinweise erfolgen, in denen die Unrechtmäßigkeit des Handelns erklärt und darauf hingewiesen wird, warum die Medienschaffenden auf die Einnahmen aus den legalen Verbreitungswegen angewiesen sind. Eine komplette Abschaltung von Internet-Zugängen soll nur in besonders schweren Fällen erfolgen. In der Stellungnahme schlägt die BBC hingegen eine deutliche Drosselung der Bandbreiten bei Anwendern vor, die vermeintlich illegal Inhalte über das Netz kopieren.
Neben den üblichen Verdächtigen aus der internationalen Medienbrache hat dort auch die BBC eine Stellungnahme zu geplanten Gesetzesnovellen in dem Bereich abgegeben, berichtete das Magazin TorrentFreak. Darin beklagt man sich nicht mehr nur wie schon seit Jahren über das Problem der Filesharing-Netze, sondern rückt auch VPN-Dienste in den Fokus. Diese haben für die BBC eine besondere Bedeutung, da sie die Maßnahmen, Inhalte nur einem regional begrenzten Nutzerkreis anzubieten und anschließend am Export in andere Länder etwas verdienen zu können, aushebeln können.
Geoblocking ist im Internet schwer
"Die Situation ist durch die Nutzung von Virtual Privat Networks (VPNs) und Proxyservern durch einige Nutzer, die es ihnen erlauben, Geoblocking-Technologien zu umgehen und eine genaue Zuordnung zu verhindern, schwieriger geworden", heißt es in dem Papier. Daher regt man an, hier die Provider in die Verantwortung zu nehmen. Diese sollen nach dem Willen der BBC entsprechende Verbindungen ihrer Nutzer genau beobachten und bei Hinweisen, dass die Dienste zur Verschleierung von Urheberrechtsverletzungen genutzt werden, Gegenmaßnahmen ergreifen. Erkennen könne man eine missbräuchliche Nutzung, so hieß es, beispielsweise über einen hohen Datendurchsatz.Um generell gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorzugehen, unterstützt die BBC laut ihrer Stellungnahme ein Warnmodell. Auch hier soll der Ausgangspunkt darin liegen, dass die Provider das Nutzungsverhalten ihrer Kunden überwachen. Erkennen sie ein Fehlverhalten, könnten demnach Hinweise erfolgen, in denen die Unrechtmäßigkeit des Handelns erklärt und darauf hingewiesen wird, warum die Medienschaffenden auf die Einnahmen aus den legalen Verbreitungswegen angewiesen sind. Eine komplette Abschaltung von Internet-Zugängen soll nur in besonders schweren Fällen erfolgen. In der Stellungnahme schlägt die BBC hingegen eine deutliche Drosselung der Bandbreiten bei Anwendern vor, die vermeintlich illegal Inhalte über das Netz kopieren.
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