Frühe Intel Core M vor Start erster Produkte schon in Rente
Immer wieder wurde er verschoben, doch nun soll Intels neuer Core M-Prozessor endlich auf den Markt kommen. Die Verzögerungen führen aber dazu, dass der Wechsel zum Nachfolger quasi schon erfolgt, bevor die ersten entsprechend ausgestatteten Geräte in den Regalen stehen sollen.
Kürzlich kündigte Intel an, dass die ersten Systeme mit dem neuen Chip zum Weihnachtsgeschäft erhältlich sein werden. Ursprünglich wollte Intel die Fertigung bereits zum Ende des letzten Jahres aufnehmen. Es gab aber Schwierigkeiten und mehrfach wurde der Produktionsstart verschoben. Jetzt sind die Prozessoren zwar bestellbar - allerdings haben interessierte Kunden dafür nur bis zum 26. September Zeit. Dann nimmt Intel keine weiteren Orders für die Modelle 5Y70, 5Y10 und 5Y10a mehr entgegen.
Die Nachfrage des Marktes habe sich geändert, hieß es. Das dürfte tatsächlich der Fall sein, auch wenn Intel hier natürlich nicht mit der umfänglichen Wahrheit daherkommt. Vielmehr steht bereits die Nachfolger-Serie in den Startlöchern, bei der verschiedene Probleme, die bei der Entwicklung der neuen Prozessoren auftauchten und die Markteinführung mehrfach verhinderten, von Grund auf neu angegangen wurden.
Der Core M, der auch unter dem Codenamen "Broadwell" bekannt ist, soll für Intel einen Meilenstein in der Entwicklung der letzten Jahre darstellen. Endlich will auch der weltweit größte Chiphersteller die Möglichkeit eröffnen, dass mit seinen Prozessoren extrem flache Systeme gebaut werden können, die ohne Lüfter auskommen. Das soll endlich die lang erwartete Chance bringen, auf dem Markt für mobile Geräte mit einer leistungsfähigen CPU gegen den Konkurrenten ARM bestehen zu können.
"Wenn man die technologische Führung hat, ist es nie leicht", begründete der Intel-Manager Mark Bohr kürzlich noch die anfänglichen Probleme. Immerhin ist der Produktionsstart des Core M nicht nur mit einem neuen Design, sondern auch mit einer anderen Prozess-Technologie verbunden. Um die gewünschten Spezifikationen - auch bei der Wärmeentwicklung - zu erreichen, macht Intel einen Sprung von 22 Nanometern auf 14 Nanometer Strukturweite.
Die Nachfrage des Marktes habe sich geändert, hieß es. Das dürfte tatsächlich der Fall sein, auch wenn Intel hier natürlich nicht mit der umfänglichen Wahrheit daherkommt. Vielmehr steht bereits die Nachfolger-Serie in den Startlöchern, bei der verschiedene Probleme, die bei der Entwicklung der neuen Prozessoren auftauchten und die Markteinführung mehrfach verhinderten, von Grund auf neu angegangen wurden.
Der Core M, der auch unter dem Codenamen "Broadwell" bekannt ist, soll für Intel einen Meilenstein in der Entwicklung der letzten Jahre darstellen. Endlich will auch der weltweit größte Chiphersteller die Möglichkeit eröffnen, dass mit seinen Prozessoren extrem flache Systeme gebaut werden können, die ohne Lüfter auskommen. Das soll endlich die lang erwartete Chance bringen, auf dem Markt für mobile Geräte mit einer leistungsfähigen CPU gegen den Konkurrenten ARM bestehen zu können.
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