Kaum Widerstand: Spammer stürmen Apples iMessage-System
Apples Nachrichten-System iMessage wird in den letzten Monaten zunehmend von Spammern geflutet. Diese finden hier einen attraktiven Weg, zahlreichen Nutzern auf einfache Art ihre Werbenachrichten zukommen zu lassen, ohne derzeit noch Gefahr zu laufen, in Filtern hängenzubleiben.
Nach Analysen des Sicherheits-Unternehmens Cloudmark gab es vor einem Jahr faktisch noch gar kein nennenswertes Spam-Aufkommen auf diesem Kanal. Ende letzten Jahres gab es dann die erste erkennbare Kampagne. Inzwischen werden hier bereits 30 Prozent aller Werbenachrichten, die auf mobilen Plattformen kursieren, registriert.
iMessage bietet den Spammern dabei einige Vorteile. Es deckt im Grunde die ganze Apple-Produktpalette ab, da es nicht nur auf den mobilen Geräten zur Verfügung steht, sondern auch auf Notebooks und Desktops. Dies ist nicht nur für die Reichweite wichtig, sondern hat auch Auswirkungen auf die Architektur der Plattform. Während der Versand von SMS-Spam beispielsweise valide Listen von Telefonnummern voraussetzen, sind die meisten iMessage-Accounts zusätzlich mit einer E-Mail-Adresse verknüpft, was die Nutzer leichter erreichbar macht.
Und die Anforderungen an das technische Niveau der Spammer sind ebenfalls geringer, als bei der Beschickung anderer Kanäle auf die mobilen Endgeräte. "Mit vier Zeilen Apple-Script kann man den Mac dazu bringen, eine Nachricht an beliebige Personen zu schicken", erklärte Tom Landesman von Cloudmark.
Voraussetzung hierfür ist lediglich ein eigener Account, für den man nichts anderes als eine eigene E-Mail-Adresse benötigt. Cloudmark hat bei den Analysen bereits zahlreiche Spam-Accounts ausfindig gemacht, die über schnell eingerichtete E-Mail-Postfächer bei verschiedenen Freemailern aktiviert wurden.
Bei Apple hat man das Problem inzwischen durchaus erkannt und begonnen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Doch die Fortschritte halten sich dabei noch in Grenzen. Bis es dem Unternehmen gelingt, wirksame Schutzebenen einzuziehen, bleibt iMessage damit laut Landesman vorerst "ein Traum für Spammer".
iMessage bietet den Spammern dabei einige Vorteile. Es deckt im Grunde die ganze Apple-Produktpalette ab, da es nicht nur auf den mobilen Geräten zur Verfügung steht, sondern auch auf Notebooks und Desktops. Dies ist nicht nur für die Reichweite wichtig, sondern hat auch Auswirkungen auf die Architektur der Plattform. Während der Versand von SMS-Spam beispielsweise valide Listen von Telefonnummern voraussetzen, sind die meisten iMessage-Accounts zusätzlich mit einer E-Mail-Adresse verknüpft, was die Nutzer leichter erreichbar macht.
Und die Anforderungen an das technische Niveau der Spammer sind ebenfalls geringer, als bei der Beschickung anderer Kanäle auf die mobilen Endgeräte. "Mit vier Zeilen Apple-Script kann man den Mac dazu bringen, eine Nachricht an beliebige Personen zu schicken", erklärte Tom Landesman von Cloudmark.
Voraussetzung hierfür ist lediglich ein eigener Account, für den man nichts anderes als eine eigene E-Mail-Adresse benötigt. Cloudmark hat bei den Analysen bereits zahlreiche Spam-Accounts ausfindig gemacht, die über schnell eingerichtete E-Mail-Postfächer bei verschiedenen Freemailern aktiviert wurden.
Bei Apple hat man das Problem inzwischen durchaus erkannt und begonnen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Doch die Fortschritte halten sich dabei noch in Grenzen. Bis es dem Unternehmen gelingt, wirksame Schutzebenen einzuziehen, bleibt iMessage damit laut Landesman vorerst "ein Traum für Spammer".
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- Mayday: Apple zeigt den Trailer zu Actionkomödie mit Ryan Reynolds
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Nach OnePlus jetzt Nothing? Smartphone-Marke wohl auf dem Rückzug
- Nichts geht mehr beim PlayStation Network: Dienste massiv gestört
- TeamViewer: Finanzaufsicht verhängt Bußgeld nach Cyberangriff
- Galaxy S27: Neues Pro-Modell auch in Europa mit Snapdragon-CPU
- Volkswagen mit massivem Gewinneinbruch: Konzern senkt Prognose
- Windows-11-Update: Copilot-Taste lässt bald Funktion deaktivieren
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen