Europäische Kommission gibt Ok für Beats-Übernahme durch Apple
Die Europäische Kommission hat heute grünes Licht für die Übernahme von Beats Electronics durch den iPhone-Riesen Apple gegeben. Damit ist der 3 Milliarden US-Dollar schwere Deal fast abgeschlossen, nun wartet man jedoch noch auf Feedback der US-Regulierungsbehörde.
Als der Deal zwischen Beats und Apple Ende Mai offiziell bestätigt wurde, hatte Apple CEO Tim Cook gleich einen Einblick in den Zeitplan für die Übernahme gegeben. "Abhängig von der Zustimmung der Behörden erwartet Apple den Abschluß der Abwicklung im vierten Quartal des Geschäftjahres", hieß es damals. Nun gibt es die erste wichtige Zustimmung, denn die EU-Aufsicht hat heute bestätigt, dass sie keinerlei wettbewerbswidrige Auswirkungen durch die Übernahme von Beats durch Apple sehe.
Die EU-Kommission hatte die Untersuchung nach der Bekanntgabe der Übernahme durch Apple eingeleitet. In einem solchen Prozess gibt es die Möglichkeit, dass sich Konkurrenz-Unternehmen zu Wort melden, wenn sie sich durch einen Zusammenschluss gefährdet sehen oder eine unausgewogene Machtverschiebung erkennen. Beides war im Falle von Beats Electronics und Apple im Europäischen Wirtschaftsraum nicht gegeben.
Begründet wurde das wie folgt:
"Die Kommission stellte fest, dass es zur Kombination der beiden Unternehmen keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gibt, da der gemeinsame Marktanteil von Apple und Beats Electronics sehr gering ist. Darüber hinaus sind Apple und Beats Electronics keine direkten Konkurrenten, da die Kopfhörer, die sie verkaufen, sich deutlich in der Funktionalität und Design unterscheiden. Apple bietet einen Musik-Download-Dienst über iTunes, und Beats bietet einen Musik-Streaming-Dienst, obwohl er zur Zeit nicht im EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) verfügbar ist. Die Kommission stellte fest, dass Apple mehrere Konkurrenten im EWR wie Spotify und Deezer hat, es ist aber nicht plausibel, dass der Erwerb eines kleineren Streaming-Dienstes, der nicht im EWR tätig ist, zu wettbewerbswidrigen Auswirkungen führen könnte."Die EU-Kommission hatte die Untersuchung nach der Bekanntgabe der Übernahme durch Apple eingeleitet. In einem solchen Prozess gibt es die Möglichkeit, dass sich Konkurrenz-Unternehmen zu Wort melden, wenn sie sich durch einen Zusammenschluss gefährdet sehen oder eine unausgewogene Machtverschiebung erkennen. Beides war im Falle von Beats Electronics und Apple im Europäischen Wirtschaftsraum nicht gegeben.
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPhone 16 Pro vs. 18 Pro Max: Wie groß ist der Unterschied wirklich?
- Airbag fürs iPhone 18 Pro: Torras Ostand Q3 Air Pro im Praxistest
- iPad im Studium: So lässt sich das Tablet hilfreich einsetzen
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- E-Auto-Privilegien: Neue Regeln für das Parken und Laden geplant
- Telekom konkurrenzlos? Erneuter Netztestsieg, Vodafone schwächelt
- Unter dem Radar: 7 FritzBox-Router erhalten frische FritzOS-8.40-Betas
- Sonde entdeckt Hinweise auf mögliche Vulkanaktivität auf dem Mars
- Windows 11 26H2 jetzt als Beta: Versionswechsel im Insider-Kanal
- Windows 11: Microsoft verbessert Login & mehr in Insider-Vorschau
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen