Stiftung Warentest stolpert über gefälschte Beats-Kopfhörer
Der Stiftung Warentest ist beim großen Kopfhörervergleich ein interessanter Fang ins Netz gegangen: Einer der für den Test in einer Berliner Filiale des Elektronikriesen Conrad erworbener "Beats by Dr. Dre Solo HD" ist allem Anschein nach eine Fälschung.
Der rund 150 Euro teure Kopfhörer war in dem Test durchgefallen aufgrund von mehreren Problemen. Zunächst waren die Kanäle rechts und links vertauscht, außerdem war eine Seite noch durch einen Defekt merklich schlechter. Äußerlich ist an dem Gerät auf den ersten Blick aber nichts auffällig gewesen, teilt die Stiftung Warentest mit. Erst der genaue Vergleich mit anderen Exemplaren hat die teilweise noch nicht einmal sehr großen Unterschiede aufgezeigt.
Conrad hat nach dem Hinweis adäquat reagiert und will alle Beats-Kopfhörer auf Lager überprüfen. Der Artikel sei deshalb zunächst nicht online erhältlich, hieß es.
Natürlich ist das besonders erschreckend, da der Kunde selbst kaum die Vergleichsmöglichkeit hat. Ob der Hörer auch ohne den zusätzlichen Defekt gleich aufgefallen wäre, kann man wohl nicht annehmen.
Stiftung Warentest hat übrigens bereits den Hersteller selbst mit eingeschaltet. Ein Mitarbeiter soll die Gelegenheit bekommen haben, den gekauften Beats-Kopfhörer zu untersuchen. Dabei soll er auch zu dem Ergebnis gekommen sein, dass es sich nicht um einen Original-Beats handele. Eine offizielle Stellungnahme unterblieb aber - schriftlich wollte sich das mittlerweile von Apple aufgekaufte Unternehmen nicht zu dem möglichen Fake äußern.
Markenfälschungen sind ein leidiges Problem. Selbst der Fachhandel ist davor nicht gefeit. Dabei muss es allerdings nicht heißen, dass ein Unternehmen bereits beim Wareneinkauf auf gefälschte Produkte trifft. Oftmals werden über Umtauschtricks die Fälschungen in den Handel gebracht.
Conrad hat nach dem Hinweis adäquat reagiert und will alle Beats-Kopfhörer auf Lager überprüfen. Der Artikel sei deshalb zunächst nicht online erhältlich, hieß es.
Über 60 Unterschiede an zwei vorliegenden Kopfhörern
Stiftung Warentest hat ein Video gedreht, in dem die auffälligsten Unterschiede gezeigt werden. Insgesamt wurden rund 60 offensichtliche Unterschiede zwischen dem vermutlich gefälschten und einem Originalen Beats-Kopfhörer aufgelistet.Natürlich ist das besonders erschreckend, da der Kunde selbst kaum die Vergleichsmöglichkeit hat. Ob der Hörer auch ohne den zusätzlichen Defekt gleich aufgefallen wäre, kann man wohl nicht annehmen.
Stiftung Warentest hat übrigens bereits den Hersteller selbst mit eingeschaltet. Ein Mitarbeiter soll die Gelegenheit bekommen haben, den gekauften Beats-Kopfhörer zu untersuchen. Dabei soll er auch zu dem Ergebnis gekommen sein, dass es sich nicht um einen Original-Beats handele. Eine offizielle Stellungnahme unterblieb aber - schriftlich wollte sich das mittlerweile von Apple aufgekaufte Unternehmen nicht zu dem möglichen Fake äußern.
Markenfälschungen sind ein leidiges Problem. Selbst der Fachhandel ist davor nicht gefeit. Dabei muss es allerdings nicht heißen, dass ein Unternehmen bereits beim Wareneinkauf auf gefälschte Produkte trifft. Oftmals werden über Umtauschtricks die Fälschungen in den Handel gebracht.
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