Torrentz.eu verliert seine Original-Domain durch Polizei-Eingriff
Die britische Polizei ist gegen die BitTorrent-Suchmaschine Torrentz.eu vorgegangen. Allerdings gelang es den Behörden nicht, das Angebot selbst stillzulegen. Auf Betreiben der Intellectual Property Crime Unit der britischen Polizei wurde aber die originale Domain abgeschaltet.
Seit mehreren Monaten sollen Behörden und Rechteinhaber zusammenarbeiten, um Webseiten abzuschalten, die auf illegal kopierte Inhalte verweisen - zumeist handelt es sich dabei um Portale, die auf Filesharing-Netze referenzieren. In einer ersten Stufe wurden dabei Schreiben an die jeweiligen Seitenbetreiber geschickt, in denen diese aufgefordert wurden, ihren Service so umzubauen, dass er legal arbeitet. Später wandte man sich an Domain-Registrare, um die Adressen von Angeboten abzuschalten, auf die man keinen direkten Zugriff hatte.
Infolge dessen traf es nun Torrentz.eu, berichtete das Magazin TorrentFreak. Seit einigen Stunden verweisen die DNS-Einträge zu der Domain nicht mehr auf den eigentlichen Server. Das Angebot ist selbst noch aktiv und über die alternativen Adressen Torrentz.ch und Torrentz.me zu erreichen. Die Betreiber teilten gegenüber dem Magazin mit, dass man nun prüfen wolle, ob sich die Sperrung aufheben lässt oder ob man komplett auf eine neue Domain umsteigt.
Torrentz.eu dürfte das prominenteste Ziel der Aktion sein, von der auch mehrere kleinere Angebote getroffen wurden. Das Angebot kommt immerhin auf mehrere Millionen Besucher im Monat. Auch handelt es sich hier um ein ungewöhnliches Ziel. Denn während die Behörden ansonsten vor allem spezielle Sammlungen von Verlinkungen auf Dateien in BitTorrent ins Visier nahmen, ging es hier um eine Meta-Suchmaschine.
Infolge dessen traf es nun Torrentz.eu, berichtete das Magazin TorrentFreak. Seit einigen Stunden verweisen die DNS-Einträge zu der Domain nicht mehr auf den eigentlichen Server. Das Angebot ist selbst noch aktiv und über die alternativen Adressen Torrentz.ch und Torrentz.me zu erreichen. Die Betreiber teilten gegenüber dem Magazin mit, dass man nun prüfen wolle, ob sich die Sperrung aufheben lässt oder ob man komplett auf eine neue Domain umsteigt.
Torrentz.eu dürfte das prominenteste Ziel der Aktion sein, von der auch mehrere kleinere Angebote getroffen wurden. Das Angebot kommt immerhin auf mehrere Millionen Besucher im Monat. Auch handelt es sich hier um ein ungewöhnliches Ziel. Denn während die Behörden ansonsten vor allem spezielle Sammlungen von Verlinkungen auf Dateien in BitTorrent ins Visier nahmen, ging es hier um eine Meta-Suchmaschine.
Nicht alle hören auf die Polizei
Das Vorgehen der Polizei ist dabei nicht unumstritten. Während einige Registrare sich bereitwillig fügten, kam von einigen auch Widerstand - so beispielsweise von der kanadischen Firma EasyDNS. Deren Chef Mark Jeftovic ist der Ansicht, dass es einzig Aufgabe von Gerichten sei, eine Domain-Abschaltung zu verfügen, und nicht von "irgendjemandem im Internet, der E-Mails schickt".
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