Firefox-App für Win 8:
Mozilla stoppt Entwicklung
Erst im Februar hatte man die letzte Beta-Version veröffentlicht - jetzt folgt das endgültige Aus: Wie Mozilla mitteilt, wird die Entwicklung von Firefox für die Touch-optimierte Windows-Oberfläche Modern-UI eingestellt.
Keinen Bock auf Kacheln
Kein guter Tag für Fans von Modern-UI-Apps: Schon bisher hat es Microsoft schwer, Entwickler dazu zu bewegen, ihre Anwendungen für die Windows-8-Kacheloberfläche zu optimieren. Jetzt erteilt auch Mozilla dem auf Touchscreens ausgelegten Benutzerinterface eine endgültige Absage.
Für Nutzer offenbar uninteressant: Die Firefox-Windows-8-App
Erst vor wenigen Wochen hatte man berührungsfreudige Browsernutzer noch mit der Firefox 28 Beta versorgt, die unter anderem eine Touch-optimierte Oberfläche mit sich brachte. Jetzt will man bei Mozilla aber keine weiteren Ressourcen für die Entwicklungsarbeit an der Windows-8-App von Firefox verschwenden. Der Grund für diese plötzliche Notbremsung ist dabei denkbar einfach: Zu wenig Nutzer interessieren sich für Firefox in der "Kachelversion".
Einfach keine Nutzer in Sicht
Chefentwickler Johnathan Nightingale findet in einem Blogpost zum Ende der Entwicklung der Firefox-Windows-8-App sehr klare Worte: "Das Entwicklerteam hat gute Arbeit geleistet, eine 1.0-Version auszuliefern (...) wäre aber ein Fehler". Nightingale hatte das Team für die Entwicklung der Windows-8-App von Firefox schon im Jahr 2012 zusammengestellt. Zu dieser Zeit habe er den Eindruck gehabt, dass das damals noch Metro-UI genannte Nutzerinterface zu einer bedeutenden Oberfläche werden würde.
Diese Meinung scheint der oberste Entwickler bei Mozilla jetzt aber zu revidieren: "Wir haben die Annahme von Metro beobachtet. Wie wir das sehen, fällt diese sehr schwach aus". Demnach würden Millionen Nutzer jeden Tag Vorabversionen des Firefox-Browsers für den Desktop testen. Bei Firefox für Metro-UI waren dagegen zu keinem Zeitpunkt mehr als 1000 Nutzer pro Tag aktiv.
Zu wenig Interesse für echte Zukunft
Natürlich könnte Mozilla die bisher entwickelte Version von Firefox für Modern-UI trotzdem veröffentlichen. Wegen des erstaunlich geringen Interesses habe man aber nicht einmal genug Möglichkeiten die Browser-Version unter realen Bedingungen zu testen. Damit wäre nach dem Release mehr Entwicklungsarbeit nötig, als man aktuell aufgrund der Nutzerbasis rechtfertigen kann.
Kein guter Tag für Fans von Modern-UI-Apps: Schon bisher hat es Microsoft schwer, Entwickler dazu zu bewegen, ihre Anwendungen für die Windows-8-Kacheloberfläche zu optimieren. Jetzt erteilt auch Mozilla dem auf Touchscreens ausgelegten Benutzerinterface eine endgültige Absage.
Für Nutzer offenbar uninteressant: Die Firefox-Windows-8-App
Erst vor wenigen Wochen hatte man berührungsfreudige Browsernutzer noch mit der Firefox 28 Beta versorgt, die unter anderem eine Touch-optimierte Oberfläche mit sich brachte. Jetzt will man bei Mozilla aber keine weiteren Ressourcen für die Entwicklungsarbeit an der Windows-8-App von Firefox verschwenden. Der Grund für diese plötzliche Notbremsung ist dabei denkbar einfach: Zu wenig Nutzer interessieren sich für Firefox in der "Kachelversion".
Einfach keine Nutzer in Sicht
Chefentwickler Johnathan Nightingale findet in einem Blogpost zum Ende der Entwicklung der Firefox-Windows-8-App sehr klare Worte: "Das Entwicklerteam hat gute Arbeit geleistet, eine 1.0-Version auszuliefern (...) wäre aber ein Fehler". Nightingale hatte das Team für die Entwicklung der Windows-8-App von Firefox schon im Jahr 2012 zusammengestellt. Zu dieser Zeit habe er den Eindruck gehabt, dass das damals noch Metro-UI genannte Nutzerinterface zu einer bedeutenden Oberfläche werden würde.
Diese Meinung scheint der oberste Entwickler bei Mozilla jetzt aber zu revidieren: "Wir haben die Annahme von Metro beobachtet. Wie wir das sehen, fällt diese sehr schwach aus". Demnach würden Millionen Nutzer jeden Tag Vorabversionen des Firefox-Browsers für den Desktop testen. Bei Firefox für Metro-UI waren dagegen zu keinem Zeitpunkt mehr als 1000 Nutzer pro Tag aktiv.
Zu wenig Interesse für echte Zukunft
Natürlich könnte Mozilla die bisher entwickelte Version von Firefox für Modern-UI trotzdem veröffentlichen. Wegen des erstaunlich geringen Interesses habe man aber nicht einmal genug Möglichkeiten die Browser-Version unter realen Bedingungen zu testen. Damit wäre nach dem Release mehr Entwicklungsarbeit nötig, als man aktuell aufgrund der Nutzerbasis rechtfertigen kann.
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