Acer streicht endgültig die Pläne für Windows Phone
Acer hat beschlossen, alle Pläne für Windows Phone fallen zu lassen. In einem Interview mit dem Inquirer hat der Chef der Smartphone-Sparte Allen Burnes erklärt, das Risiko wäre zu groß.
"We can't take a risk on Windows Phone until app selection improves".
Solang Microsoft den App Store für Windows Phone nicht auf den Stand der Konkurrenz bringen könne und deutliche Verbesserungen zeige, werde Acer das Risiko nicht eingehen. Derzeit, so Burnes, fehlt von den Top 100 Apps der Konkurrenz-Plattformen einfach noch ein zu großer Teil. Für die Kunden sei das aber ein ausschlaggebender Punkt. Damit sei es für Acer ein nicht kalkulierbares Risiko, man werde daher nicht auf Windows für Smartphone setzen.
Die Nachfrage sei einfach zu gering, als dass sich Acer darauf einlassen werde. Dazu kommt, dass Burner bereits vor kurzem öffentlich gemacht hatte, dass man seit Jahren auf das falsche Pferd gesetzt hatte.
Im Sommer 2013 hatte sich Burnes schon einmal sehr ähnlich äußert, nur hatte immer noch offen gelassen, das bereits bestehende Angebot mit dem Acer W4 Windows Phone zu überarbeiten und weiterzuführen. Nun klingt es vielmehr nach einer kompletten Absage, und zwar vor allem, da Microsoft zu wenig für seine Partner tun würde. Genauer gesagt geht es darum, die Nutzer-Erfahrung zu verbessern. Solang die Leute nicht anfangen würden, über eine gute Erfahrung, die man mit Windows Phone haben kann zu berichten, können wir nicht mit aufsteigen."
"The fact is, until people start talking about the great experience you can have on Windows Phone, we can't go in on it."
Die Entscheidung kommt nun doch ein wenig überraschend. Eigentlich hatte die Branche erwartet, das nach dem spektakulären Abgang von Ex-Acer-CEO JT Wang im vergangenen November das Unternehmen die meisten zuvor getroffenen Entscheidungen revidieren würde. Zwar hat niemand erwartet, dass sich das taiwanische Unternehmen neu erfinden würde, aber dass sie nun nicht dabei sein werden, wenn Microsoft eine ganze Reihe neuer Windows-Phone-Partner an Bord holt ist erstaunlich.
Das Unternehmen schreibt rote Zahlen und muss seine Nische finden. Zum Mobile World Congress gab es mit dem Acer Liquid Z4 und Liquid E3 zwei Neuvorstellungen von Android-Smartphones für den Einstiegssektor zum Preis von 99 und 199 US-Dollar.
Solang Microsoft den App Store für Windows Phone nicht auf den Stand der Konkurrenz bringen könne und deutliche Verbesserungen zeige, werde Acer das Risiko nicht eingehen. Derzeit, so Burnes, fehlt von den Top 100 Apps der Konkurrenz-Plattformen einfach noch ein zu großer Teil. Für die Kunden sei das aber ein ausschlaggebender Punkt. Damit sei es für Acer ein nicht kalkulierbares Risiko, man werde daher nicht auf Windows für Smartphone setzen.
Die Nachfrage sei einfach zu gering, als dass sich Acer darauf einlassen werde. Dazu kommt, dass Burner bereits vor kurzem öffentlich gemacht hatte, dass man seit Jahren auf das falsche Pferd gesetzt hatte.
Im Sommer 2013 hatte sich Burnes schon einmal sehr ähnlich äußert, nur hatte immer noch offen gelassen, das bereits bestehende Angebot mit dem Acer W4 Windows Phone zu überarbeiten und weiterzuführen. Nun klingt es vielmehr nach einer kompletten Absage, und zwar vor allem, da Microsoft zu wenig für seine Partner tun würde. Genauer gesagt geht es darum, die Nutzer-Erfahrung zu verbessern. Solang die Leute nicht anfangen würden, über eine gute Erfahrung, die man mit Windows Phone haben kann zu berichten, können wir nicht mit aufsteigen."
"The fact is, until people start talking about the great experience you can have on Windows Phone, we can't go in on it."
Die Entscheidung kommt nun doch ein wenig überraschend. Eigentlich hatte die Branche erwartet, das nach dem spektakulären Abgang von Ex-Acer-CEO JT Wang im vergangenen November das Unternehmen die meisten zuvor getroffenen Entscheidungen revidieren würde. Zwar hat niemand erwartet, dass sich das taiwanische Unternehmen neu erfinden würde, aber dass sie nun nicht dabei sein werden, wenn Microsoft eine ganze Reihe neuer Windows-Phone-Partner an Bord holt ist erstaunlich.
Das Unternehmen schreibt rote Zahlen und muss seine Nische finden. Zum Mobile World Congress gab es mit dem Acer Liquid Z4 und Liquid E3 zwei Neuvorstellungen von Android-Smartphones für den Einstiegssektor zum Preis von 99 und 199 US-Dollar.
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