Gericht setzt Rotstift an die World of Warcraft-AGB
Verbraucherschützer haben es geschafft, mehrere Klauseln zu Ungunsten der Nutzer des Online-Games World of Warcraft (WoW) vor Gericht anzufechten. Diese muss der Anbieter Blizzard nun abändern.
So darf das Unternehmen den Zugang für Kunden nicht wegen einer fehlgeschlagenen Kreditkartenabbuchung ohne Ankündigung sperren, so die Entscheidung des Landgerichtes Berlin. Auch in acht weiteren Fällen entschied dieses, dass die aktuellen Nutzungsbedingungen nicht rechtmäßig sind. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV).
Eine Account-Sperrung sollte auch in dem Fall eintreten, dass eine Abbuchung vom Konto des Kunden "aus irgendwelchen Gründen" nicht funktionierte. Laut den AGB wäre der sofortige Rausschmiss eines Spielers selbst dann möglich, wenn die gescheiterte Abbuchung auf einem Fehler in der Buchhaltung des Anbieters beruht oder es sich nur um einen Kleinstbetrag handelt.
Eine Kündigung drohte auch den WoW-Spielern, die eine Lastschrift aus berechtigten Gründen zurückholten. Eine solche Regelung benachteiligt Kunden übermäßig, kritisierte der VZBV und erhielt dafür die Zustimmung der Richter. Diese beanstandeten auf der anderen Seite, dass die Kündigungsrechte der User selbst nach einem Totalausfall des Online-Spiels stark eingeschränkt oder sogar ausgeschlossen waren. Eine Kündigung war laut den AGB nur möglich, wenn der Zugang zu dem Spiel länger als 72 Stunden nicht möglich war. Wurde die Abschaltung zuvor angekündigt, entfiel das Kündigungsrecht sogar komplett.
Unzulässig ist laut Gericht auch eine Klausel, mit der sich das Unternehmen das Recht einräumte, Nutzungsbedingungen, Leistungen und Preise jederzeit und nahezu beliebig zu ändern. So sollte die Einführung neuer Gebühren unter anderem zulässig sein, falls das zur Verbesserung des Spielerlebnisses "nützlich" erscheine. Der Klage der Verbraucherschützer wurde damit in vollem Umfang zugestimmt und Blizzard hat die AGB bereits entsprechend angepasst.
Eine Account-Sperrung sollte auch in dem Fall eintreten, dass eine Abbuchung vom Konto des Kunden "aus irgendwelchen Gründen" nicht funktionierte. Laut den AGB wäre der sofortige Rausschmiss eines Spielers selbst dann möglich, wenn die gescheiterte Abbuchung auf einem Fehler in der Buchhaltung des Anbieters beruht oder es sich nur um einen Kleinstbetrag handelt.
Eine Kündigung drohte auch den WoW-Spielern, die eine Lastschrift aus berechtigten Gründen zurückholten. Eine solche Regelung benachteiligt Kunden übermäßig, kritisierte der VZBV und erhielt dafür die Zustimmung der Richter. Diese beanstandeten auf der anderen Seite, dass die Kündigungsrechte der User selbst nach einem Totalausfall des Online-Spiels stark eingeschränkt oder sogar ausgeschlossen waren. Eine Kündigung war laut den AGB nur möglich, wenn der Zugang zu dem Spiel länger als 72 Stunden nicht möglich war. Wurde die Abschaltung zuvor angekündigt, entfiel das Kündigungsrecht sogar komplett.
Unzulässig ist laut Gericht auch eine Klausel, mit der sich das Unternehmen das Recht einräumte, Nutzungsbedingungen, Leistungen und Preise jederzeit und nahezu beliebig zu ändern. So sollte die Einführung neuer Gebühren unter anderem zulässig sein, falls das zur Verbesserung des Spielerlebnisses "nützlich" erscheine. Der Klage der Verbraucherschützer wurde damit in vollem Umfang zugestimmt und Blizzard hat die AGB bereits entsprechend angepasst.
Thema:
Videos zum Thema World of Warcraft
- World of Warcraft: Forever - Blizzard baut das Original drastisch aus
- World of Warcraft: Midnight startet neuen Zonen und Housing-System
- World of Warcraft: Midnight - Witziger Trailer zum Housing-Feature
- World of Warcraft: The War Within erscheint im August, neuer Trailer
- Warcraft Adventure: Modder repariert Cutscenes geleakter Version
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Xbox Game Pass: Microsoft enthüllt 5 neue Spiele für September 2026
- Apple Watch: Neue Audiotranskriptions-Features potenziell rechtswidrig
- Was, wer bist du denn? Apple-KI fügt Fotos erfundene Personen hinzu
- Google Maps: Android-Auto-Tacho funktioniert nun ohne explizites Ziel
- Speicher bald günstiger? Analysten senken Prognose für Samsung & Co.
- Künstliche Intelligenz: Trump will von einer KI-Bremse nichts wissen
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen