Apples "Macintosh" wird heute 30 Jahre alt
Heute vor 30 Jahren hat die damals noch recht kleine, aber aufstrebende Firma Apple Computer eine neue Ära für ihre Branche eingeläutet. Der erste Computer mit grafischer Benutzeroberfläche wurde auf den Weg geschickt.
Am 24. Januar 1984 präsentierte Steve Jobs den Macintosh. Zwar wurde das Grundprinzip der Bedienung nicht bei Apple entwickelt, sondern im Forschungsbereich des Büroausstatters Xerox, doch brachte das Unternehmen aus Cupertino erstmals einen solchen Rechner in den Handel und machte ihn damit einem großen Nutzerkreis zugänglich.
Der Bruch zu den bis dahin geltenden Gewohnheiten war revolutionär. Die Bedienung eines Computers erfolgte im Wesentlichen über die Eingabe von Befehlen auf einer Tastatur. Zwar gab es schon Anwendungen wie Textverarbeitungen, doch konnte man auf dem Bildschirm nicht erkennen, wie der Ausdruck später aussehen sollte. Dies konnte man maximal in die eingebetteten Steuerzeichen hineininterpretieren.
Plötzlich gab es aber einen Computer, auf dem die Anwender mit einem Mauspfeil Icons anklicken konnten, um ein Programm zu öffnen. Dateien wurden einfach an ihren Bestimmungsort gezogen. Nicht nur Textdokumente wurden so dargestellt, wie sie später auf dem Papier landen sollten - mit unterschiedlichen Schrift-Größen und -Arten - auch Bilder konnten direkt gemalt werden. Hinzu kam, dass Apple den Anwendungsentwicklern Richtlinien an die Hand gab, damit Vorgänge wie das Kopieren und Einfügen von Textstellen in allen Programmen gleich funktionierten und nicht für jede Applikation spezifisch neu gelernt werden mussten.
Dies bedeutete eine unheimliche Erleichterung der Bedienung und öffnete schließlich den Weg, um Computer zu einem echten Massenprodukt zu machen. Zumal der Macintosh auch noch günstig zu haben war: 2.495 Dollar kostete ein Gerät, was für damalige Verhältnisse ein unglaublich niedriger Preis für einen Computer war. Apples Vorgängerprodukt Lisa hatte noch rund 10.000 Dollar gekostet.
Spätestens mit dem Macintosh hatte Apple sich seinen Ruf gesichert, ein Unternehmen zu sein, das der Branche immer wieder neue Impulse versetzen kann. Auch spätere Produkte schafften dies immer wieder - zumindest in Zeiten, in denen der eigenwillige Steve Jobs in der Firma etwas zu sagen hatte und die Entwickler einerseits zur Umsetzung seiner Ideen nötigte, diese aber auch gekonnt der Öffentlichkeit vermittelte.
Nachdem von außen kommende Manager Jobs erst gefeuert und die Firma fast in den Ruin getrieben hatten, kehrte der Gründer zurück und rettete das Unternehmen mit dem iMac, der vielleicht sogar einen noch größeren Kultstatus erreichte, als der erste Macintosh. Später wurde Apple der erste Computer-Hersteller, der mehr Notebooks als Desktop-Rechner verkaufte. Und mit dem iPhone und dem iPad sorgte das Unternehmen zuletzt jeweils dafür, dass Smartphones und Tablets von Nischenprodukten zu boomenden Massenphänomenen wurden.
Der Bruch zu den bis dahin geltenden Gewohnheiten war revolutionär. Die Bedienung eines Computers erfolgte im Wesentlichen über die Eingabe von Befehlen auf einer Tastatur. Zwar gab es schon Anwendungen wie Textverarbeitungen, doch konnte man auf dem Bildschirm nicht erkennen, wie der Ausdruck später aussehen sollte. Dies konnte man maximal in die eingebetteten Steuerzeichen hineininterpretieren.
Plötzlich gab es aber einen Computer, auf dem die Anwender mit einem Mauspfeil Icons anklicken konnten, um ein Programm zu öffnen. Dateien wurden einfach an ihren Bestimmungsort gezogen. Nicht nur Textdokumente wurden so dargestellt, wie sie später auf dem Papier landen sollten - mit unterschiedlichen Schrift-Größen und -Arten - auch Bilder konnten direkt gemalt werden. Hinzu kam, dass Apple den Anwendungsentwicklern Richtlinien an die Hand gab, damit Vorgänge wie das Kopieren und Einfügen von Textstellen in allen Programmen gleich funktionierten und nicht für jede Applikation spezifisch neu gelernt werden mussten.
Dies bedeutete eine unheimliche Erleichterung der Bedienung und öffnete schließlich den Weg, um Computer zu einem echten Massenprodukt zu machen. Zumal der Macintosh auch noch günstig zu haben war: 2.495 Dollar kostete ein Gerät, was für damalige Verhältnisse ein unglaublich niedriger Preis für einen Computer war. Apples Vorgängerprodukt Lisa hatte noch rund 10.000 Dollar gekostet.
Spätestens mit dem Macintosh hatte Apple sich seinen Ruf gesichert, ein Unternehmen zu sein, das der Branche immer wieder neue Impulse versetzen kann. Auch spätere Produkte schafften dies immer wieder - zumindest in Zeiten, in denen der eigenwillige Steve Jobs in der Firma etwas zu sagen hatte und die Entwickler einerseits zur Umsetzung seiner Ideen nötigte, diese aber auch gekonnt der Öffentlichkeit vermittelte.
Nachdem von außen kommende Manager Jobs erst gefeuert und die Firma fast in den Ruin getrieben hatten, kehrte der Gründer zurück und rettete das Unternehmen mit dem iMac, der vielleicht sogar einen noch größeren Kultstatus erreichte, als der erste Macintosh. Später wurde Apple der erste Computer-Hersteller, der mehr Notebooks als Desktop-Rechner verkaufte. Und mit dem iPhone und dem iPad sorgte das Unternehmen zuletzt jeweils dafür, dass Smartphones und Tablets von Nischenprodukten zu boomenden Massenphänomenen wurden.
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Christian Kahle
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