Mobile Telefonie: HD-Technik legt sprunghaft zu
Bei der Einführung des HD Voice-Standards, der für deutlich bessere Sprachqualität bei Telefonaten über Mobilfunknetze sorgen soll, gab es weltweit gesehen im letzten Jahr einen deutlichen Sprung nach vorn.
Wie der Branchenverband der Mobilfunkausrüster GSA mitteilte, konnte dabei die Marke von hundert Carriern, die die Technologie einsetzen, fast geknackt werden. Insgesamt hatten demnach 93 Netzbetreiber in 66 Ländern die Technologie in den kommerziellen Einsatz übernommen. Das entspricht im Jahresvergleich einem Zuwachs um 48 Prozent.
Die Technologie wird inzwischen unter anderem in nahezu allen Industriestaaten eingesetzt. Die wenigen Ausnahmen bilden beispielsweise Japan und Schweden. Aber auch im südlichen Asien, insbesondere in Indien, und in einigen afrikanischen Staaten ist HD Voice bereits zu finden. In Latein- und Südamerika hat hingegen noch kein Netzbetreiber die Umstellung durchgeführt.
"HD Voice ist vor allem in Europa weit verbreitet und in den Mobilfunknetzen von 85 Prozent der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vertreten", erklärte GSA-President Alan Hadden. 20 Staaten weltweit verfügen dabei inzwischen über mindestens zwei Betreiber, die die Technologie einsetzen.
Dabei gilt es einige technische Hürden zu überwinden, da die HD-Telefonie über verschiedene Netze hinweg nicht ohne weitere Anpassungen funktioniert. Hadden rechnet so für dieses Jahr vor allem auch mit deutlichen Fortschritten, was die Nutzbarkeit der besseren Sprachübertragung bei internationalen Telefonaten angeht.
Die Mehrheit von 81 Carriern hat HD Voice allerdings lediglich in den 3G/HSPA-Netzen installiert. Lediglich fünf Netzbetreiber weltweit setzen die Technologie zusätzlich auch im GSM-Bereich ein und zwei weitere allein in ihrem GSM-Netz. Bei letzteren dürfte es sich um Unternehmen aus Entwicklungsländern handeln, die noch keine 3G-Infrastruktur aufgebaut haben. Fünf weitere Firmen verwenden HD Voice auch schon bei der Telefonie über LTE.
Die Technologie wird inzwischen unter anderem in nahezu allen Industriestaaten eingesetzt. Die wenigen Ausnahmen bilden beispielsweise Japan und Schweden. Aber auch im südlichen Asien, insbesondere in Indien, und in einigen afrikanischen Staaten ist HD Voice bereits zu finden. In Latein- und Südamerika hat hingegen noch kein Netzbetreiber die Umstellung durchgeführt.
"HD Voice ist vor allem in Europa weit verbreitet und in den Mobilfunknetzen von 85 Prozent der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vertreten", erklärte GSA-President Alan Hadden. 20 Staaten weltweit verfügen dabei inzwischen über mindestens zwei Betreiber, die die Technologie einsetzen.
Dabei gilt es einige technische Hürden zu überwinden, da die HD-Telefonie über verschiedene Netze hinweg nicht ohne weitere Anpassungen funktioniert. Hadden rechnet so für dieses Jahr vor allem auch mit deutlichen Fortschritten, was die Nutzbarkeit der besseren Sprachübertragung bei internationalen Telefonaten angeht.
Die Mehrheit von 81 Carriern hat HD Voice allerdings lediglich in den 3G/HSPA-Netzen installiert. Lediglich fünf Netzbetreiber weltweit setzen die Technologie zusätzlich auch im GSM-Bereich ein und zwei weitere allein in ihrem GSM-Netz. Bei letzteren dürfte es sich um Unternehmen aus Entwicklungsländern handeln, die noch keine 3G-Infrastruktur aufgebaut haben. Fünf weitere Firmen verwenden HD Voice auch schon bei der Telefonie über LTE.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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