SMS: Bazuc-App macht Android-User zu Spammern
Das Sicherheits-Unternehmen Lookout hat vor der Nutzung der App "Bazuc" gewarnt, die Nutzern verspricht, leicht etwas Geld verdienen zu können, dabei aber verschiedene Probleme verursacht.
Denn im Grunde spannt die App ein SMS-Netzerk mit hohem Missbrauchspotenzial auf. Den Anwendern wird hier versprochen, dass sie ihre ungenutzten SMS aus Pauschaltarifen weiterverkaufen können. Mit 0,1 Cent pro Nachricht ist der Betrag zwar recht gering, doch angesichts dessen, das zu den Kontingenten teils tausende Frei-SMS gehören, kann hier schon einiges zusammenkommen.
Laut Lookout haben bisher 10.000 bis 50.000 Nutzer die Bazuc-App für Android aus dem Google Play Store heruntergeladen. Von dort ist die Anwendung zwar inzwischen entfernt, doch besteht immer noch die Möglichkeit, sie aus anderen Quellen zu erhalten.
Das kleinste Problem, das für diese Anwender entstehen kann, ist Ärger mit ihrem Mobilfunkanbieter, da die App bei quasi allen Unternehmen gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen dürfte. Schlimmer ist da schon, welche weiteren Risiken die App mit sich bringt. Denn die SMS-Kontingente sind vor allem für Spammer und andere Kriminelle interessant. Diesen bietet sich hier außerdem der Vorteil, dass ihre Nachrichten nicht über leicht zu blockierende Gateways laufen, sondern über legitime Mobilfunkanschlüsse. Durch die wechselnden Nummern können so auch Spam-Filter leicht umgangen werden.
Um den Schein eines legitimen Dienstes zu wahren, bietet der Anbieter der App die Möglichkeit, kostenlos SMS zu versenden. Lookout hat jedoch herausgefunden, dass nur 1,5 Prozent der untersuchten Nachrichten tatsächlich von Menschen verfasst und verschickt wurden. Hinzu kommt, dass die persönlichen Daten der Bazuc-Nutzer veröffentlicht und in Umlauf gebracht wurden, so dass die Nutzer häufig Opfer von Datendiebstahl und lästigen Telefonanrufen werden. Zudem können sie bei etwaigen Ermittlungen zur Rechenschaft gezogen werden, weil ihr Handy von Dritten für kriminelle Aktivitäten genutzt wird.
Verbraucher sollten daher sehr genau darauf achten, welche Apps sie herunterladen, auch wenn sie aus dem Google Play Store stammen, so die Warnung. Angebote, die allzu verlockend klingen, sind vermutlich eine Falle. Vor dem Download sollten Nutzer sich die App-Bestimmungen und Berechtigungen aufmerksam durchlesen und sich vergewissern, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.
Laut Lookout haben bisher 10.000 bis 50.000 Nutzer die Bazuc-App für Android aus dem Google Play Store heruntergeladen. Von dort ist die Anwendung zwar inzwischen entfernt, doch besteht immer noch die Möglichkeit, sie aus anderen Quellen zu erhalten.
Das kleinste Problem, das für diese Anwender entstehen kann, ist Ärger mit ihrem Mobilfunkanbieter, da die App bei quasi allen Unternehmen gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen dürfte. Schlimmer ist da schon, welche weiteren Risiken die App mit sich bringt. Denn die SMS-Kontingente sind vor allem für Spammer und andere Kriminelle interessant. Diesen bietet sich hier außerdem der Vorteil, dass ihre Nachrichten nicht über leicht zu blockierende Gateways laufen, sondern über legitime Mobilfunkanschlüsse. Durch die wechselnden Nummern können so auch Spam-Filter leicht umgangen werden.
Um den Schein eines legitimen Dienstes zu wahren, bietet der Anbieter der App die Möglichkeit, kostenlos SMS zu versenden. Lookout hat jedoch herausgefunden, dass nur 1,5 Prozent der untersuchten Nachrichten tatsächlich von Menschen verfasst und verschickt wurden. Hinzu kommt, dass die persönlichen Daten der Bazuc-Nutzer veröffentlicht und in Umlauf gebracht wurden, so dass die Nutzer häufig Opfer von Datendiebstahl und lästigen Telefonanrufen werden. Zudem können sie bei etwaigen Ermittlungen zur Rechenschaft gezogen werden, weil ihr Handy von Dritten für kriminelle Aktivitäten genutzt wird.
Verbraucher sollten daher sehr genau darauf achten, welche Apps sie herunterladen, auch wenn sie aus dem Google Play Store stammen, so die Warnung. Angebote, die allzu verlockend klingen, sind vermutlich eine Falle. Vor dem Download sollten Nutzer sich die App-Bestimmungen und Berechtigungen aufmerksam durchlesen und sich vergewissern, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.
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