Sony patentiert "smarte" Perücke mit Kameras & Co
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat ein Patent für eine neuartige, "intelligente" Perücke zugesprochen bekommen. Sie soll zusätzlich zum normalen Haar des Nutzers getragen werden können und zum Beispiel als Navigationshilfe und zum Sammeln von Gesundheitsdaten dienen können.
Wie die BBC berichtet, beschreibt der von Sony eingereichte Patentantrag, wie die sogenannte "SmartWig" (zu deutsch etwa Smart-Perücke) umgesetzt werden soll. Das Produkt könnte aus menschlichem Haar oder den Haaren von Pferden, Büffeln oder auch Yaks hergestellt werden, heißt es da. Auch Wolle oder beliebige synthetische Fasern kämen aus Material in Frage.
Die Perücke soll mit verschiedenen Kommunikationsschnittstellen und Sensoren ausgerüstet werden, die ganz oder zumindest teilweise von den Haaren verdeckt bleiben, so dass man sie während der Nutzung nicht sehen kann. Dadurch soll die SmartWig auch modisch attraktiv wirken, heißt es weiter. Unter anderem sei sie komfortabel für den Nutzer und biete als "Wearable" eine vereinfachte Bedienung.
Bisher gibt es drei verschiedene Prototypen, darunter eine Version mit eingebautem Laser-Pointer und der Möglichkeit, zwischen verschiedenen Folien einer Präsentation durch das Ziehen an den Haaren der Perücke auf der linken oder rechten Seite zu wechseln. Eine weitere Variante ist ein Modell mit eingebautem GPS und Vibrationsmotor, das Blinden bei der Navigation helfen könnte. Die dritte Version ist mit allerhand Sensoren ausgerüstet und soll Daten über Körpertemperatur und Blutdruck sammeln können.
Auch die Integration einer kleinen Kamera sei denkbar, so dass ein Assistent dem Träger über ein Mobilfunknetz bei der Orientierung helfen könnte, in dem er zum Beispiel Signale zum Auslösen von Vibrationen sendet. Selbst einen Ultraschallsensor hält man bei Sony für nützlich, um damit Hindernisse in der Umgebung des Nutzers auszumachen. Noch gibt es laut einer Unternehmenssprecherin keine Pläne für eine Kommerzialisierung der SmartWig, es handelt sich also vorläufig weiterhin lediglich um ein Forschungsprojekt.
Die Perücke soll mit verschiedenen Kommunikationsschnittstellen und Sensoren ausgerüstet werden, die ganz oder zumindest teilweise von den Haaren verdeckt bleiben, so dass man sie während der Nutzung nicht sehen kann. Dadurch soll die SmartWig auch modisch attraktiv wirken, heißt es weiter. Unter anderem sei sie komfortabel für den Nutzer und biete als "Wearable" eine vereinfachte Bedienung.
Bisher gibt es drei verschiedene Prototypen, darunter eine Version mit eingebautem Laser-Pointer und der Möglichkeit, zwischen verschiedenen Folien einer Präsentation durch das Ziehen an den Haaren der Perücke auf der linken oder rechten Seite zu wechseln. Eine weitere Variante ist ein Modell mit eingebautem GPS und Vibrationsmotor, das Blinden bei der Navigation helfen könnte. Die dritte Version ist mit allerhand Sensoren ausgerüstet und soll Daten über Körpertemperatur und Blutdruck sammeln können.
Auch die Integration einer kleinen Kamera sei denkbar, so dass ein Assistent dem Träger über ein Mobilfunknetz bei der Orientierung helfen könnte, in dem er zum Beispiel Signale zum Auslösen von Vibrationen sendet. Selbst einen Ultraschallsensor hält man bei Sony für nützlich, um damit Hindernisse in der Umgebung des Nutzers auszumachen. Noch gibt es laut einer Unternehmenssprecherin keine Pläne für eine Kommerzialisierung der SmartWig, es handelt sich also vorläufig weiterhin lediglich um ein Forschungsprojekt.
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