Microsoft: Mitarbeiter-Ranking wird abgeschafft
Microsoft hat seinen Mitarbeitern mitgeteilt, dass man das unter Steve Ballmer vor langer Zeit eingeführte sogenannte "Stack-Ranking" abschafft. Die wegen ihrer negativen Auswirkungen auf die Arbeitsatmosphäre kritisierte Methode zur Einschätzung der Leistung der Mitarbeiter wird künftig nicht mehr eingesetzt.
Wie Microsoft-Spezialistin Mary Jo Foley unter Berufung auf eine interne E-Mail an alle Mitarbeiter des Softwarekonzerns berichtet, die von der Personalchefin Lisa Brummel verschickt wurde, will man nun verstärkt auf Teamarbeit und Kooperation setzen. Das Stack-Ranking wurde mehrfach kritisiert, weil dadurch ein erheblicher Druck auf die Mitarbeiter entstehen kann.
Microsoft hatte jahrelang auf diesen Ansatz gesetzt, bei dem das Management-Team einer Unternehmenssparte die Leistung der Mitarbeiter einstufen muss. Ein bestimmter Anteil der Mitarbeiter muss dabei als "Top-Performer", Durchschnitt oder auch "Low-Performer" eingestuft werden. Früheren Mitarbeitern des Unternehmens zufolge sorgte dieses Vorgehen jedoch dafür, dass unter den Angestellten ein Konkurrenzkampf entstand.
Problematisch ist das System auch, wenn einige Mitarbeiter einer Gruppe nur deshalb schlechte Bewertungen erhalten, damit dies den Anforderungen des Stack-Ranking entspricht. In Interviews hatten mehrere frühere Microsoft-Angestellte den Vorgang als "destruktivsten Prozess" innerhalb des Konzerns bezeichnet.
In ihrer internen Mail spricht Brummel von einer Änderung des "Leistungsprüfungsprogramms", um es den Zielen der neuen "One Microsoft"-Strategie von Firmenchef Steve Ballmer anzupassen. Es handele sich um eine neue Herangehensweise an Leistung und Entwicklung, mit der ein neues Niveau von Teamwork und Agilität erreicht werden soll.
Die Mitarbeiter sollen außerdem in ihren Fähigkeiten bestärkt werden und diese ausbauen, wofür ein neuer Prozess namens "Connects" eingeführt wird. Dieser soll zeitnahe Rückmeldungen und sinnvolle Diskussionen mit dem Personal beinhalten, durch die die Angestellten sofort dazulernen. Die jeweiligen personellen Entscheidungen will man künftig angepasst an die Produktzyklen der einzelnen Unternehmensbereiche vornehmen, statt einen Zeitplan für das gesamte Unternehmen zu haben.
Bonuszahlungen will Microsoft künftig nicht mehr entsprechend der Dauer der Betriebszugehörigkeit anhand einer festgelegten Planung verteilen, sondern von den Managern und Entscheidungsträgern mit einiger Flexibilität anhand der Leistung ihrer Teams und der einzelnen Mitarbeiter ausgeben lassen. Die Einstufung der Angestellten wird vollständig abgeschafft.
Die Umstellung auf die neue Personalpolitik erfolgt ab sofort. Die Mitarbeiter werden in den kommenden Tagen mit entsprechenden Informationen versorgt. Abschließend verwendet Brummel einen Satz, der offenbar zum Wahlspruch für die neue Strategie von Ballmer geworden ist: Es gibt nichts, das wir nicht erreichen können, wenn wir als "Ein Microsoft" zusammenarbeiten".
Microsoft hatte jahrelang auf diesen Ansatz gesetzt, bei dem das Management-Team einer Unternehmenssparte die Leistung der Mitarbeiter einstufen muss. Ein bestimmter Anteil der Mitarbeiter muss dabei als "Top-Performer", Durchschnitt oder auch "Low-Performer" eingestuft werden. Früheren Mitarbeitern des Unternehmens zufolge sorgte dieses Vorgehen jedoch dafür, dass unter den Angestellten ein Konkurrenzkampf entstand.
Problematisch ist das System auch, wenn einige Mitarbeiter einer Gruppe nur deshalb schlechte Bewertungen erhalten, damit dies den Anforderungen des Stack-Ranking entspricht. In Interviews hatten mehrere frühere Microsoft-Angestellte den Vorgang als "destruktivsten Prozess" innerhalb des Konzerns bezeichnet.
In ihrer internen Mail spricht Brummel von einer Änderung des "Leistungsprüfungsprogramms", um es den Zielen der neuen "One Microsoft"-Strategie von Firmenchef Steve Ballmer anzupassen. Es handele sich um eine neue Herangehensweise an Leistung und Entwicklung, mit der ein neues Niveau von Teamwork und Agilität erreicht werden soll.
Die Mitarbeiter sollen außerdem in ihren Fähigkeiten bestärkt werden und diese ausbauen, wofür ein neuer Prozess namens "Connects" eingeführt wird. Dieser soll zeitnahe Rückmeldungen und sinnvolle Diskussionen mit dem Personal beinhalten, durch die die Angestellten sofort dazulernen. Die jeweiligen personellen Entscheidungen will man künftig angepasst an die Produktzyklen der einzelnen Unternehmensbereiche vornehmen, statt einen Zeitplan für das gesamte Unternehmen zu haben.
Bonuszahlungen will Microsoft künftig nicht mehr entsprechend der Dauer der Betriebszugehörigkeit anhand einer festgelegten Planung verteilen, sondern von den Managern und Entscheidungsträgern mit einiger Flexibilität anhand der Leistung ihrer Teams und der einzelnen Mitarbeiter ausgeben lassen. Die Einstufung der Angestellten wird vollständig abgeschafft.
Die Umstellung auf die neue Personalpolitik erfolgt ab sofort. Die Mitarbeiter werden in den kommenden Tagen mit entsprechenden Informationen versorgt. Abschließend verwendet Brummel einen Satz, der offenbar zum Wahlspruch für die neue Strategie von Ballmer geworden ist: Es gibt nichts, das wir nicht erreichen können, wenn wir als "Ein Microsoft" zusammenarbeiten".
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