Acer-Chef schmeißt Posten nach Rekordverlust hin
Der Computer-Hersteller Acer hat einen Rekordverlust ausgewiesen. Der Konzernchef und Aufsichtsratsvorsitzende JT Wang zog daraus die Konsequenz, seinen Rücktritt bekannt zu geben.
Das taiwanische Unternehmen - derzeit noch die Nummer 4 auf dem weltweiten Computer-Markt - schloss das dritte Quartal mit einem Fehlbetrag von 446 Millionen Dollar ab. Im Vorfeld wurde zwar damit gerechnet, dass Acer rote Zahlen schreiben wird, allerdings hatte man nicht mit solch einem hohen Verlust gerechnet.
Der Umsatz belief sich nach Angaben des Unternehmens auf 3,13 Milliarden Dollar. Hier konnte man sich zwar im Vergleich zum zweiten Quartal leicht um 3,1 Prozent verbessern, allerdings liegen die Einnahmen noch immer 11,8 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Ziel, der allgemeinen Entwicklung am Computer-Markt etwas entgegenzusetzen, wurde damit offensichtlich nicht erreicht. Die drei größten Computerhersteller Lenovo, HP und Dell hatten zuletzt wieder leichte Zugewinne bei den Verkaufszahlen erzielen können. Für Acer ging es hingegen um über 20 Prozent nach unten.
"Acer war in den letzten Jahren mit vielen komplizierten und harten Herausforderungen konfrontiert", erklärte Wang. "Die anhaltend schwachen Finanzergebnisse zeigen, dass es an der Zeit ist, die Verantwortung an ein neues Führungsteam zu übergeben, dass den Weg in eine neue Ära ebnen kann."
Zum Jahreswechsel wird Wang seinen Posten räumen. Dann übernimmt der aktuelle Acer-President Jim Wong kommissarisch die Geschäfte, bis ein Nachfolger gefunden ist. Wang wird anschließend noch einige Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender bei dem Unternehmen verbleiben, da seine Amtszeit im Juni des kommenden Jahres ohnehin ausläuft.
Für die kommende Zeit hat sich der Konzern nun die Durchführung eines Restrukturierungs-Programms auf die Tagesordnung geschrieben. Im Zuge dessen sollen rund 7 Prozent der Beschäftigten entlassen werden. Weiterhin würden einige aktuelle Produktentwicklungen gestoppt, hieß es.
Der Umsatz belief sich nach Angaben des Unternehmens auf 3,13 Milliarden Dollar. Hier konnte man sich zwar im Vergleich zum zweiten Quartal leicht um 3,1 Prozent verbessern, allerdings liegen die Einnahmen noch immer 11,8 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Ziel, der allgemeinen Entwicklung am Computer-Markt etwas entgegenzusetzen, wurde damit offensichtlich nicht erreicht. Die drei größten Computerhersteller Lenovo, HP und Dell hatten zuletzt wieder leichte Zugewinne bei den Verkaufszahlen erzielen können. Für Acer ging es hingegen um über 20 Prozent nach unten.
"Acer war in den letzten Jahren mit vielen komplizierten und harten Herausforderungen konfrontiert", erklärte Wang. "Die anhaltend schwachen Finanzergebnisse zeigen, dass es an der Zeit ist, die Verantwortung an ein neues Führungsteam zu übergeben, dass den Weg in eine neue Ära ebnen kann."
Zum Jahreswechsel wird Wang seinen Posten räumen. Dann übernimmt der aktuelle Acer-President Jim Wong kommissarisch die Geschäfte, bis ein Nachfolger gefunden ist. Wang wird anschließend noch einige Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender bei dem Unternehmen verbleiben, da seine Amtszeit im Juni des kommenden Jahres ohnehin ausläuft.
Für die kommende Zeit hat sich der Konzern nun die Durchführung eines Restrukturierungs-Programms auf die Tagesordnung geschrieben. Im Zuge dessen sollen rund 7 Prozent der Beschäftigten entlassen werden. Weiterhin würden einige aktuelle Produktentwicklungen gestoppt, hieß es.
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