Amazon sucht Top Secret-Admins für CIA-Datacenter
Der US-Handelskonzern Amazon sucht derzeit nach zahlreichen neuen IT-Mitarbeitern, die eine Sicherheitsfreigabe durch die US-Regierung vorweisen können - also auch an Projekten arbeiten dürfen, die der Geheimhaltung unterliegen.
Rund 100 solcher Techniker will das Unternehmen einstellen - Software-Entwickler, Betriebspersonal und Cloud-Spezialisten, berichtete die ComputerWorld. Hintergrund dessen ist ein Auftrag zum Bau eines Private-Cloud-Datenzentrums im Auftrag des US-Geheimdienstes CIA, um den es in den vergangenen Monaten schon einige Auseinandersetzungen gab. Immerhin drängt sich Amazon hier in einen Markt, der bisher von vermeintlich fest etablierten Unternehmen bedient wurde.
In einem ersten Ausschreibungsverfahren hatte der Handelskonzern bereits den Zuschlag erhalten. Diese Entscheidung hatte allerdings IBM angefochten. Der IT-Konzern ist seit Jahrzehnten ein fester Partner der US-Regierung und will sich von dem relativen Newcomer nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen. Allerdings hat Amazon nun wiederum eine Beschwerde beim zuständigen Bundesgericht eingereicht. Auf 61 Seiten wird hier dargelegt, warum eine erneute Ausschreibung nicht erfolgen soll.
Der Konkurrent IBM wird hier als IT-Unternehmen beschrieben, das auf die traditionellen, starren Infrastrukturen spezialisiert ist und vergleichsweise spät in den Cloud-Bereich einstieg. Das eigene Unternehmen habe hingegen vor den meisten anderen realisiert, dass die Cloud einen fundamental anderen Ansatz im Computing darstelle, weshalb man den Wettbewerbern hier teilweise um Jahre voraus sei.
IBM wiederum versucht Amazons Zuverlässigkeit herunterzuspielen. Das, was das Handelsunternehmen unter hoher Verfügbarkeit verstehe, sei kaum geeignet, um die Anforderungen einer kritischen Infrastruktur für eine Organisation der Bundesregierung zu erfüllen, hieß es. Außerdem will man einen deutlich günstigeren Preis machen können - was nach Einschätzung von Experten aber auch daran liegt, dass die CIA ihre Wünsche recht ungenau definiert hat und beide Unternehmen von anderen Voraussetzungen ausgehen.
Die aktuelle Einstellungs-Offensive Amazons dürfte daher auch als Schachzug gewertet werden, die eigene Befähigung für einen entsprechenden Auftrag zu unterstreichen. Denn bei einem solchen Projekt ist nicht nur die Technik ein zu lösendes Problem, sondern auch, genügend Mitarbeiter mit den geforderten Sicherheits-Zertifikaten zu bekommen.
In einem ersten Ausschreibungsverfahren hatte der Handelskonzern bereits den Zuschlag erhalten. Diese Entscheidung hatte allerdings IBM angefochten. Der IT-Konzern ist seit Jahrzehnten ein fester Partner der US-Regierung und will sich von dem relativen Newcomer nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen. Allerdings hat Amazon nun wiederum eine Beschwerde beim zuständigen Bundesgericht eingereicht. Auf 61 Seiten wird hier dargelegt, warum eine erneute Ausschreibung nicht erfolgen soll.
Der Konkurrent IBM wird hier als IT-Unternehmen beschrieben, das auf die traditionellen, starren Infrastrukturen spezialisiert ist und vergleichsweise spät in den Cloud-Bereich einstieg. Das eigene Unternehmen habe hingegen vor den meisten anderen realisiert, dass die Cloud einen fundamental anderen Ansatz im Computing darstelle, weshalb man den Wettbewerbern hier teilweise um Jahre voraus sei.
IBM wiederum versucht Amazons Zuverlässigkeit herunterzuspielen. Das, was das Handelsunternehmen unter hoher Verfügbarkeit verstehe, sei kaum geeignet, um die Anforderungen einer kritischen Infrastruktur für eine Organisation der Bundesregierung zu erfüllen, hieß es. Außerdem will man einen deutlich günstigeren Preis machen können - was nach Einschätzung von Experten aber auch daran liegt, dass die CIA ihre Wünsche recht ungenau definiert hat und beide Unternehmen von anderen Voraussetzungen ausgehen.
Die aktuelle Einstellungs-Offensive Amazons dürfte daher auch als Schachzug gewertet werden, die eigene Befähigung für einen entsprechenden Auftrag zu unterstreichen. Denn bei einem solchen Projekt ist nicht nur die Technik ein zu lösendes Problem, sondern auch, genügend Mitarbeiter mit den geforderten Sicherheits-Zertifikaten zu bekommen.
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