Lenovo-Chef gibt Jahresbonus an Produktionsarbeiter
Yang Yuanqing, der Chef des chinesischen Computer-Konzerns Lenovo, bekommt für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens eine satte Prämie - und verteilt diese zum Teil unter den Beschäftigten.
Bereits zum zweiten Mal verzichtet der Manager damit zugunsten einer Sonderzahlung an die Arbeiter und Angestellten des Konzerns auf einen Millionenbetrag. Allerdings handelt es sich hier auch nicht um eine Großherzigkeit, die Yuanqing besonders schmerzen würde: Immerhin beträgt sein Jahresgehalt bereits 8,94 Millionen Dollar, zu denen noch einmal 4,23 Millionen Dollar an Bonus-Zahlungen kommen.
Von der letztgenannten Prämie gibt er jedoch immerhin 3,25 Millionen Dollar ab. Rund 10.000 Mitarbeiter des Unternehmens, was fast einem Drittel der weltweiten Belegschaft entspricht, sollen in den Genuss der Sonderzahlung kommen. Rund 325 Dollar erhält also jeder Beschäftigte, der an der Ausschüttung beteiligt wird.
Dies klingt auf den ersten Blick nicht nach besonders viel. Allerdings handelt es sich bei den Empfängern zu 85 Prozent um Arbeiter in China. Dort lag der durchschnittliche Monatslohn im vergangenen Jahr im städtischen Bereich bei 392 Dollar, womit es sich bei dem Betrag fast schon um ein zusätzliches Monatsgehalt handelt.
Nach Angaben eines Unternehmenssprechers geht das Geld ausschließlich an die Beschäftigten in der Produktion. Diese sind im Gegensatz zu zahlreichen Angestellten des Unternehmens im Normalfall nicht in der Position, mit ihrer Tätigkeit in andere Bonus-Programme oder Provisionen für gute Vertriebsleistungen eingebunden zu sein.
Die Sonderzahlung ist für den Lenovo-Chef durchaus auch ein Mittel zum Zweck seine Ziele zu erreichen: Der Konzern will sich klar als Marktführer im Computer-Segment festsetzen. Dies geht natürlich leichter, wenn man auf eine loyale Belegschaft bauen kann, die ihre eigenen Interessen denen des Unternehmens im Zweifel auch einmal unterordnet.
Von der letztgenannten Prämie gibt er jedoch immerhin 3,25 Millionen Dollar ab. Rund 10.000 Mitarbeiter des Unternehmens, was fast einem Drittel der weltweiten Belegschaft entspricht, sollen in den Genuss der Sonderzahlung kommen. Rund 325 Dollar erhält also jeder Beschäftigte, der an der Ausschüttung beteiligt wird.
Dies klingt auf den ersten Blick nicht nach besonders viel. Allerdings handelt es sich bei den Empfängern zu 85 Prozent um Arbeiter in China. Dort lag der durchschnittliche Monatslohn im vergangenen Jahr im städtischen Bereich bei 392 Dollar, womit es sich bei dem Betrag fast schon um ein zusätzliches Monatsgehalt handelt.
Nach Angaben eines Unternehmenssprechers geht das Geld ausschließlich an die Beschäftigten in der Produktion. Diese sind im Gegensatz zu zahlreichen Angestellten des Unternehmens im Normalfall nicht in der Position, mit ihrer Tätigkeit in andere Bonus-Programme oder Provisionen für gute Vertriebsleistungen eingebunden zu sein.
Die Sonderzahlung ist für den Lenovo-Chef durchaus auch ein Mittel zum Zweck seine Ziele zu erreichen: Der Konzern will sich klar als Marktführer im Computer-Segment festsetzen. Dies geht natürlich leichter, wenn man auf eine loyale Belegschaft bauen kann, die ihre eigenen Interessen denen des Unternehmens im Zweifel auch einmal unterordnet.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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