Gamescom: Free To Play-Spiele erfordern Umdenken
Auf der Spielemesse Gamescom in Köln zeichnet sich ein starker Trend unter den Spieleentwicklern hin zu Free To Play (F2P)-Titeln ab, sei es bei Action-Strategiespielen wie DOTA 2 oder Egoshootern wie Firefall oder Tactical Intervention.
Dass sich der wachsende F2P-Trend für Entwickler und Publisher durchaus lohnt, zeigt eine Untersuchung des Provider-Branchenverbandes Eco. Immerhin 65 Prozent der befragten Experten aus der IT-Branche sind demnach überzeugt, dass F2P-Modelle Toptitel über einen deutlich längeren Zeitraum profitabel machen. Weitere 21 Prozent glauben, dass sich der kostenlose Spielzugang zumindest in einigen Fällen positiv auf den Produktlebenszyklus von Spielen auswirken kann.
Spiele wie Team Fortress 2 oder League of Legends konnten in den letzten Jahren als F2P-Titel weltweit eine große und konstante Spielerbasis aufbauen. Mikrotransaktionen - etwa für neue spielbare Charaktere, Waffen, Ausrüstung oder Outfits - bescheren Publishern wie Valve oder Riot Games dabei immense Umsätze.
Und das hat seinen Grund: Viele Spieler testen die Spiele gerne unverbindlich und kostenlos, statt bei knapper Kasse gleich einen größeren Betrag in die Hand zu nehmen. Sie sind aber bei Gefallen gerne bereit, in optionale Spielinhalte zu investieren. Laut Roland Broch vom Eco-Vorstand, ist dabei seitens der Entwickler aber eine durchdachte Balance gefragt: "Durch Bezahlinhalte dürfen natürlich keine unfairen Vorteile im Spiel entstehen. Sogenannte Pay To Win-Käufe können schnell für Frustration unter den Spielern sorgen und dem Titel langfristig schaden", sagte er.
Auch Publisher von Onlinerollenspielen (MMORPGs), die spätestens seit dem Erfolg von World of Warcraft vor allem von Abomodellen mit monatlicher Gebühr geprägt waren, profitieren vermehrt von einer Umstellung auf F2P. "Franchisetitel wie Star Wars: The Old Republic, Herr der Ringe Online oder Star Trek Online konnten ihre einbrechenden Abonenntenzahlen durch den Wechsel zu F2P erfolgreich auffangen - oft steigt der Umsatz dadurch sogar deutlich", so Broch. Allerdings müssen sich die Hersteller auch auf das veränderte Geschäftsmodell einstellen, das sich erst nach einiger Zeit finanziell zu lohnen beginnt und nicht mit dem Verkauf des Spiels wie bisher.
Spiele wie Team Fortress 2 oder League of Legends konnten in den letzten Jahren als F2P-Titel weltweit eine große und konstante Spielerbasis aufbauen. Mikrotransaktionen - etwa für neue spielbare Charaktere, Waffen, Ausrüstung oder Outfits - bescheren Publishern wie Valve oder Riot Games dabei immense Umsätze.
Und das hat seinen Grund: Viele Spieler testen die Spiele gerne unverbindlich und kostenlos, statt bei knapper Kasse gleich einen größeren Betrag in die Hand zu nehmen. Sie sind aber bei Gefallen gerne bereit, in optionale Spielinhalte zu investieren. Laut Roland Broch vom Eco-Vorstand, ist dabei seitens der Entwickler aber eine durchdachte Balance gefragt: "Durch Bezahlinhalte dürfen natürlich keine unfairen Vorteile im Spiel entstehen. Sogenannte Pay To Win-Käufe können schnell für Frustration unter den Spielern sorgen und dem Titel langfristig schaden", sagte er.
Auch Publisher von Onlinerollenspielen (MMORPGs), die spätestens seit dem Erfolg von World of Warcraft vor allem von Abomodellen mit monatlicher Gebühr geprägt waren, profitieren vermehrt von einer Umstellung auf F2P. "Franchisetitel wie Star Wars: The Old Republic, Herr der Ringe Online oder Star Trek Online konnten ihre einbrechenden Abonenntenzahlen durch den Wechsel zu F2P erfolgreich auffangen - oft steigt der Umsatz dadurch sogar deutlich", so Broch. Allerdings müssen sich die Hersteller auch auf das veränderte Geschäftsmodell einstellen, das sich erst nach einiger Zeit finanziell zu lohnen beginnt und nicht mit dem Verkauf des Spiels wie bisher.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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