Telekom-Anbieterwechsel noch immer zu langsam
Die Telekommunikations-Unternehmen schaffen es weiterhin in vielen Fällen nicht, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wenn ein Kunde den Anbieter wechseln will. Allein im Juni gab es tausende Beschwerden.
Bisher schreckten viele Verbraucher davor zurück, den Telekommunikations-Anbieter zu wechseln, weil man befürchten musste, teils wochenlang ohne Anschluss dazustehen. Dies sorgte dafür, dass der Wettbewerb in dem Marktbereich nur sehr schleppend vorankam. Um dies zu ändern, wurde die letzte Neufassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) um einen Passus erweitert, der die Probleme für den Nutzer ausräumen sollte.
Seit dem Mai 2012 ist der alte Anbieter verpflichtet, den Anschluss des Kunden so lange geschaltet zu lassen, bis der neue Provider übernehmen kann. Maximal einen Tag darf die Unterbrechung des Telekommunikations-Anschlusses laut der Regelung noch dauern.
In der Praxis sieht die Situation aber noch immer schlecht aus. Allein im Juni dieses Jahres hätten sich über 4.000 Verbraucher bei der Netzagentur darüber beschwert, dass es beim Anbieterwechsel zu Problemen und längeren Ausfällen kam, berichten die Ruhr-Nachrichten unter Berufung auf die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.
Angesichts dessen, dass wohl viele Nutzer nicht wissen, dass sie sich bei der Bundesnetzagentur beschweren können oder sich daraus keine Besserung für die eigene Situation erhoffen, dürfte die Dunkelziffer noch um einiges höher liegen. Die Behörde hat laut dem Dokument inzwischen Bußgeldverfahren gegen drei Telekommunikationsanbieter eingeleitet, bei denen bis zu 100.000 Euro Strafe fällig werden können.
Laut der Bundesnetzagentur liegen die Probleme meist daran, dass die Anbieter noch immer nicht die elektronischen Systeme fertig eingerichtet haben, über die ein Kundenwechsel schnell vonstatten gehen soll. Statt dessen würde der Vorgang weiterhin manuell bearbeitet. Die Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn forderte von der Behörde, hier mehr Druck aufzubauen, um den Prozess zu beschleunigen.
Seit dem Mai 2012 ist der alte Anbieter verpflichtet, den Anschluss des Kunden so lange geschaltet zu lassen, bis der neue Provider übernehmen kann. Maximal einen Tag darf die Unterbrechung des Telekommunikations-Anschlusses laut der Regelung noch dauern.
In der Praxis sieht die Situation aber noch immer schlecht aus. Allein im Juni dieses Jahres hätten sich über 4.000 Verbraucher bei der Netzagentur darüber beschwert, dass es beim Anbieterwechsel zu Problemen und längeren Ausfällen kam, berichten die Ruhr-Nachrichten unter Berufung auf die Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.
Angesichts dessen, dass wohl viele Nutzer nicht wissen, dass sie sich bei der Bundesnetzagentur beschweren können oder sich daraus keine Besserung für die eigene Situation erhoffen, dürfte die Dunkelziffer noch um einiges höher liegen. Die Behörde hat laut dem Dokument inzwischen Bußgeldverfahren gegen drei Telekommunikationsanbieter eingeleitet, bei denen bis zu 100.000 Euro Strafe fällig werden können.
Laut der Bundesnetzagentur liegen die Probleme meist daran, dass die Anbieter noch immer nicht die elektronischen Systeme fertig eingerichtet haben, über die ein Kundenwechsel schnell vonstatten gehen soll. Statt dessen würde der Vorgang weiterhin manuell bearbeitet. Die Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn forderte von der Behörde, hier mehr Druck aufzubauen, um den Prozess zu beschleunigen.
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Christian Kahle
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