Warner-Chef zu GoT-Piraterie:
'Besser als ein Emmy'
Die HBO-Kultserie Game of Thrones bricht von Jahr zu Jahr neue Piraterie-Rekorde, bei den Verantwortlichen sieht man das zugleich aber auch immer entspannter. Nun sagte der Chef des Mutterkonzerns von HBO, dass Piraterie besser ist als ein TV-"Oscar" Emmy.
Schon in den vergangenen Monaten gab es im Zusammenhang mit der Serienumsetzung von George R. R. Martins Romanreihe "Das Lied von Eis und Feuer" einige Aussagen von Verantwortlichen des Senders HBO, wonach illegale Downloads der Show eher nützten statt zu schaden. Nun schloss sich mit Jeff Bewkes auch der Chief Executive Officer (CEO) von Time-Warner, der Muttergesellschaft von HBO, dieser Meinung an.
Und das sehr deutlich: Wie TorrentFreak unter Berufung auf Werbe-Branchenseite Adweek schreibt, sagte Bewkes in einer Telefonkonferenz mit Investoren, dass auch er die illegale Downloads von Game of Thrones als Kompliment sehe. Bewkes wurde zuvor danach gefragt und er meinte; "Ich muss zugeben, ich denke, dass das der Fall ist."
Dieses Eingeständnis von ganz oben zeigt sicherlich den Sinneswandel in der Branche. Bewkes meint, dass illegale Downloads eine enorme Mundpropaganda darstellten. "Wir haben damit eigentlich schon die letzten 20, 30 Jahre zu tun", so der CEO von Time-Warner. Gemeint sind damit laut Bewkes Leute, die sich die HBO-Abonnements teilen, indem sie eine freigeschaltete Leitung mit eigenen Kabeln anzapfen. "Letztlich führt das aber unserer Erfahrung nach zu mehr bezahlten Abos", so Bewkes.
"Ich denke, dass es stimmt, dass Game of Thrones die am häufigsten heruntergeladene TV-Serie der Welt ist", meinte der Chef des Medienkonzerns schließlich. Aber: "Das ist besser als ein Emmy." Gemeint ist damit die Werbewirkung, die der renommierte und gerne als "TV-Oscar" bezeichnete Preis für eine Serie hat.
Siehe auch: HBO-Programmchef - Piraterie ist ein "Kompliment"
Und das sehr deutlich: Wie TorrentFreak unter Berufung auf Werbe-Branchenseite Adweek schreibt, sagte Bewkes in einer Telefonkonferenz mit Investoren, dass auch er die illegale Downloads von Game of Thrones als Kompliment sehe. Bewkes wurde zuvor danach gefragt und er meinte; "Ich muss zugeben, ich denke, dass das der Fall ist."
Dieses Eingeständnis von ganz oben zeigt sicherlich den Sinneswandel in der Branche. Bewkes meint, dass illegale Downloads eine enorme Mundpropaganda darstellten. "Wir haben damit eigentlich schon die letzten 20, 30 Jahre zu tun", so der CEO von Time-Warner. Gemeint sind damit laut Bewkes Leute, die sich die HBO-Abonnements teilen, indem sie eine freigeschaltete Leitung mit eigenen Kabeln anzapfen. "Letztlich führt das aber unserer Erfahrung nach zu mehr bezahlten Abos", so Bewkes.
"Ich denke, dass es stimmt, dass Game of Thrones die am häufigsten heruntergeladene TV-Serie der Welt ist", meinte der Chef des Medienkonzerns schließlich. Aber: "Das ist besser als ein Emmy." Gemeint ist damit die Werbewirkung, die der renommierte und gerne als "TV-Oscar" bezeichnete Preis für eine Serie hat.
Siehe auch: HBO-Programmchef - Piraterie ist ein "Kompliment"
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